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07.08.2014 Kommunikation Von: Christian Müller 0 Kommentare

Foursquare und Google Authorship: Besonnenheit ist eine Tugend #Kommentar

BesonnenheitVielleicht war Dein erster Gedanke bei der heutigen Überschrift: „Was haben bitte Foursquare und Google Authorship miteinander zu tun?“ Gute Frage! Bei beiden Diensten gibt es aktuell Veränderungen, beide sorgen in den sozialen Netzwerken gerade für zahlreiche Kommentare.

Beide Veränderungen – und vor allem die Reaktionen und Kommentare darauf – stellen aus meiner Sicht die perfekte Gelegenheit dar, um auf eine altbekannte Tugend hinzuweisen: Besonnenheit. Als Disclaimer sei vorausgeschickt, dass ich alle im Folgenden genannten Schwächen selbst auch aufweise und selbst viel zu häufig voreilig reagiere.

Der heutige Artikel ist damit nicht nur Kommentar und Appell, sondern auch eine Erinnerung für mich selbst. Die Kernbotschaft:

Besonnenheit ist eine Tugend. Und voreilige Reaktionen können teuer werden
– auf zahlreichen Ebenen.

Foursquare: Ein Perspektivwechsel ist angebracht

Die Veränderungen rund um Foursquare – einen Überblick darüber bietet die aktuelle Review von The Verge – waren in den letzten Wochen häufig Thema im Netz. Auch ich selbst bin mit der Aufteilung in zwei Apps – Swarm und Foursquare – alles andere als glücklich und wünsche mir (noch) die alte Foursquare App zurück.

Doch erstens beginne ich bereits damit, mich an Swarm zu gewöhnen. Und zweitens ist die neue Foursquare App gerade erst erschienen. Bevor ich die nicht einige Wochen genutzt habe, kann ich mir darüber noch kein fundiertes Urteil bilden.

Felicitas Hackmann bringt es auf Medium hervorragend auf den Punkt, wenn Sie in Bezug auf die guten Reviews der neuen Foursquare App schreibt:

First I thought, foursquare had hacked their servers or that the editors were drunk. Then I came to the point to where I thought: Maybe it’s not them, it’s you/us.

Ihr Artikel „The problem is not what foursquare has become, but what it was“ ist auf jeden Fall lesenswert. Sicher sind die neuen Apps für bisher aktive Foursquare Nutzer nervig und enttäuschend. Doch gleichzeitig kenne ich inzwischen mehrere Nutzer, die erst durch Swarm auf Foursquare aufmerksam wurden und erst seit dem einchecken.

Vielleicht ist hier einfach mal ein Perspektivwechsel angesagt – und kein (vor)schnelles Urteil.

Google Authorship: Statistiken verschwinden. Punkt.

Der zweite Aufreger ist brandaktuell und betrifft Google Authorship. Los ging es mit einem Artikel der Kollegen von t3n, der auf das Verschwinden der Google Authorships Statistiken aus dem Webmaster Tool hinweist. Als ich den Artikel las war mir klar: Das Heulen und Zähneklappern wird groß – auch weil die Kollegen von t3n in ihrem Artikel leider darüber spekulieren, ob dieser Schritt den Niedergang von Google+ weiter befeuert.

Ehrlich: Ich kann es nicht mehr hören! Google hat die Statistiken entfernt. Punkt. Nicht mehr, nicht weniger. An der Bedeutung des Google Authorship ändert das erstmal gar nichts und ob es sich hier vielleicht einfach nur um eine Umstellung handelt, weiß auch niemand. Schließlich werden auch die Fotos vielleicht langsam aus Google+ herausgelöst. Es ist daher nicht abwegig, dass hier lediglich neu organisiert wird.

Allen, die jetzt in Unkenrufe einstimmen und Google Authorship für tot erklären sage ich: Ruhig Brauner, abwarten und Fakten sammeln. Bitte nicht wild spekulieren, das bringt nichts und schafft völlig unnötige Verunsicherung.

Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass einer der besten Kommentare zum Thema Google+ vom ehemaligen t3n-Mitarbeiter David Maciejewski kommt. Er schreibt auf Google+:


Liebe Unternehmen: Wartet ruhig ab

Die Google Authorship Panik hat – das war zu erwarten – dazu geführt, dass sich heute erste Kunden bei mir gemeldet und nachgefragt haben, ob sie jetzt etwas ändern müssen. Ich finde es zwar toll, dass meine Kunden so gut informiert sind, habe jedoch erstmal zum Abwarten geraten.

Es ist schlicht viel zu früh, um aus der Entwicklung Handlungsempfehlungen abzuleiten, alle überhasteten Aktionen wären Schnellschüsse ins Blaue. Die können teuer werden, da voreilige Maßnahmen nicht nur Geld kosten, sondern im Zweifel auch aufwändig rückgängig gemacht werden müssen. Von möglichen Reputationsschäden eines solchen Schlingerkurses ganz zu schweigen. Daher: Liebe Unternehmen, Kommunikatoren und Freelancer, ruhig Blut. Wartet ab und reagiert, wenn es klare Fakten gibt.

Und an alle anderen (mich eingeschlossen): Lasst uns Entwicklungen mal abwarten, geben wir Veränderungen eine echte, faire Chance und bilden wir uns ein fundiertes Urteil.

Besonnenheit ist eine Tugend.
Vielleicht sollten wir sie uns mehr zu eigen machen.

Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

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