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Mut für Neues: Heinos Album “Mit freundlichen Grüßen” ist ein perfektes Vorbild

FrauOptimismusOKWer sich in den sozialen Netzwerken bewegt, wird in den letzten Wochen den Hype um das neue Album von Heino “Mit freundlichen Grüßen” * mitbekommen haben. Ich gebe gerne zu, dass ich die Diskussion nur am Rande wahrgenommen und weitgehend ausgeblendet habe. Den Anstoß, mich ausführlicher mit dem Album zu beschäftigen und es mir tatsächlich anzuhören, war dann die etwas ungewöhnliche Review von Sascha Pallenberg drüben auf Mobilegeeks. Zwei Aspekte haben meine Aufmerksamkeit erregt: Erstens die deutlich hörbare Begeisterung, die aus Saschas Text spricht und zweitens der Respekt, der in den Zeilen mitschwingt. Also habe ich mir das Album in Spotify geladen und gestern Abend angehört.

Was soll ich sagen, ich finde es richtig richtig gut. Von den 13 Stücken sind 6 Lieder aus meiner Sicht wirklich hervorragend – eine Quote, die schon lange kein Album mehr erreicht hat. Die restlichen 7 Stücke sind immer noch gut, das ganze Album macht mir beim Zuhören richtig Spaß und es gibt kein Lied, das ich überspringen will. Eine beachtliche Leistung.

Blick über den Tellerrand – Für Neues ist es nie zu spät

Was mich jedoch am meisten beeindruckt: Heino geht mit dem neuen Album aus meiner Sicht ganz neue musikalische Wege und covert Lieder der Ärzte, Fantastischen 4 und Rammstein. Mit 74 Jahren ist es eine mehr als beachtliche Leistung, die ausgetretenen – und enorm erfolgreichen – Wege zu verlassen und etwas so Neues auszuprobieren. Natürlich können Kritiker jetzt sagen, dass das Risiko für Heino gering ist. Finanziell dürfte er nun wirklich keine Probleme haben und ein einziges schlechtes Album hätte seinem Ruf sicher nicht geschadet. Dennoch wäre es für ihn viel bequemer gewesen, sich einfach auf dem Erreichten auszuruhen oder in den gewohnten musikalischen Bahnen zu bleiben.

Genau das hat er jedoch nicht getan. Für mich zeigt Heino damit: Es ist wirklich nie zu spät, sich neuen Dingen und Wegen zuzuwenden und den Blick über den Tellerrand zu wagen. Egal ob Dir, lieber Leser, das Album “Mit freundlichen Grüßen” musikalisch zusagt oder nicht, diese Lektion kannst Du definitiv daraus mitnehmen. Wenn Du das Gefühl hast, Du wärst zu alt oder der Einstieg in ein neues Thema würde sich nicht lohnen, denk an Heino. Wenn er mit 74 Jahren sich noch so verändern kann, sollte Dir das Mut geben. Wenn Dich etwas wirklich interessiert, probiere es aus. Es nie zu spät dafür. Statt sich also über das Album zu ärgern oder es – wie es viele Neider tun – schlecht zu reden, solltest Du Dich daran freuen. Nicht an der Musik, sondern an der Gewissheit: Für Neues ist es nie zu spät. Heinos neues Album ist ein Beweis und ein perfektes Vorbild dafür.

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Als Autor, Coach und Berater begleite ich Unternehmen und Personen in den Social Media, entwickle Konzepte, leite Workshops und schreibe Artikel über zahlreiche Themenbereiche. Als freier Autor bin ich zudem auf der Karrierebibel von Jochen Mai tätig. Ihr findet mich auf Twitter, Facebook und meinem favorisierten Netzwerk, Google+.

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