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11.02.2014 Kommunikation Von: Christian Müller 1 Kommentar

Erster… oder: Vergesst den Bullshit und liefert Qualität

Erster... oder: Vergesst den Schwachsinn und liefert QualitätBevor ihr Euch wundert: Es ist reiner Zufall, dass Apple mir hier in letzter Zeit immer wieder als Inspiration dient. Doch heute ist es gar nicht das Unternehmen aus Cupertino selbst, sondern ein Artikel von MG Siegler über Apple, der mich zum Schreiben bewegt. MG Siegler beschreibt in seinem Blog hervorragend, dass Apple in vielen Bereichen nicht das erste Unternehmen mit einer guten Idee ist und oft von der Konkurrenz in Sachen Geschwindigkeit deutlich abgehängt wird.

Doch dafür ist Apple oft das erste Unternehmen, das ein Produkt oder ein Konzept „richtig“ – also benutzerfreundlich und praktikabel – umsetzt und damit erfolgreich ist, während die ersten Unternehmen oft mit ihrer Umsetzung – zumindest im Vergleich zu Apple – scheitern. Dieses Beispiel bringt für mich ein Prinzip auf den Punkt, dass ich in der Überschrift schon deutlich angesprochen habe. Es lautet:

Vergesst den Bullshit,
konzentriert Euch auf die Qualität!

Mit Bullshit meine ich den Wunsch, unbedingt Erster sein zu müssen, eine Idee unter allen Umständen als erstes Unternehmen umzusetzen und sich unter Aufbietung aller Kräfte auf die Geschwindigkeit zu konzentrieren. Gut, ein zeitlicher Vorteil kann entscheidend sein und spielt oft eine signifikante Rolle. Doch er ist nichts wert, ja sogar kontraproduktiv, wenn darunter die Qualität leidet.

Qualität hat oberste Priorität

Genau genommen müsste die Überschrift im Konjunktiv gehalten sein und „sollte oberste Priorität haben“ heißen. Dabei leuchtet das Prinzip aus meiner Sicht problemlos ein: Wer zuerst mit einem Produkt oder neuen Konzept auf den Markt kommt, genießt hohe Aufmerksamkeit. Ist das Produkt allerdings qualitativ schlecht, wird diese Aufmerksamkeit zum Fluch und kann für das Unternehmen oder die Marke vernichtend sein.

Hohe Geschwindigkeit ohne
Qualität führt fast sicher ins Reputationsdesaster.

Das mag hart klingen, deckt sich aber mit all meinen Erfahrungen und denen zahlreicher Kollegen. Selbst wenn ein Unternehmen „Glück“ hat und das Produkt oder Konzept „nur“ floppt, ist das Ergebnis ganz sicher nicht im Sinne des Erfinders. Daher meine Bitte: Vergesst den Bullshit, unbedingt Erster sein zu müssen. Konzentriert Euch auf die Qualität – auch in der Kommunikation – und macht richtig guten Content, geniale Konzepte und liefert gute Arbeit ab. Wer Erster war ist dann herzlich egal.

Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

Kommentare zu diesem Artikel

Lars Hahn  |   11. Februar 2014 um 20:17 Uhr

Du hast natürlich recht. Unbedachte Schnellschüsse können nach hinten losgehen. Allerdings: Gut gemachte Schnellschüsse haben oft eine besonders hohe Reichweite. Ein gutes Beispiel sind Blogartikel über Konferenzen, Barcamps oder so, die bereits während der Veranstaltung online sind. Hohe Aufmerksamkeit ist garantiert.

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