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17.06.2017 Allgemein Von: Christian Müller 0 Kommentare

Konsequenz in der Kommunikation #Worknote

Konsequenz ist ein Wort und Konzept, das in der (Unternehmens)Kommunikation gerne vernachlässigt oder ignoriert wird. Strukturen und Konzepte umfassen oft nur wenige Monate, höchstens ein Jahr. Doch wirksame Kommunikation braucht Zeit, langfristiges Denken und Konsequenz. Weit über das nächste Quartal hinaus.

Konsequenz, das ist mir wichtig, steht dabei nicht unbedingt für eine feste Frequenz oder einen klaren Themenplan. Beide Element sind für ein wirksame Kommunikation wichtig und gerade für (soziale) Organisationen, Social Start Ups und KMU halte ich sie für unverzichtbar.

Doch Konsequenz ist grundlegender. Wikipedia definiert Konsequenz so:

Umgangssprachlich beschreibt „konsequent“ u. a. die Zielstrebigkeit des Handelns einer Person, ein gegenteiliges Verhaltensmuster würde dann „inkonsequent“ genannt, etwa, wenn eine angekündigte Handlung unterlassen wird.

In Bezug auf Kommunikation bedeutet Konsequenz für mich: Dran bleiben, weiter machen – auch und gerade dann, wenn es schlecht aussieht. Vor allem aber: Eine klare Strategie entwickeln und diese konsequent verfolgen, der Strategie vertrauen und die nötige Arbeit investieren.

Voraussetzungen für Konsequenz in der Kommunikation

Der Chef oder die Chefin muss dahinter stehen. Klingt vielleicht banal, ist jedoch eine der wichtigsten Voraussetzungen für Konsequenz in der Kommunikation. Ohne den Rückhalt und die klare Unterstützung der Geschäftsführung und/oder der Vorgesetzten ist konsequente Kommunikation nicht möglich.

Denn damit diese gelingt, braucht es…

Einen weiteren Faktor erwähne ich im Video und Podcast zu diesem Artikel: Mindeststandards.

Mindeststandards für Konsequenz in der Kommunikation

Mindeststandards helfen dabei, auch in schwierigen Phasen konsequente zu kommunizieren und mit der Community – Kunden, Fans, Netzwerkpartnern, Klienten, Ehrenamtlichen und mehr – in Kontakt zu bleiben. Der Begriff Mindeststandard sollte hier ernst genommen werden.

Es geht darum, wie die Kommunikation beispielsweise in Krankheitsphasen, während der Urlaubszeit oder in Phasen hoher Arbeitsbelastung in anderen Bereichen aussehen kann. Die dafür definierten Mindeststandards sind völlig individuell und unterscheiden sich von Organisation zu Organisation.

Wie hoch diese Mindeststandards angesetzt werden, hängt von mehreren Faktoren ab:

Die Erwartungen der Community stehen in diesem Fall ganz bewusst zuletzt. Im Normalfall spielen die Bedürfnisse und Erwartungen der Kunden, Netzwerkpartner und Co. ein sehr wichtige Rolle. Inhaltlich ist das auch bei Mindeststandards so: Inhalte müssen für die Bedarfsgruppe relevant und nützlich sein.

Doch bei der Mindestfrequenz, dem Mindestumfang von Inhalten und anderen Mindeststandards stehen die Möglichkeiten der Organisation im Vordergrund.

Eine kleine Soziale Einrichtung mit einem fünfköpfigen Team – in dem nur eine Person in Teilzeit für die Kommunikation zuständig ist – hat logischerweise andere Mindesstandards als eine KMU, in der sich ein oder zwei MitarbeiterInnen in Vollzeit um die Kommunikation kümmern können.

Selbst unter widrigen Bedingungen hat die KMU in diesem Beispiel kommunikativ mehr Möglichkeiten als die soziale Einrichtung.

Mindeststandards beantworten im Grund eine Frage, die ich im Folgenden etwas umgangssprachlich formuliere:

Wo und wie wollen wir kommunizieren, wenn alle Stricke reißen und wir wirklich fast keine Zeit dafür haben?

Wenn Sie diese Frage ehrlich beantworten, können Sie realistische Mindeststandards definieren. Sie machen dann auch Konsequenz in der Kommunikation möglich.

Konsequenz braucht Flexibilität und Erfolgskontrolle

Zu Beginn habe ich geschrieben, das Konsequenz in der Kommunikation für mich bedeutet, auch dann weiter zu kommunizieren, wenn es schwer ist und scheinbar nicht funktioniert. Kommunikation braucht oft Zeit, um ihre Wirkung zu entfalten.

Doch das ist kein Freifahrtsschein dafür, stur an einer einmal eingeschlagenen Richtung festzuhalten und aktuelle Entwicklungen zu ignorieren.

Sinnvolle Konsequenz in der Kommunikation bedeutet für mich auch, aktuelle Entwicklungen zu beobachten, sie zu analysieren und bei Bedarf auf sie zu reagieren.

Und noch ein Faktor ist wichtig: Laufende Erfolgskontrolle. Ja, Kommunikation braucht Zeit, doch das bedeutet nicht abwarten und ins Blaue kommunizieren. Die Wirkung der Kommunikation sollte fortlaufend an den gesteckten Ziele und KPI gemessen und überprüft werden.

Konsequenz heißt aus meiner Sicht und Erfahrung, diese Messung durch zu ziehen, die Kommunikation fort zu setzen und bei Bedarf anzupassen.

P.S.: Um das abschließend zu betonen: Konsequenz in der Kommunikation bedeutet auch, in Monaten und Jahren zu denken. Manchmal ist es sinnvoll, kurzfristige Erfolge zugunsten langfristig positiver Wirkungen aufzugeben.


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Also published on Medium.

Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

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