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29.05.2012 Von: Christian Müller Lesedauer: 3 Minuten

Digitale Medien im Bildungsbereich – Es kommt auf Lehrer und Professoren an

Seit Jahren wird in Deutschland darüber diskutiert, wie digitale Medien und neue technische Möglichkeiten im Bildungsbereich eingesetzt werden. Mit Tabletts und E-Books sind die technischen Voraussetzungen inzwischen dafür vorhanden. Doch die Integration digitaler Medien ist nicht nur von technischen Faktoren, sondern in erster Linie von den Lehrern und Professoren abhängig. Denn sie müssen die neuen Medien einsetzen und die Lehre integrieren.

Natürlich gibt es auch Lehrer und Professoren, die digitalen Medien aufgeschlossen gegenüber stehen und diese mit Begeisterung einsetzen. Doch ein Blick in deutsche Bildungseinrichtungen zeigt: Die meisten Schüler und Studenten sind ihrem Lehrpersonal deutlich voraus, was die Nutzung von Tabletts und E-Books angeht. Doch unter digitalen Medien sind aus meiner Sicht – zumindest im Lehrbereich – auch der Einsatz von interaktiven E-Learning-Modulen und Präsentationen zu verstehen. Und diese müssen von den Lehrkräften kommen.

Es geht um Medienkompetenz

Wenn ich oben geschrieben habe, dass Schüler und Studenten mit der neuen Technik oft besser umgehen können als ihr Lehrpersonal, dann ist das nur teilweise richtig. Von der Handhabung her sind die Lernenden mit der Technik oft sehr gut vertraut, doch in puncto Medienkompetenz besteht oft Nachholbedarf. Genau hier setzt der Auftrag von Bildungsarbeitern wie Lehrern und Professoren ein. Es ist ihre Aufgabe, die notwendige Kompetenz zum richtigen Einsatz der digitalen Medien zu vermitteln und dabei auch klar zu zeigen, wo die Grenze zwischen produktivem Einsatz und Spieltrieb liegt.

Es geht um Akzeptanz und Offenheit

Doch genau dafür fehlt einem – leider großen – Teil des Lehrpersonals nach wie vor die Voraussetzungen. Denn um Medienkompetenz vermitteln zu können, muss der Betreffende erst mal selbst in der Lage sein, richtig mit den Medien umzugehen. Das lässt sich problemlos lernen – wenn die Bereitschaft dazu vorhanden ist. Genau diese fehlt leider bei einem Teil des Lehrpersonals. Diese Lehrkräfte lehnen die neuen Medien zum Teil vehement ab und weigern sich, diese in der Lehre einzusetzen.

Doch nur wenn Tabletts, E-Books und andere digitale Lernmaterialien zu einem selbstverständlichen Teil des Unterrichts oder der Vorlesung werden, können sie sich auch durchsetzen und ihr Potenzial entfalten.

Es geht auch um die Akzeptanz der Lehre

Der Einsatz neuer Medien liegt dabei im ureigensten Interesse der Lehrenden. Denn die Schüler und Studenten sind den Umgang mit digitalen Medien im ihrem Alltag gewohnt. Doch in Schule und Universität müssen sie oft auf die für sie selbstverständlichen Möglichkeiten verzichten und sich mit – aus ihrer Sicht – antiquierten Methoden herumschlagen. Nicht unbedingt die besten Voraussetzungen, um die Lehre und ihre Inhalte attraktiv zu gestalten.

Digitale Medien ergänzen die Lehre – aus meiner Sicht – um einen wichtigen Baustein. Sie werden die bewährten didaktischen und pädagogischen Methoden und Konzepte zwar verändern, jedoch nie ablösen. Denn es handelt sich nach wie vor um Tools, die richtig eingesetzt und in die Lehre integriert werden wollen. Genau das ist der Job von Bildungsarbeitern. Das Potenzial der digitalen Medien für die Lehre und den Bildungsprozess voll zu nutzen.

Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

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