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21.02.2013 Kommunikation Von: Christian Müller 1 Kommentar

Ich kann alles! – 20 Wege für Social Media Manager, sich selbst zu disqualifizieren

FacepalmSie werden von vielen nach wie vor kritisch beäugt und nur mit großer Skepsis angenommen: Social Media Manager. Zu neu und unbekannt ist das Berufsbild noch. Auch wenn sich manchen der Sinn dieses Berufes nicht erschließen mag, hat ein guter Social Media Manager einen anspruchsvollen Job und kann für ein Unternehmen sehr wertvoll sein. Wenn, ja, wenn er es versteht, sich in der Unternehmensstruktur und -hierarchie richtig zu positionieren und Social Media in die Unternehmenskommunikation zu integrieren. Denn so wichtig Social Media auch sein mögen: Sie sind nicht der Nabel der Welt und ganz sicher nicht der einzige Bereich, in dem Unternehmen kommunizieren.

Wie eine solche Integration der Social Media aussehen kann, habe ich bereits in zahlreichen Artikeln – hier und auf der Karrierebibel – beschrieben. Daher zeige ich heute 20 Wege, mit denen ihr Euch als Social Media Manager perfekt selbst disqualifizieren und eine produktive Arbeit im Unternehmen unmöglich machen könnt. Eine Worst Practice Liste, wenn ihr so wollt. Ein klein wenig Humor solltet ihr fürs Lesen mitnehmen, nicht jeder Punkt ist 100-prozentig ernst gemeint.

20 Wege, sich als Social Media Manager selbst zu disqualifizieren

  1. Lasst alle anderen Abteilungen von Anfang spüren, dass sie von Social Media keine Ahnung haben.
  2. Besteht darauf, sofort die Leitung der Unternehmenskommunikation zu übernehmen.
  3. Gebt Anweisungen, aber kommuniziert auf keinen Fall auf Augenhöhe mit den Kollegen.
  4. Ignoriert alle Ratschläge und Tipps der alteingesessenen Kollegen. Klar, sie kennen das Unternehmen, aber von Social Media haben sie keine Ahnung.
  5. Werft ständig mit englischen Fachbegriffen um Euch. Sorgt dafür, dass Euch niemand versteht.
  6. Zeigt Fehler und bisher verschenktes Potenzial gnadenlos auf und ignoriert alle Stärken und Erfolge, die es bereits gab.
  7. Nehmt keine Rücksicht auf Befindlichkeiten oder unternehmensinterne Politik.
  8. Stimmt Euch nicht mit anderen Abteilungen ab, macht einfach.
  9. Zieht möglichst sofort nach Eurem Arbeitsbeginn die Top-Mitarbeiter der anderen Abteilungen ab und holt sie in Euer Team. Natürlich ohne das mit den Teamleitern abzustimmen.
  10. Kommuniziert auf keinen Fall mit der Pressestelle oder der PR-Abteilung. Was wollen die Euch schon erzählen?
  11. Zieht so viel Ressourcen wie möglich aus dem Marketing- und Kommunikationsbudget für Eure Abteilung ab – ohne Rücksicht auf andere Projekte im Unternehmen.
  12. Kommuniziert intern auf keinen Fall den Sinn und Zweck des Social Media Engagements. Überlasst das vollständig der Geschäftsführung.
  13. Apropos Geschäftsführung: Der solltet ihr natürlich auch klar machen, das sie von Social Media keine Ahnung hat.
  14. Holt Euch keine externen Berater ins Unternehmen. Sonst zweifelt noch jemand an Eurer Kompetenz.
  15. Schulungen brauchen Eure Mitarbeiter nicht. Dafür haben sie ja Euch.
  16. Kennzahlen und Monitoring kosten Euch nur Zeit. Verzichtet darauf.
  17. Lasst Euch nicht auf Diskussionen über Sinn und Zweck Eurer Aktivitäten ein.
  18. Erklärt niemanden – auch nicht Euren direkten Mitarbeitern – Eure Strategie.
  19. Entwickelt Konzepte und Kampagnen eigenständig, ohne Kooperation mit anderen Abteilungen.
  20. Verschwendet keine Zeit für eine ausführliche Einführung. Eure Kollegen lernen Euch schon noch kennen.
Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

Kommentare zu diesem Artikel

[…] weit jenseits der 30 können Digital Natives sein. Genauso, wie Menschen deutlich unter 20 mit der sinnvollen und konstruktiven Kommunikation in den sozialen Netzwerken ihre Probleme haben können. Soll es ja […]

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