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08.09.2012 Allgemein Von: Christian Müller 1 Kommentar

Garantiert – Mit welchen Erwartungen sabotiert Ihr Euch selbst?

Kleine Warnung im Vorfeld: Der folgende Artikel könnte dem einen oder anderen sauer aufstoßen. Einige Gedanken werden manchen nicht gefallen. Warum? Weil es um Erwartungen geht, Erwartungen, die jeder von euch hat – ich natürlich auch. Das Problem beginnt, wenn Ihr Euch mit diesen Erwartungen selbst sabotiert und unnötige Grenzen setzt. Und ich fürchte, viele von Euch tun das.

Moment, ich kenne längst nicht alle von Euch persönlich und kann gar nichts über Euch wissen. Wie kann ich dann diese Aussage treffen? Ganz einfach: Es ist menschlich und völlig normal. Doch wenn Ihr diesen Mechanismus überwindet, könnt Ihr enorm davon profitieren. Denn dann werdet Ihr seltener überrascht, signifikant seltener enttäuscht und seid auf vieles besser vorbereitet. Ihr könnt deswegen nicht alle Probleme lösen, doch Ihr könnt dann mit Überraschungen besser umgehen.

Erwartungen blockieren Euch

Ich verdeutliche das Problem mal an einem Beispiel:

Sonja – eine imaginäre Studentin – bereitet sich auf das neue Semester vor. Sie weiß, dass sie Ihren Referenten vom letzten Jahr wieder haben wird. Im letzten Semester kam sie mit ihm wunderbar zu recht, sowohl die Klausuren als auch die Vorlesung waren kein Problem. Auch im neuen Semester wird das funktionieren, da ist sie sich sicher. Doch es kommt anders. Der neue Stoff fällt Sonja viel schwerer, den Vorlesungen kann sie nur schwer folgen. Erst nach der Hälfte des Semesters stellt Sonja ihren Lernstil um und sucht sich Hilfe.

Sonja hat gleich zwei klassische Fehler gemacht. Erstens hat sie erwartet, dass im neuen Semester alles genau so laufen würde, wie im zurückliegenden. Das war auf Grund Ihrer Erfahrungen zwar nachvollziehbar, hat sie jedoch davon abgehalten, sich intensiv vorzubereiten. Das war – aus Sonjas Sicht – ja nicht nötig. Der zweite Fehler: Sie hat sich zu lange an die Hoffnung geklammert, dass es schon werden würde und sie nur in den Rhythmus kommen muss.

Beide Fehler mögen im ersten Augenblick naiv erscheinen, doch die Realität ist: Viele begehen genau diese Fehler regelmäßig. Wie oft habt Ihr die Vorbereitung auf eine Aufgabe oder ein Ereignis zu locker genommen, weil Ihr etwas ähnliches bereits erfolgreich geschafft hattet und Euch sicher wahrt, dass es auch dieses Mal klappen würde? Wie oft habt Ihr zu lange darauf gewartet, dass sich eine Situation noch ändern würde? Wie oft war es dann zu spät, noch rechtzeitig zu reagieren? Wenn Ihr ehrlich zu Euch seid, lautet die Antwort: Zu oft.

Los lassen – auch wenn es schwer fällt

Die Lösung des Problems ist nicht, sich von Erwartungen zu verabschieden. Das ist unmöglich, doch Ihr könnt verhindern, dass Ihr euch durch Eure Erwartungen unnötige Grenzen setzt. Der Weg dahin ist allerdings nicht ganz einfach, er besteht aus drei Schritten:

  1. Werdet Euch Eurer Erwartungen bewusst.
  2. Macht Euch klar, welche Grenzen Ihr Euch dadurch setzt.
  3. Bereitet Euch ganz bewusst auf ander Szenarien vor.

Das mag einfach klingen, doch der Haken dabei ist: Für die ersten beiden Schritte – speziell den zweiten – müsst Ihr Euer Verhalten und Eure Erwartungen brutal ehrlich betrachten und Euch sehr unangenehmen Wahrheiten stellen. Denn der dritte Schritt kann schnell in Arbeit ausarten und anstrengend werden. Lohnt sich das? Aus meiner Sicht ein klares Ja! Denn wenn Ihr Euch nicht von Euren Erwartungen begrenzen lasst, müsst Ihr Euch neuen Ansätze öffnen und lernt ganz automatisch dazu. Nur so entwickelt Ihr Euch weiter. Auch wenn es schwer sein mag.

Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

Kommentare zu diesem Artikel

[…] Erwartungen können aus eigentlich einfachen Themen und Fragestellungen handfeste Konflikte und […]

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