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16.03.2013 Von: Christian Müller Lesedauer: 2 Minuten

Google Reader ist tot… es lebe Google+?

Nachdem ich die Aufregung rund um die Abschaltung des Google Readers gestern bereits als lästig aber eindeutig übertrieben bezeichnet habe, kam mir heute eine Idee. Vermutlich bin ich nicht der Erste, der diesen Ansatz durchdenkt, daher ich will dazu Euer Feedback einholen. Google steckt seit dem Start bekanntlich viel Energie in den Aufbau und die Weiterentwicklung von Google+. Könnte die frühzeitig angekündigte Abschaltung des Google Readers nicht der Vorbote einer tieferen Integration in Google+ sein?

Was wäre, wenn Google die RSS-Funtkionalität in sein soziales Netzwerk einbaut und dieses dadurch quasi zum Ersatz für Google Reader macht? Zugegeben, die jetzt sehr unglückliche Kommunikation spricht nicht unbedingt dafür, doch andererseits gibt es zahlreiche Argumente, die meiner Meinung nach dafür sprechen.

Google+ soll wachsen

Auch wenn das Wachstum von Google+ an Fahrt gewonnen hat, dürften viele der neu dazugekommenen Accounts im Netzwerk selbst nicht genutzt werden. Wer sich beispielsweise einen neuen Youtube-Account anlegt, hat automatisch ein Google+-Konto – wird dieses oft jedoch gar nicht nutzen.

Die Integration oder Migration von Google Reader in Google+ wäre dagegen ein ganz anderer Ansatz. Richtig gemacht würde das Netzwerk in kürzester Zeit zahlreiche neue und – je nach Implementation der Funktionen – durchaus aktive Nutzer gewinnen. Für Google könnte das genau der Wachstumsschub sein, den das Unternehmen aus Mountain View seinem sozialen Netzwerk zukommen lassen will.

Stärkere Zentralisierung der Dienste

Diese Strategie würde auch zu der immer stärkeren Zentralisierung der Google-Dienste passen. Bereits heute sind die meisten Dienste in Google+ integriert und zahlreiche Funktionen sind nur noch in Verbindung mit einem Google+-Konto nutzbar. Ein Trend, den Google vermutlich fortsetzen wird.

Die frühe Ankündigung der Abschaltung des Google Readers bietet anderen Anbietern, Diensten und Clients natürlich die Möglichkeit, enttäuschte Nutzer anzuziehen. Die überraschende Ankündigung hat viele Nutzer zudem verunsichert und das Vertrauen in Google erschüttert. Dennoch sollten sich Drittanbieter beeilen. Wenn Google die Funktionen von Reader wirklich in Google+ integriert, könnte das Zeitfenster für Konkurrenten sehr eng werden.

 

Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

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