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05.02.2013 Schreiben Von: Christian Müller 4 Kommentare

Bloggen: Schreib doch, was Du willst – mit Leidenschaft und Herz

StudentBloggenSchreiben“Warum bloggst Du eigentlich?” – Diese Frage höre ich in den letzten Wochen und Monaten immer häufiger. Darauf gibt es eine kurze und eine lange Antwort. Die kurze: Weil es mir richtig Spaß macht und meine Leidenschaft ist. Die lange Version… nun ja, 40 Aspekte davon habe ich bereits verbloggt. Heute geht es jedoch um ein Phänomen, dass jeder ernsthafte Blogger kennen dürfte: Leistungs- und Erwartungsdruck. Das mag für nicht bloggende Menschen komisch klingen, denn die meisten Blogger schreiben ja aus Spaß an der Freude und betreiben das eigene Blog als Hobby oder maximal nebenberuflich. Bei geschalteten Werbeanzeigen müssen die Erwartungen der Werbekunden natürlich erfüllt werden, doch wo soll sonst Druck herkommen?

Ganz einfach: Vom Blogger selbst. Wer sich im Lauf der Zeit durch kontinuierliche und gute Arbeit eine Stammleserschaft und eine gewisse Reichweite aufgebaut hat, will diese auch halten. Da kann es schnell passieren, dass die anfängliche Leidenschaft von – gefühltem – Druck abgelöst wird. Oft höre ich dann den Satz: “Ich hab heute noch nicht gebloggt, das muss ich dringend noch machen.” Ja, da war ich auch mal. Tatsächlich habe ich mit dieser Haltung immer wieder zu kämpfen. Und das geht den meisten mir bekannten Bloggern ebenso.

Druck tötet Leidenschaft

FehlerDepressionNiedergeschlagenTreppeDie große Gefahr: Wird der Druck ständig und als Belastung wahrgenommen, verdrängt er nach und nach die Leidenschaft fürs Bloggen. Diese Veränderung spiegelt sich dann auch in den Artikeln wieder, der eigene Stil verändert sich. Leser bemerken diese Veränderung oft noch vor dem Autor und lassen ihn das in den Kommentaren auch wissen – zumindest im besten Fall.

Der schlimmste – und häufigste – Fall ist jedoch, dass sich die Leser schlicht zurückziehen und das Blog nicht mehr lesen. An diesem Punkt beginnt dann ein sich selbstverstärkender Teufelskreis: Weil der Blogger sich unter Druck fühlt, bloggt er mehr. Weil sich der empfundene Druck jedoch in seinen Artikel niederschlägt, sinken die Leserzahlen. Weil die Leserzahlen sinken, wächst der empfundene Druck und der Blogger strengt sich noch mehr an. Und so weiter…

Ihr merkt schon: Da kommen Blogger nicht so leicht raus. Ich habe leider schon Blogger erlebt, die sich durch den empfundenen Druck an den Rand einer echten Depression manövriert haben. Natürlich sind das Ausnahmen und Extremfälle, doch sie zeigen die Gefahr, die selbstgemachtem Druck innewohnt.

Warum bloggst DU eigentlich?

Das Mittel gegen diesen Druck ist theoretisch ganz einfach, praktisch jedoch nicht immer leicht anwendbar. Es ist die einfach Frage: Warum bloggst Du eigentlich? Wenn ihr diese Frage ehrlich beantwortet und Euch dabei wieder auf Eure Leidenschaft und Begeisterung für Euer Thema erinnert, könnt ihr dem empfundenen Druck entgegenwirken. Schreibt sich einfacher, als es getan ist.

Für die erfolgreiche Umsetzung solltet ihr Euch von Freunden Unterstützung holen. Lasst sie Euch dabei helfen, das Bloggen im Verhältnis zu den anderen Aktivitäten und Dingen in Eurem Leben richtig einzuordnen. Setzt Hobby und Leidenschaft wieder in Relation zu den anderen wichtigen Dingen in Eurem Leben und macht Euch klar, warum ihr das eigentlich tut. Wie ich bereits mehrfach sagte: Ruhm darf nicht Dein Ziel sein.

Wenn ihr Spaß am Bloggen habt, bloggt. Schreibt über die Themen, die Euch wirklich Freude bereiten, für die ihr Euch begeistern könnt und hinter denen ihr mit Leidenschaft steht. Lasst Euch nicht von den Erwartungen anderer unter Druck setzen. Es geht darum, was Bloggen Euch gibt. 50 Leser, die das wirklich zu schätzen wissen, sind mehr wert als tausend andere, die immer nur fordern.

Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

Kommentare zu diesem Artikel

[…] nicht unbedingt Spaß macht und ganz sicher nicht Eure Berufung ist. Vielleicht könnt ihr Eurer Leidenschaft nicht so folgen, wie ihr das gerne tun […]

Emma  |   19. April 2013 um 13:54 Uhr

Hallo Christian,
Deine Artikel und Videos habe ich verschlungen.
Ich plane auch einen Blog zu starten und da sind Deine Tips sehr hilfreich.
Eine Frage habe ich noch,vielleicht kannst Du mir helfen.
Wie schaffe ich es,absolut anonym zu bleiben?
Ich habe meine Gründe,die ich auch gerne privat erkläre.
Liebe Grüße

Christian  |   19. April 2013 um 14:46 Uhr

Hallo Emma,

Du hast Post.

Gruß,
Christian

[…] diesem Fall geht es meiner Meinung nach um authentisches Bloggen und bedeutet […]

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