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09.03.2016 Kommunikation Von: Christian Müller 5 Kommentare

Freelancer in Agenturen: Anja Beckmann bei fischerAppelt #Podcast

Sind Freelancer in Agenturen auch für Aufgaben geeignet, die normalerweise von Festangestellten übernommen werden? fischerAppelt geht diesen Weg mit Anja Beckmann. Im Podcast erlaubt sie einen Blick hinter die Kulissen.

Freelancer in Agenturen sind auf den ersten Blick nicht ungewöhnlich. Auch ich selbst arbeite in verschiedenen Projekten mit und für Agenturen. Doch in der Regel übernehmen Freelancer hier Projektaufgaben und überschaubare Zuständigkeitsbereiche.

Das Coaching von Trainees – und damit eine entscheidende Aufgabe bei der Ausbildung von Nachwuchskräften – fällt für mich nicht in den Bereich von Freelancern. Doch genau diese Aufgabe übernehmen Sabine Geratz und Anja Beckmann bei fischerAppelt seit Februar 2016.

Was bringt Trainee Coaching durch Freelancer?

fischer Appelt selbst beschreibt die Aufgaben der beiden Freelancerinnen so:

„Sie schulen die Teilnehmer in einzelnen Academys, z. B. zu Konzeption, Content Marketing und Influencer Relations, weitere Blöcke übernehmen Spezialisten aus der Agenturgruppe.“

Anja Beckmann bietet im Podcast einen etwas tieferen Blick hinter die Kulissen. Sie betont vor allem, dass Sabine Geratz und sie als Freelancerinnen nah an den aktuellen Entwicklungen der Kommunikationsbranche sind und neue Trends frühzeitig erkennen.

Dieses Wissen lassen sie dann auch in die Weiterentwicklung des Trainees Programms bei fischerAppelt einfließen. So lernen die Trainees von Anfang an, welche Fähigkeiten nötig und welche Themen angesagt und relevant sind, um in der Kommunikations- und Agenturbranche erfolgreich zu sein.

Aus meiner Sicht macht fischerAppelt damit einen durchaus mutigen Schritt, der ihren Trainees – und damit perspektivisch auch der Agentur – nur gut tun kann. In zahlreichen Gesprächen habe ich in den letzten Jahren gehört, dass sich Agenturen über die Praxisferne vieler Ausbildungs- und Studiengänge ärgern und viel Zeit in die Schulung eigentlich ausgebildeter Mitarbeiter stecken müssen.

Sicher ist die Klage teilweise überzogen, doch sie enthält einen wahren Kern. Viel zu viele Ausbildungs- und Studiengänge im Kommunikationsbereich haben mit der Arbeitspraxis und den Bedürfnissen von Unternehmen und Agenturen zu wenig zu tun.

Der von fischerAppelt eingeschlagene Weg stellt sicher, dass ihre künftigen Mitarbeiter über das nötige Praxiswissen verfügen. Sind dazu immer Freelancer nötig?

Nicht unbedingt. Meiner Meinung nach lässt sich diese Erfahrung in Agenturen auch durch erfahrene Mitarbeiter vermitteln – wenn diese Neuerungen und aktuellen Entwicklungen offen gegenüber stehen.

Freelancer – und wenn sie nur nebenberuflich als Freiberufler arbeiten – haben jedoch einige Vorteile:

Agenturen müssen daher nicht unbedingt auf reine Freelancer setzen, um ihre Trainee und Weiterbildungsprogramme voranzubringen. Doch die zuständigen Mitarbeiter sollten zumindest einen Teil ihrer Arbeitszeit freiberuflich gestalten und so andere Erfahrungen sammeln.

Weitere Themen im Podcast

Neben ihrer Arbeit für fischerAppelt habe ich mit Anja Beckmann im Podcast auch über andere Themen gesprochen. Dazu gehören beispielsweise ihre Arbeitsorganisation, ihr Reiseblog Travel on Toast, ihre persönliche Work-Life-Balance und ihre Motivation für die Arbeit als Freelancerin.

Die Antworten sind aus meiner Sicht nicht nur für Freiberufler interessant. Auch Angestellte, die neben ihrem Job eigene Projekte angehen oder mehr reisen wollen, werden spannenden Impulse finden.

Travel_on_Toast

Einen Aspekt möchte ich abschließend noch herausgreifen. Anja Beckmann spricht im Podcast auch darüber, dass sie ihren Reiseblog aus Leidenschaft führt, er jedoch auch als Arbeitsprobe und Beispiel ihrer Kompetenz in Sachen Blogger und Influencer Relations.

Diese Aussage bekräftigt einen Ansatz, den ich selbst immer wieder propagiere: Bloggen sollte aus der Leidenschaft für ein Thema erwachsen. Wird das Blog dann gut gemacht, trägt es maßgeblich zum Personal Branding und zur Positionierung bei.

Dieser Aspekt ist nicht nur für Freiberufler – bei denen das Blog Kunden und Aufträge bringen kann – sondern auch für Bewerber und Angestellte relevant. Auch wenn Sie persönlich in den nächsten Monaten keinen Jobwechsel anstreben, ist eine aktiv gepflegte und aufgebaute Reputation wertvoll und wichtig.

Sie kann die Grundlage für eigene Projekte, spätere Bewerbungen und neue Kontakte bilden. Ein eigenes Blog kann – wenn es aus Leidenschaft und konsequent geführt wird – hier ein wichtiger Baustein, ja sogar die Basis sein.

Daher lautet mein abschließender Tipp: Wenn es ein Thema gibt, für das Sie wirklich brennen, das Sie leidenschaftlich verfolgen und über das Sie stundenlang und kompetent sprechen können: Bloggen Sie. Es lohnt sich.

Meine Leseempfehlungen für Sie:

Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

Kommentare zu diesem Artikel

Stefan  |   9. März 2016 um 09:09 Uhr

Sehr interessanter Podcast und als SMM kann ich hier die Denkweisen sehr nachvollziehen. Danke für das interessante Gespräch.
LG Stefan

Christian Müller  |   9. März 2016 um 09:10 Uhr

Danke dir fürs Feedback. Freut mich, wenn Podcast und Artikel gefallen.

Manuela Seubert  |   9. März 2016 um 22:30 Uhr

Guten Abend, Christian,

das war ein Podcast, der für mich zur richtigen Zeit kam ;-). Danke, Anja und Christian.

Zu Deiner Frage, Christian, bzgl. der Hörqualität: Ich habe den Podcast über Laptop-Lautsprecher (volle Lautstärke) gehört und – in Anbetracht der Uhrzeit – mit keinerlei Nebengeräuschen; so war diese Folge zu verstehen, wenn auch Anjas Antworten gedämpft zu hören waren.

Wie die Verständlichkeit mit mehr Umgebungsgeräuschen ist, sollten andere Hörer beantworten.

Besten Gruß aus Limburg
Manuela

Christian Müller  |   9. März 2016 um 22:32 Uhr

Hallo Manuela,

danke dir für deinen Kommentar. Eine Frage noch: War der Podcast gut zu verstehen oder musstest du dich bemühen?

Danke dir.

Gruß,
Christian

Manuela Seubert  |   9. März 2016 um 22:39 Uhr

In meinem ersten Kommentar hatte ich ursprünglich “ … diese Folge GUT zu verstehen …“, doch „gut“ habe ich gelöscht: Ich musste mich bemühen bzw. meine „Büro-aufräumen-Geräusche“ niedrig halten bzw. innehalten.

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