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07.03.2012 Kommunikation Von: Christian Müller 0 Kommentare

Facebook-Blackout – Setzen Sie nie alles auf eine Karte

Update zwei

Facebook spricht von “technischen Problemen”, ein Anonymous–Bekennerschreiben hat sich als Fake herausgestellt. Die Gründe für den Ausfall bleiben unklar.

Update eins

Facebook ist wieder über die Webseite erreichbar, eine Erklärung steht noch aus.

Seit einigen Stunden ist war Facebook über die Homepage nicht mehr erreichbar. Der Zugriff über die mobilen Applikationen für iOS und Android – andere habe ich nicht getestet – funktionierte zwar, ist jedoch sehr langsam und zäh. Die Gründe für den Blackout des aktuell größten Sozialen Netzwerks sind noch unklar, so bald es dazu offizielle Aussagen gibt, aktualisiere ich diesen Artikel natürlich. Doch unabhängig von den Ursachen ist das Problem bei Facebook ein Weckruf für viele Firmen, ihre Social Media Strategie kritisch zu reflektieren.

Setzen Sie niemals alles auf eine Karte

Der Blackout von Facebook demonstriert wunderbar, was ich meinen Kunden in der Beratung und den Workshops immer wieder sage: Verlassen Sie sich nie auf nur ein Netzwerk. Denn erstens wissen Sie nicht, wie lange das Netzwerk auf Grund technischer Probleme zu bestimmten Zeiten nicht erreichbar sein wird. Das ist – wie Facebook heute beweist – unabhängig von der Größe des Netzwerks möglich. Hand auf’s Herz: Hätten Sie wirklich daran geglaubt, das Facebook solche Probleme haben könnte, wie sie heute eingetreten sind?

Zweitens handelt es sich bei allen Sozialen Netzwerken um Unternehmen, die Ihre Regeln jederzeit ändern können – auch ohne Ihnen im Voraus Bescheid zu sagen. Das hat die Stadt München mit Ihrer Facebook-Seite erst vor kurzem erlebt, denn Facebook plant offensichtlich eigene Seiten für Städte anzulegen und hat den offiziellen Facebook-Auftritt der Stadt einfach mal so umgezogen. Vorwarnung: Fehlanzeige. Dauer: Wochen oder Monate, bis alle Fans migriert werden, wenn das überhaupt vollständig funktioniert. Denken Sie immer daran: Sie spielen zu den Regeln des Unternehmens, dass das Netzwerk betreibt.

Drittens können Sie über verschiedene Netzwerke auch unterschiedliche Zielgruppen erreichen. Das ist zwar logisch, wird jedoch oft ignoriert. Klar, Facebook ist aktuell der Platzhirsch, doch dort sind teilweise eben doch andere Nutzer – und damit Kunden – unterwegs, als bei Twitter oder Google+. Und ein Firmenblog lesen vielleicht wieder andere Menschen.

Es ist für jedes Unternehmen sinnvoll, seine Kommunikation auf mehrere Soziale Netzwerke zu verteilen. Wichtig ist dabei die bewusste Auswahl der passenden Netzwerke, nur dann ist das Social Media Engagement auch sinnvoll.

Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

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