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26.11.2012 Soziale Arbeit Von: Christian Müller 0 Kommentare

Arbeit trotz Krankheit? – Wann ihr Euch schonen solltet

Dieser Artikel entsteht aus “gegebenem Anlass” wie es so schön heißt. Konkret habe ich zahlreiche Coachees, die sich in den letzten Wochen Schnupfen, Grippe oder ähnliches eingefangen haben. Das ist bei dem nasskalten November-Wetter auch nicht überraschend. Die meisten meiner Coachees – das betrifft Arbeitnehmer und Studenten – lassen sich jedoch nicht krankschreiben, sondern gehen weiterhin arbeiten. Eine Arbeitshaltung, die ich grundsätzlich unterstütze. Ich bin absolut kein Fan davon, beim kleinsten Schnupfen zu Hause zu bleiben. Die Kunst liegt jedoch darin, rechtzeitig zu erkennen, wann Ruhe und Erholung eben doch sein müssen.

Klar, mit einer etwas verstopften Nase und leichtem Husten muss man nicht zwingend zu Hause bleiben. Doch die Grenze zwischen leichter Erkältung und schwerem Infekt kann – wenn ihr Euch nicht ausreichend schont – schnell überschritten sein. Vor allem meine Coachees aus dem Sozialbereich ignorieren die Warnsignale ihres Körpers solange sie irgend können. Auch rezeptfreie Medikamente können die Symptome – leider – lange Zeit unterdrücken und lindern. Heilung bringen sie in den meisten Fällen jedoch nicht.

Ein professioneller Umgang mit Krankheit

Wenn ich schreibe, dass ich grundsätzlich nichts dagegen habe, mit Krankheit arbeiten zu gehen, ist das kein Freibrief für Raubbau am eigenen Körper. Denn diese Aussage gilt nur unter den folgenden drei Voraussetzungen:

  1. Ihr lasst Euch vom Arzt durchchecken.
  2. Ihr haltet Euch konsequent an seine Vorgaben.
  3. Wenn es schlimmer wird, akzeptiert ihr auch eine Krankschreibung.

Wer mich kennt, wird jetzt vermutlich in schallendes Gelächter ausbrechen oder doch zumindest schmunzeln. Der Grund: Diese Tipps habe ich selbst lange Zeit nicht mal ansatzweise befolgt. Doch genau deshalb gebe ich sie Euch: Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass ihr damit besser dran seid und Euren Körper nicht ignorieren solltet. Das habe ich durchaus schmerzhaft gelernt.

Heimarbeit als Alternative?

Natürlich gibt es auch den Fall, dass ihr zwar in der Lage wart zu arbeiten, auf Grund einer infektiösen Erkrankung jedoch Euren Arbeitsplatz und Eure Kollegen meiden müsst. In diesem Fall – und wenn ihr unbedingt arbeiten wollt oder müsst – kann Heimarbeit eine, temporäre, Option sein.

Nehmt Euch Zeit

Grundsätzlich gilt jedoch: Hört auf Euren Körper und akzeptiert seine Grenzen. Klar, mit Medikamenten lassen sich diese Grenzen gefühlt verschieben. Das ist dann jedoch ein rein subjektives Empfinden, realistisch betrachtet betreibt ihr trotzdem Raubbau an Eurem Körper – auch wenn ihr Euch dabei gar nicht so schlecht fühlt.

Fieber, Schüttelfrost oder andauernde Kopfschmerzen sollten für Euch klare Warnsignale sein und eine Ruhephase einleiten. Dann ist eben auch mal ein Krankenschein angesagt. Die Welt geht davon nicht unter. Dass ihr Euch zu Hause dann wirklich Ruhe gönnen und nicht weiterarbeiten solltet, versteht sich von selbst. Oder?

Mir ist natürlich bewusst, dass sich diese Tipps leicht schreiben, doch in der Praxis etwas schwerer umsetzen lassen. Sicher gibt es manchmal Druck vom Chef oder die Erwartungshaltung der Kollegen. Oft lässt auch das eigene Pflichtbewusstsein eine Krankmeldung nicht zu. Und Freiberufler oder Selbstständige können sich einen solchen Ausfall vielleicht schlicht nicht leisten. In solchen Situationen gilt: Wenn ihr Euch keine komplette Auszeit nehmen könnt, schaltet zumindest einen Gang zurück und versucht Euch etwas zu schonen. Das eine oder andere pflanzliche Hausmittel schadet – in Abstimmung mit Eurem Arzt – meist auch nicht. Euer Körper wird es Euch danken.

Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

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