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12.10.2012 Allgemein Von: Christian Müller 0 Kommentare

E-Books: An der Schwelle zur Revolution?

Aktuell findet in Frankfurt die alljährliche Buchmesse statt. Dieses Jahr habe ich – zumindest aus der Entfernung – den Eindruck, dass der eine oder andere Verlag sein E-Book-Sortiment aktiver und prominenter als bisher bewirbt. Passend dazu gab es in dradio-Hintergrund eine Sendung mit dem Titel “E-Books, Online-Buchhandel und Erlebnisläden“. Angesichts der aktuellen Entwicklung stellt sich mir die Frage: Findet im E-Book-Bereich eine heimliche Revolution statt? Und wenn ja, welche Auswirkung wird sie auf den Bildungsbereich haben?

Mit Lesegeräten wie dem Kindle Paper White – der jetzt endlich auch für Deutschland angekündigt ist – und dem ebenfalls angekündigten Beagle von txtr werden sich E-Books meiner Meinung nach noch schneller verbreiten und neue Zielgruppen erreichen. Diesen Trend unterstützen auch die großen Buchhandelsketten wie Thalia, Hugendubel oder Weltbild, die ihre eigenen E-Reader anbieten.

Kurz gesagt: Ich rechne fest damit, dass sich E-Books in den kommenden Jahren deutlich schneller verbreiten werden, als es bisher der Fall war. Hier zitiere ich die dradio-Senudng. Dort heißt es sinngemäß:

Den Trend (zu E-Books) haben auch die großen Buchhändler erkannt. Inzwischen erscheint fast jedes Buch zeitgleich auch als E-Book.

Auch wenn diese Aussage noch etwas zu optimistisch ist, stimme ich ihr grundsätzlich zu. Noch halten die Verlage die Preise für E-Books zwar bewusst hoch, doch die Entwicklung ist nicht mehr aufzuhalten.

Die Auswirkungen im Bildungsbereich

Aus meiner Sicht kommen aktuell die ersten E-Reader auf den Markt, die in nennenswerten Stückzahlen auch für Bildungseinrichtungen interessant sind. Gut, im asiatischen Markt gibt es diese Reader schon lange, doch in Europa erleben wir gerade den Beginn dieser Geräte-Generation.

In Kombination mit einer besseren Verfügbarkeit von Fach- und Lehrbüchern im E-Book-Format könnte das der Beginn einer grundlegenden Veränderung sein. Würde diese Papierbücher aus den Bildungseinrichtungen verdrängen? Auf absehbare Zeit sicherlich nicht. Wäre es erstrebenswert? Meine Antwort lautet – vielleicht etwas überraschend – ganz klar nein.

So sehr ich Technik auch liebe, die Haptik eines Buches kann auch der beste E-Book-Reader nicht ersetzen. Und das Lernen mit einem solchen Papierbuch ist einfach anders als mit einem E-Book. Doch wenn die physikalischen Bücher in Zukunft in den Schulen bleiben und die Schüler die elektronischen Versionen mitnehmen können, wäre schon viel gewonnen.

Was denkt ihr, stehen E-Books an der Schwelle zu einer heimlichen Revolution? Und wird der Bildungsbereich davon profitieren?

Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

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