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25.05.2013 In eigener Sache Von: Christian Müller 9 Kommentare

This is how I work… mein Blockstöckchen

This is how I work BlockstöckchenSekunde, bin gleich da, ich muss noch ganz kurz… gleich… hepp, ja, gefangen. So, jetzt kann’s los gehen, ich musste grade noch das Blogstöckchen meines geschätzten Kollegen Misha alias networkfinder auffangen. Misha hat bei sich im Blog beschrieben, wie er so bloggt und arbeitet und das Stöckchen dann gerade mal weitergegeben. Meine erste Reaktion: Coole Aktion, da bin ich dabei!

Das Thema finde ich hoch spannend, denn – und da bin ich vielleicht ein klein wenig voyeuristisch veranlagt – ich lese unheimlich gerne über die Arbeits- und Organisationsmethoden anderer Menschen, schätze diese persönlichen und inspirierenden Einblicke. Daher liebe ich Formate wie What’s in your bag?, How does your desk look like? oder eben This is how I work. Die Erfahrung anderer inspirieren mich immer wieder. Meine eigenen aufzuschreiben, ist jedoch nicht ganz so einfach.

Das liegt vor allem daran, was Bloggen für mich ist. Bloggen bietet mir einen Weg, mich mit Themen auseinanderzusetzen und diese für mich und meine Leser verständlich aufzubereiten. Es ist ein Medium, dass mir die Möglichkeit gibt, für mich selbst zu lernen und gleichzeitig andere daran teilhaben zu lassen. Einfach genial!

Blogger-Typ: Für mich schwer einzuordnen, am ehesten noch Themen- und Meinungsblogger. Meine Themen reichen dabei von persönlicher Entwicklung über Kommunikation bis hin zu Technik und Schwimmen.

Gerätschaften digital: Mein iPhone 5 ist seit mehreren Monaten dabei und wird unter anderem intensiv als Podcast-Player und Kamera genutzt, da ich seit einiger Zeit sehr aktiv fotografiere. Seit wenigen Tagen sind iPad mini und Macbook Air von einem Thinkpad Helix, einem Windows 8 Hybriden, abgelöst worden. Zum Lesen hat sich ein Kindle Paperwhite bei mir eingefunden. Und meine Lumix G5 ist inzwischen auch fast immer dabei.

Gerätschaften analog: Kennt ihr Roter Faden und ihre Taschenbegleiter? Falls nicht: Schaut Euch unbedingt die verlinkte Homepage an. Seit Jahren schwöre ich auf die robusten und flexiblen Taschenbegleiter, denen man die Liebe und Handarbeit, mit der sie gefertigt werden, wirklich anmerkt. Dazu kommt ein X17-Notizbuch für Notizen zwischendurch und zahlreiche Moleskine und Leuchturm Bücher. Ich liebe es, von Hand zu schreiben und kann dabei am besten denken.

Arbeitsweise: Puh, schwierig. Ich zapfe kontinuierlich alle möglichen Quellen um mich herum an, lese massenweise Artikel, Bücher und Zeitschriften, lausche Hörbüchern und Podcasts und habe auf Youtube zahlreiche inspirierende Kanäle abonniert. All diese Inhalte und Informationen schlummern in mir und werden – glücklicherweise – meist zum richtigen Zeitpunkt wach und fließen dann in Projekte ein. Schreibe ich über ein neues Thema, sieht es ähnlich aus: ich lerne und lese alles was ich dazu finden kann, dann wird daraus ein Artikel.

Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung?

EbookKindleArtikel und Lesezeichen landen in Instapaper, Videos inzwischen in Watchlater. Zentrale Notizverwaltung ist Evernote, das über verschiedenste Kanäle – auch über den Kindle (das beschreibe ich hier) – befüllt wird. Schreiben findet einfach in Word statt, Feinschliff dann im WordPress-Backend im HTML-Modus. Ihr ahnt es schon: Bei mir ist der Chromebrowser eines der wichtigsten Programme auf dem gesamten Computer.

Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet?

Anfangen und in ein Thema vertiefen. Am besten arbeite ich, wenn ich mich wirklich lange am Stück auf ein Thema konzentrieren und mich im Flow verlieren kann. Dann bleiben alle sozialen Netzwerke geschlossen, Benachrichtigungen kommen nicht rein und das iPhone ist auf lautlos gestellt.

Benutzt du eine To-Do List-App? Welche?

Für mich funktioniert Wunderlist ganz gut. Das liegt vor allem daran, dass ich unterwegs Aufgaben nur sammle, die Verwaltung und Abarbeitung regle ich dann über ein adaptiertes Personal Kanban System. Da ich ein sehr stark optisch denkender Mensch bin, ist das für mich ideal.

Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät ohne das du nicht leben kannst?

Kaffeemaschine und Kamera. Das ist gar nicht mal so scherzhaft gemeint, wie es vielleicht klingt. Kaffes ist für mich nicht nur Treibstoff, sondern täglicher und sehr bewusster Genuss. Und in den letzten Monaten habe ich das Fotografieren für mich entdeckt – das könnt ihr auf Instagram gerne mitverfolgen – und gehe immer mehr dazu über, meine Bilder – auch für Beiträge – selbst zu erstellen. Es ist faszinierend, wie ich meine Umgebung wahrnehme, seit dem ich aktiv fotografiere und Videos produziere.

Gibt es etwas, das du besser kannst als andere?

Eine Einschränkung: Von dem ich überzeugt bin, es besser zu können. Dann lautet die Antwort: ja. Ich kann reden wie ein Wasserfall, ohne Punkt, Komma und Strich. Damit daraus eine positive Eigenschaft wird, behaupte ich mal, dass ich sehr gut Menschen begeistern und Leidenschaften teilen kann. Außerdem bin ich gut darin, Informationen und Themen zu verknüpfen und daraus Gesamtstrategien und Konzepte zu formen.

Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen?

Manchmal Stille, manchmal Daft Punk, manchmal Salsa, manchmal Chillout Musik, manchmal Klassik und manchmal Metal oder Gospel und Spirituals. Musik ist bei mit immer extrem stimmungsabhängig und oft arbeite ich ganz ohne. Meist kommt die Musik dann aber über Spotify.

Wie ist dein Schlafrhythmus – Eule oder Nachtigall?

SchlafLernenFrauAutsch, falsche Frage. Eigentlich bin ich eine waschechte Eule, die in Deutschland gerne auf US-amerikanischer Tageszeit unterwegs wäre. Eigentlich, denn mein Körper ist leider der Meinung, dass er morgens und vormittags am leistungsfähigsten sein muss und meine Kreativität schließt sich da in der Regel an. Daher habe ich mich zum Frühaufsteher entwickelt und bereue das immer dann, wenn der Wecker klingelt.

Eher introvertiert oder extrovertiert?

Glaubt mir irgendjemand, dass ich introvertiert bin? Nein? Ist aber so, manchmal zumindest. Gerade Veränderungen, neue Projekten und Themen muss ich erst mal in mir reifen lassen. Sind meine Gedanken allerdings weitgehend ausgereift, werde ich wieder eindeutig extrovertiert.

Wer sollte diese Fragen auch beantworten?

Gar nicht so einfach. Meine geschätzte Kollegin Silke Loers hat bereits, Lars Hahn war auch schon dran und von Misha kam das Stöckchen ja geflogen. Auch an Frank Stachowitz habe ich gedacht, doch er war schneller. Interessieren würden mich Antworten von

Ich bin mal sehr gespannt, wer das Blogstöckchen so alles fängt.

Der beste Rat den Du je bekommen hast?

Keine Rat, sondern ein Zitat von Markt Twain: „In 30 Jahren wirst Du die Dinge, die du nicht getan hast, mehr bereuen, als all Deine Fehler. Also, leg ab, dreh Dein Segel in den Wind, segle los, entdecke und erobere.“ Es erinnert mich jeden Tag daran, dass Angst nur in meinem Kopf stattfindet und Fehler etwas Gutes und Wichtiges für das persönliche Wachstum sind.

Noch irgendwas wichtiges?

Blogstöckchen sind toll, sollte es mehr von geben. Das bringt mich schon wieder auf eine Idee…

Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

Kommentare zu diesem Artikel

This is how I work, blogge und dingse -- cratoo.de  |   27. Mai 2013 um 22:21 Uhr

[…] leidenschaftlichwidersynnig.wordpress.com malerdeck.de modeste.me sallmutter.at sozial-pr.net […]

[…] habe ich deshalb gleich das ‚Blogstöckchen’ zu ‚This is how I work’ aufgefangen, das Christian Müller mir zugeworfen hat, und das u. a. auch schon Christiane Link und Silke Loers beantwortet […]

[…] nur einen Arbeitgeber – in Frage. Die perfekte Gelegenheit, um auf das von mir favorisierte flexible Arbeitsmodell einzugehen. Es bietet aus meiner Sicht nicht nur mehr Freiheit sondern auch mehr Sicherheit als die […]

[…] Christian Müller – Für mich Mr. Sozial-PR und Menschblogger für die Karrierebibel […]

[…] Zahl der Blogstöckchen, die kreuz und quer durch das Netz fliegen, hat in den letzten Monaten deutlich zugenommen. Gut, […]

Sascha Theobald  |   1. Juli 2013 um 09:31 Uhr

Danke, dass Du mir das Blogstöckchen rübergeworfen hast. Ich habe es nun aufgenommen und die Fragen beantwortet. http://www.sascha-theobald.de/blog/2013/blogstoeckchen-this-is-how-i-work/

[…] This is how I work… mein Blockstöckchen […]

[…] es geht mir einfach darum, dass Du hin und wieder Deiner Leidenschaft und Intuition Raum geben und Artikel schreiben solltest, die rein strategisch vielleicht nicht wichtig sind, die Du aber schreiben musst und […]

[…] Blogger-Kollegen – Bettina Schöbitz, Heiko Stein, Christian Müller und Kerstin Boll – haben mir das Blogstöckchen zugeworfen und ich nehme es gerne […]

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