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26.02.2013 Tools und Technik Von: Christian Müller 5 Kommentare

Film-Team: 12 Tipps für Video-Produktionen mit Smartphones

Wer meinen Youtube-Kanal abonniert hat weiß, dass ich in letzter Zeit wieder deutlich aktiver geworden bin. Neben meinen täglichen Gehdanken drehe ich auch sonst wieder mehr Videos und nehme Tutorials auf. Sicher, ein großer Teil der Videos entsteht zu Hause mit meiner Lumix G5, doch unterwegs habe sie nicht immer dabei. Mein Galaxy Nexus ist für die Qualität seiner Kamera leider nicht berühmt, dennoch erstelle ich zahlreiche Videos damit. Der Grund ist einfach: Die Kamera meines Smartphones habe ich immer dabei.

Versteht mich nicht falsch: Wenn ich die Wahl habe, greife ich natürlich zur G5, doch viele Gelegenheiten ergeben sich spontan und manchmal muss das Reise- und Arbeitsgepäck möglichst leicht sein. Die beste Kamera ist daher immer die, die ich gerade dabei habe. Da ich weiß, dass einige meiner Leser im Studium und Beruf auch Videos produzieren müssen und dafür nicht massenhaft Equipment zur Verfügung haben, gibt es heute zwölf Tipps für die Videoprodukion mit Smartphones.

Die dürften auch für Unternehmen interessant sein, denn auch die Mitarbeiter von Social Media Teams können so mit geringen Aufwand qualitativ gute Videos erstellen.

  1. Sorgt für möglichst viel Licht. Selbst die besten Smartphone-Kameras sind – verglichen mit dezidierten Kameras – klein und können nur wenig Licht aufnehmen. Eine gute Beleuchtung ist daher essentiell.
  2. Vermeidet Aufnahmen mit Gegenlicht. Helles Licht im Hintergrund lässt Euer Motiv grundsätzlich sehr dunkel wirken. Gesichter sind dann beispielsweise kaum noch zu erkennen.
  3. Verwendet ein externes Mikrofon. Aktuell verwende ich dafür das i-Microphone von Edutige* mit der passenden Verlängerung*. Es ist zwar kein High-End-Mikrofon, erzielt jedoch eine weit bessere Qualität als das eingebaute Mikrofon des Smartphones. Mit dem iRigMic* liebäugle ich derzeit noch.
  4. Setzt auf jeden Fall ein Stativ ein. Auch wenn es dezidierte Pistolengriffe für Freihand-Aufnahmen gibt, nutze ich aktuell ein Gorillapod von Joby* mitsamt der Universalhalterung von Hama*. Die Videos werden so deutlich ruhiger und ich kann das Smartphone auch stabil aufstellen.
  5. Plant Eure Videos idealerweise so, das ihr die einzelnen Aufnahme später ohne große Nachbearbeitung verwenden könnt. Überlegt Euch also im Vorfeld, welche Szene und Einstellung ihr wann aufnehmen wollt.
  6. Testet verschiedene Applikationen und entscheidet Euch für die, mit denen ihr am besten zurecht kommt. Auf Android nutze ich aktuell IgCamera, da diese App auch externe Mikrofone erkennt.
  7. Bevorzugt auf jeden Fall mehrere kurze Clips gegenüber langen Aufnahmen. Der Schneide- und Nachbearbeitungsaufwand wächst sonst schnell ins Unermessliche.
  8. Es klingt banal, ist jedoch enorm wichtig: Sorgt für eine ausreichende Stromversorgung des Smartphones. Gerade Video-Aufnahmen verbrauchen jede Menge Energie, ein durchschnittlicher Smartphone-Akku kann da schon nach zwei oder drei Stunden Aufnahme in die Knie gehen.
  9. Bei spontanen Aufnahmen könnt ihr Versprecher drin lassen. Event-Aufnahmen und kurze Interviews wirken so authentisch.
  10. Vermeidet schnelle Schwenks und ruckartige Bewegungen. Die meisten Smartphone-Kamers können da nicht mithalten und liefern dann keine gute Bildqualität-
  11. Wenn ihr die Audio-Spur im Nachhinein aufnehmt, solltet ihr den Text während der Aufnahme dennoch grob einsprechen. So bekommt ihr ein Gefühl für die Länge der einzelnen Sequenzen und könnt die Nachbearbeitung deutlich verkürzen.
  12. Nehmt ihr Euch selbst auf, solltet ihr die Frontkamera und ein Headset verwenden. So habt ihr Euch während der Aufnahme im Blick und die Tonqualität ist in der Regel ausreichend.

Was sind Eure Tipps für Video-Aufnahmen mit dem Smartphone?

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Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

Kommentare zu diesem Artikel

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