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Chromebook Pixel: Der Beginn einer neuen Computing-Ära?

Chromebook PixelGoogle legt derzeit richtig vor und hat neben dem viel beachteten Google Glass auch das neue Chromebook Pixel vorgestellt. Ein wirklich schickes Gerät, hochauflösender Touchscreen, edles – wie Sascha Pallenberg richtig anmerkt – Apple ähnliches Design. Beim Preis habe ich mich dann allerdings gefragt, ob Google noch alle Latten am Zaun hat. Denn das Chromebook Pixel beginnt ab einem Einstiegspreis von 1.300 Dollar. Autsch, das ist heftig. Dead on arrvial, das Ding bleibt doch in den Regalen liegen. Dachte ich… bis ich Cashys Kommentar auf Stadt-Bremerhaven gelesen habe. Der hat mich zum Nachdenken gebracht.

Auch die etwas reißerische Überschrift geht auf Cashys Artikel zurück. Er argumentiert schlüssig, dass das Chromebook Pixel eine neue Richtung der Computernutzung einläutet. Da hat er absolut Recht. Das neue Chromebook zeigt auf, in welche Richtung Google gehen will und wird.

Daten hauptsächlich in der Cloud, Anwendungen auf dem Gerät und mit weiteren Funktionen auf den Servern, ein reduziertes Gerät, dass dennoch alle Bedürfnisse des Durchschnittsanwenders befriedigt. Bis auf den Preis ist das Chromebook Pixel richtig attraktiv.

Es gibt jedoch zwei Probleme. Erstens ist da Gerät seiner Zeit voraus. Um die Vision Wirklichkeit werden zu lassen, müssen schnelle Internetverbindungen noch eine deutlich größere Verbreitung finden. Aktuell ist die Netzabdeckung – und das gilt für die USA noch viel stärker als für Deutschland – einfach noch zu schwankend und zu schlecht, um auf einem Cloud gebundenen Geräte zu arbeiten.

Zweitens – und das ist ein grundsätzliches Problem – kommt hier das Thema Datenschutz natürlich stark zum Tragen. Zumindest auf den ersten Blick. Doch im zweiten Anlauf ist das Thema gar nicht mehr so bedeutend. Wer ohnehin bereits Google Dienste nutzt – und das sind echt viele Menschen und Unternehmen (mit Google Apps for Business) – muss sich hier keine Gedanken machen. Die Daten liegen bereits bei Google. Solche Nutzer gewinnen durch ein Chromebook sogar an Komfort, weil die Integration allen anderen Rechnern überlegen ist.

Persönliches Fazit

Das Chromebook Pixel ist ein echt sexy Gerät das mich – bei einem deutlich niedrigeren Preis – interessieren würde. Die Richtung, die Google hier vorgibt, ist eindeutig. Die technischen Hürden werden im Lauf der Zeit von selbst verschwinden und wir werden garantiert weitere Chromebooks im Stile des Pixel sehen, nur dann zu einem vernünftigen Preis.

Gerät und Konzept gefallen mir. Die Tatsache, dann völlig an ein Unternehmen gebunden zu sein, allerdings nicht. Trotz meiner intensiven Cloud-Nutzung hinterlässt der Grundsatz, wirklich alles dort abzulegen, selbst bei mir ein komisches Gefühl. Das liegt vielleicht daran, dass es noch ungewohnt und die Vorstellung seltsam ist. Das kann ich noch nicht sagen. Doch eines steht für mich fest: Google legt ein geradezu schwindelerregendes Tempo vor. Ich bin gespannt, wohin das führen wird.

Gibt es Chromebook-Nutzer unter meinen Lesern?

Als Autor, Coach und Berater begleite ich Unternehmen und Personen in den Social Media, entwickle Konzepte, leite Workshops und schreibe Artikel über zahlreiche Themenbereiche. Als freier Autor bin ich zudem auf der Karrierebibel von Jochen Mai tätig. Ihr findet mich auf Twitter, Facebook und meinem favorisierten Netzwerk, Google+.

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