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25.02.2013 Lebenskarriere Von: Christian Müller 0 Kommentare

Auszeit: Lernt wieder, Ruhe zu genießen

FokusRuheMeditationVor kurzem habe ich mich in meinen Gehdanken – es war Ausgabe vier – mit dem Thema Ruhe befasst. Diesen Gedanken – jetzt ohne “h” – haben mich seit dem nicht mehr wirklich los gelassen, sehe ich doch täglich Menschen, die das Ruhebedürfnis ihres Körpers komplett ignorieren. Schlimmer noch, viele versuchen, ihren Körper durch Medikamente, übertriebenen Kaffee-Konsum und andere Maßnahmen auszutricksen. Das funktioniert eine Weile, doch früher oder später wird Euch für ein solches Verhalten garantiert die Rechnung präsentiert.

Ja, ich spreche da aus eigener Erfahrung. Natürlich habe ich selbst immer wieder versucht, meinen Körper zu überlisten und mehr Leistung aus ihm herauszuholen, als gesund oder sinnvoll war. Jedes Mal habe ich nach einigen Wochen und Monaten die Konsequenzen zu spüren bekommen und fiel dann für längere Zeit aus oder war nur noch eingeschränkt leistungsfähig. Das muss nicht sein, gibt es doch einen viel einfacheren Weg, dauerhaft leistungsfähig und erfolgreich zu sein: Bewusste Pausen und Ruhephasen.

Lernt wieder, die Ruhe zu genießen

Kein neuer Ansatz, das ist mir bewusst. Jeder weiß, dass Pausen und Ruhephasen wichtig sind und gut tun. Zumindest theoretisch. Doch in der Praxis erlebe ich, dass viele Menschen verlernt haben, Ruhe wirklich zu genießen. Manche fühlen sich schuldig, weil sie gerade nichts tun. Andere werden nervös und fühlen sich unausgelastet, wenn sie zur Ruhe kommen.

Bis zu einem gewissen Grad ist dieses Verhalten erlernt und von der Sozialisation abhängig. In zu vielen Kontexten wird Aktivität als das erstrebenswerte Ziel dargestellt und Ruhe mit Faulheit gleichgesetzt. Die meisten Menschen sind inzwischen auch an ständige Reize gewöhnt. Sei es Hintergrundmusik, der laufende Fernseher, Podcasts, die Geräuschkulisse anderer Menschen – all das sorgt für einen ständigen Reiz-Level.

Kehrt dann plötzlich Ruhe ein, fehlt vielen Menschen etwas. Die meisten können es nicht benennen, doch sie spüren eine komische Leere. Klar, die ständige Hintergrundbeschallung fehlt. Das ist teilweise sogar körperlich spürbar, mancher Coachee empfindet Ruhe tatsächlich als unangenehm. Ruhe, Stille und Pausen ohne Schuldgefühle oder Unbehagen zu genießen, muss dann erst wieder erlernt werden.

Schritt für Schritt zur Ruhe kommen

Daher sind Programme, die von Anfang an auf völlige Ruhe setzen, oft zum Scheitern verurteilt. Für viele Menschen ist der Übergang vom Alltag zu kompletter Stille und Ruhe über längere Zeiträume anfangs einfach zu drastisch. Der Wechsel wird als unangenehm empfunden und die Übung führt statt zu Entspannung zu Stress.

Mein Ansatz: Eine schrittweise Gewöhnung an Ruhe und Stille. Ich bin der Überzeugung, dass nachhaltige Veränderungen systematisch nur in kleinen Schritten möglich sind. Daher skizziere ich Euch abschließend einige Möglichkeiten und Übungen, mit denen ihr langsam zur Ruhe kommen könnt. Probiert aus, was für Euch funktioniert und Euch gut tut. Testet jede Übung jedoch bitte an mindestens drei verschiedenen Tagen, bevor ihr sie bewertet. Manche sind sicherlich ungewohnt, da ist etwas Unbehagen zu Beginn völlig normal.

Um zur Ruhe zu kommen, könnt ihr…

Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

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