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19.11.2014 Kommunikation Von: Christian Müller 1 Kommentar

ABC des Bloggens: C wie Charakter

ABC des Bloggens - C wie CharakterCharakter gehört sicherlich zu den Worten, die beim Thema Bloggen nicht sofort in den Sinn kommen. Dennoch bin ich der Überzeugung, dass Dein Charakter mittel- und langfristig über den Erfolg Deines Blogs entscheidet.

Sicher sind Deine Themen und die Qualität Deiner Artikel ebenfalls wichtig – das will ich damit gar nicht in Abrede stellen – doch Dein Charakter macht Dein Blog einzigartig und prägt Dein Profil ganz entscheidend mit. Dein Charakter spielt natürlich auch beim Thema Authentizität – behandelt im ersten Teil der Videoserie – eine Rolle.

Durch meine eigene Erfahrung als Blogger und durch das Coaching zahlreicher Freelancer und Bewerber rund ums Thema Bloggen bin ich jedoch zur Überzeugung gelangt, dass Charakter beim Bloggen mehr ist als Authentizität oder Persönlichkeit.

Dein Charakter entscheidet über Dein Profil und den Erfolg Deines Blogs. Er macht Dich sichtbar und einzigartig – und wird Dir, neben Zuspruch und Lob, auch Kritik und Ärger einhandeln.

Warum Charakter zeigen?

Diese Aussage mag nicht sexy oder attraktiv klingen, beschreibt meiner Erfahrung nach jedoch die Realität. Wenn Du in Deinem Blog und Deinen Artikeln Charakter zeigst, wirst Du dadurch auch Kritik und Widerspruch ernten und Dich auf Diskussionen einlassen müssen.

Denn wenn Du Charakter zeigst, bedeutet das, dass Du auch…

Ja, Du wirst potenzielle Kontakte abschrecken. Das ist völlig normal – und im Grunde sogar gut für Dich. Nicht jeder wird mit Deinen Positionen und Deiner Haltung einverstanden sein. Doch wer sich davon abschrecken lässt, hätte spätestens im persönlichen Kontakt gemerkt, dass er nicht mit Dir arbeiten will oder kann. Sie froh, dass er es bereits im Vorfeld merkt.

Charakter zu zeigen bedeutet für mich beim Bloggen auch, sich klar zu den eigenen Themen zu bekennen und die eigene Meinung – wenn sie angebracht ist – in Artikel einfließen zu lassen. Wichtig: Das funktioniert meiner Erfahrung nach nur, wenn Du es aus Überzeugung tust und wirklich der dargestellten Meinung bist.

Wenn Du jedoch krampfhaft nach einer Möglichkeit suchst, Deine Meinung in Artikel einzubringen und dann auch noch Standpunkte vertrittst, die Du für populär hälst, hinter denen Du jedoch gar nicht stehst, schadest Du Dir selbst.

In diesem Fall versuchst Du, Charakter zur Masche zu machen – und das kann nur schief gehen. Leser und Netzwerkpartner merken schnell, ob Du Deine Meinung aus Überzeugung vertrittst, oder ob Du nur versuchst, möglichst stark zu provozieren und auf Klicks und Reichweite aus bist.

Charakter im Blog

Wenn Du Deinen Charakter authentisch einfließen lassen und Dich klar positionieren willst, stellst sich Dir vielleicht die Frage, wie das im Blog konkret aussehen kann. Dafür gibt es mehrere Ansätze und Möglichkeiten:

Du hast sicher gemerkt, dass ich auch hier im Artikel ständig meine Erfahrung und Meinung einbringe. Mein Ansatz widerspricht dabei durchaus so mancher angesagten Position oder Strategie. Viele Berater empfehlen beispielsweise, auch dann provokative Standpunkte zu vertreten, wenn Du nicht voll hinter diesen stehst.

Das ist für mich jedoch Betrug am Leser. Damit beschädigst Du die wichtigste Basis, die Du als Blogger hast: Das Vertrauen Deiner Leser in Deine Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit.

Dein Charakter kann Dein Blog einzigartig machen und sollte sich in Deinen Artikeln widerspiegeln. Doch das ist nur dann sinnvoll und gut, wenn Du es authentisch und ehrlich tust.


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Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

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