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25.07.2012 Von: Christian Müller Lesedauer: 3 Minuten

Bildung auf 7 Zoll? – Was Mini-iPad und Nexus 7 für Studenten bedeuten könnten

Die Gerüchte um ein Mini-iPad im 7-Zoll-Format gibt es bereits seit Jahren. Doch spätestens seit sich das Nexus 7 von Google zu einem echten Verkaufsschlager entwickelt hat, verdichten sich die Gerüchte massiv, das Apple in diesen Bereich einsteigen wird. Meiner Meinung nach kann das für den Bildungsbereich – und zwar für Schulen und Hochschulen – nur gut sein, denn der 7-Zoll-Formfaktor bietet gerade Schülern und Studenten einige Vorteile. Und auch die Bildungseinrichtungen könnten davon deutlich profitieren.

Bevor ich hier voll einsteige sei gesagt: Ich halte es nicht für 100%ig sicher, dass Apple wirklich schon 2012 ein Mini-iPad herausbringen wird. Doch bereits das Nexus 7 – das gerüchteweise ab September auch in Deutschland verfügbar sein soll – könnte einen spürbaren Effekt auf die Bildungslandschaft haben. Natürlich gehe ich bei meinen folgenden Ausführungen davon aus, dass sowohl Bildungsarbeiter als auch Schüler, Studenten und vor allem die Budget- und Richtungsverantwortlichen des Bildungsbetriebes das Potenzial von Tablets erkennen und deren Einführung begrüßen würden. Eine Annahme die – zugegeben – etwas optimistisch ist, sich über kurz oder lang jedoch bewahrheiten wird.

7-Zoll-Tablets sind eine eigene Gerätekategorie

Bei vielen Artikeln zum Nexus 7 muss ich derzeit noch schmunzeln, wird doch immer wieder der Vergleich mit dem iPad bemüht. Dabei handelt es sich bei den beiden Geräten um völlig verschiedene Gerätekategorien. Wo das iPad sich nach und nach für viele Menschen zu einem Laptop-Ersatz entwickelt hat, will und kann das ein 7-Zoll-Tablet gar nicht sein. Dafür hat diese Größe einen entscheidenden Vorteil: Mit einem geringem Gewicht, guter Handhabbarkeit – versucht mal, ein iPad längere Zeit in einer Hand zu halten – und iPad-ähnlicher Akkulaufzeit sind 7-Zoll-Tablets die idealen elektronischen Lese- und Informationsgeräte. Wo das iPad – oder generell neun und zehn Zoll große Tablets – auf Grund ihrer Größe manchmal unpraktisch sind, lassen sich kleinere Tablets problemlos einsetzen.

Besser als ein Kindle?

Der eine oder andere Kindle-Nutzer – ich besitze auch einen – wird jetzt zu Recht einwenden, dass ein E-Ink-Display gerade für Studenten das optimale Lesegerät darstellt. Das ist korrekt, doch leider ist der Kindle ein reines Lesegerät, während mit einem Nexus 7 oder einem möglichen Mini-iPad eben viel mehr machbar ist. Die Bandbreite reicht dabei von Videos über interaktive Apps, Bücher und Magazine bis hin zur Notiz- und Dokumentenverwaltung.

Günstig und robust – ideal für den Bildungseinsatz

Ein weiterer großer Vorteil, den vor allem Bildungseinrichtungen und -träger schätzen werden: Das Nexus 7 ist mit knapp 200 Euro vergleichsweise günstig und anderer 7-Zoll-Tablets werden in absehbarer Zeit ebenfalls in diesem Preisbereich zu finden sein. Auch ein Mini-iPad wird diesen Preis – um im Markt erfolgreich zu sein – nicht deutlich überschreiten können.

In den aktuellen Reviews wird das Nexus 7 außerdem durchgehend für seine robuste Verarbeitung gelobt. Der Tenor: Im Gegensatz zu einem Premium-Gerät wie dem iPad oder anderen, teureren Tablets, vermittelt das Nexus 7 den Eindruck eines Arbeitsgerätes, das auch eine etwas gröbere Behandlung überlebt. Klingt für mich perfekt für den Einsatz in Unterrichtsraum und Hörsaal.

Fazit

Sicher, 7-Zoll-Tablets werden niemals ein Laptop-Ersatz sein, wie es beispielsweise Torsten für seine iPad-Klasse beschrieben hat. Doch um elektronischen Schulbüchern und interaktiven Lernmaterialien endlich zum Durchbruch zu verhelfen, könnten sie die perfekte Gerätekategorie sein. Ich hoffe darauf, dass auch die Verantwortlichen im Bildungssektor die Vorteile dieser Geräte erkennen.

Bildquelle: robertnelson auf flickr

Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

Kommentare zu diesem Artikel

[…] natürlich einen Laptop oder – was in diesem Fall sinnvoller ist – ein Tablet. Denn ein Tablet eignet sich zum Lesen wunderbar und bietet Euch die Möglichkeit, direkt in PDF-Dokument zu […]

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