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05.02.2015 Social Media für KMU Von: Christian Müller 2 Kommentare

Organische Reichweite durch Nutzerrelevanz #Kommentar

Organische Reichweite durch Nutzerrelvanz


Es war einmal eine kleine Reichweite, die ging in den großen dunklen Facebookwald, wo der böse Zauberer Edgerank Zuckerberg lebte…

Mit diesem fast schon poetischen Einstieg hat die hoch geschätzte Kollegin Annette Schwindt heute einen Blogartikel begonnen, den ich am liebsten dutzende Male unterschreiben würde. „Das Märchen vom Tod der Facebook-Reichweite“ bringt auf den Punkt, was ich selbst beobachte und erlebe: Organische Reichweite ist auf Facebook durchaus möglich – wenn die Qualität und Nutzerrelevanz der Beiträge stimmen. Der Artikel hat mich so begeistert, dass ich gleich heute Morgen via Twitter diesen Artikel hier angekündigt habe:

Viel habe ich zu Annettes Artikel nicht mehr hinzuzufügen, mit einigen Gedanken will ich ihre Aussage dennoch untermauern. Denn ich bin es leid, ständig zu hören, dass Facebook nur noch mit Werbung sinnvoll genutzt werden kann.

Vor kurzem habe ich mit und für einen Kunden auf Facebook auch die Quantitätsstrategie gefahren. Wir haben täglich gepostet. Die Beiträge waren gut und relevant, die Interaktion hielt sich jedoch in Grenzen.

Dann haben wir umgestellt, die Frequenz auf zwei bis drei Beiträge pro Woche – also recht wenig – reduziert, dafür viel mehr Energie in die Beiträge gesteckt. Das Ergebnis: Höhere Interaktion und Reichweite und – im Unternehmenskontext immer wichtig – mehr Traffic von Facebook aufs Blog und die Webseite.

Nutzerrelvanz: Gehen Sie Beziehungen ein

Passenderweise hat Gary Vaynerchuck erst vor wenigen Tagen ein Video veröffentlicht, das genau zu diesem Thema passt. Es unterstreicht das Prinzip, das auch Annette Schwindts Beitrag zugrunde liegt:

Es geht um Beziehungen zu Menschen, nicht um reine Zahlen, nicht um das Pushen von viel Content.

Reine Zahlen können zwar Maßstab und Ziele sein, sind in der Kommunikation jedoch eher zweite Wahl. Wer auf Facebook beispielsweise nur auf Fan- und Like-Zahlen schaut, braucht sich über ausbleibende Wirkung, Traffic und Interaktion nicht zu wundern.

Wer sich jedoch wirklich für seine Leser, Fans, Kunden und Follower interessiert, geht auf Fragen ein, gestaltet Inhalte nutzerrelevant, lernt die Menschen kennen und lässt sich auf Beziehungen ein.

Ja, das ist anstrengender, denn es lässt sich nicht automatisieren und nimmt Zeit für die Interaktion in Anspruch. Ja, es kann weh tun, wirklich zuzuhören und dabei auch Kritik und negatives Feedback zu bekommen. Doch dieses negative Feedback gibt es immer – wenn Sie es hören können Sie aber darauf reagieren!

Nutzerrelevanz ist der Schlüssel zu organischer und wertvoller Reichweite. Der Schlüssel zu echten Beziehungen. Der Schlüssel zu erfolgreicher Kommunikation.

Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

Kommentare zu diesem Artikel

ABACUS Nachhilfe zu Hause in Gifhorn Lars Rabeler  |   29. März 2015 um 17:39 Uhr

Den Erfolg von werthaltigen und für den Leser relevanten Texten kann ich nur unterstreichen. Die pure Masse bringt gar nichts!

[…] Wie eingangs erwähnt wird oft gefragt, „mit welchem Recht“ sich eine Person als Experte bezeichnet. Auf Nachfrage zeigt sich jedoch in vielen Fällen: Das tun die Betreffenden gar nicht. Sie teilen nur ihre Erfahrung, geben Tipps, helfen Menschen mit ihrem Wissen und ihrem Können weiter. […]

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