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31.07.2019 Digitalisierung der sozialen Arbeit Von: Christian Müller 8 Kommentare

iPad Pro mit iPad OS als mobiler Computer: Der Beginn eines Praxistests

Nein, das hier wird kein weiterer „Kann das iPad Pro einen Laptop ersetzen?“ Artikel. Und vor allem wird es keine rein theoretische Betrachtung sondern ein ganz praktischer Test. Einer, bei dem deine Erfahrung und Meinung gefragt und willkommen ist.
iPad Pro mit iPad OS und Maus

Dazu ein wenig Hintergrund: Vor wenigen Wochen kam eine potenzielle Kundin (der besseren Lesbarkeit halber verwende ich nur die weibliche Form, es dürfen sich gerne alle angesprochen fühlen), eine größere Organisation im Forschungs- und Bildungsbereich, mit einer scheinbar simplen Frage auf mich zu:

Können wir unsere Mitarbeiterinnen statt mit Windows- oder Mac-Rechnern mit iPad Pros ausstatten?

Auf diese Frage gibt es natürlich verschiedenste Antworten. Sie reichen von „Klar könnt ihr, ist das dann halt ka**e.“ bis hin zu „Natürlich, wird eh Zeit.“ oder „Warum das denn???“.

Doch wir sprechen hier über einen Evaluationsauftrag und keine ideologische Grundsatzdiskussion. Daher stand nach einem etwas längeren E-Mail-Austausch fest: Ich teste das für meine neue Kundin.

Das iPad Pro als mobiler Computer und ein Pflichtenheft

Wie in der Überschrift bereits geschrieben: Es geht nicht darum, einen Laptop eins zu eins zu ersetzen. Das iPad (Pro) verlangt, auch mit iPad OS, nach wie vor Anpassungen der Arbeitsweise und Methoden.

Daher umfasst das Pflichtenheft, das ich mit meiner Kundin erarbeitet habe, klare Aufgaben und Anforderungen, gibt jedoch nur wenige Programme und Apps vor. Genau genommen sind nur 8 Apps festgeschrieben und die auch nur, weil wir sie angesichts der bestehenden Infrastruktur und spezieller Anforderungen im Wissenschaftsbetrieb und in der Bildung brauchen.

Bleibt allerdings eine Frage, die sich viele Leserinnen stellen werden und die ich schon beim Tippen hören kann:

Warum wollt ihr denn überhaupt aufs iPad Pro wechseln?

Gute Frage! Immerhin hat meine Kundin bereits Microsoft Surface Pros und Surface Laptops im Einsatz, die auch bei allen Mitarbeiterinnen gut ankommen.

Meine Kundin hat dafür drei Gründe:

  1. Viele neue Mitarbeiterinnen sind jünger und mit Geräten wie Smartphones und Tablets aufgewachsen. Klar kommen sie auch mit Windows oder Mac OS zurecht, doch mehr Spaß macht ihnen das iPad Pro.
  2. Meine Kundin hat das Budget, um die Geräte zu kaufen und sieht die mögliche Anschaffung auch als Investition in die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiterinnen.
  3. Die Ausstattung der Mitarbeiterinenn soll nur ein erster Schritt und Test sein. Wenn er gelingt soll es weitere Programme geben, die die Organisation noch attraktiver machen sollen.

Ein vierter, hier nicht aufgeführter, Grund kam in unserem Austausch zu Tage: Das iPad Pro erleichtert, nach der ersten Eingewöhnung, die Arbeit für Menschen, die nicht von Haus aus technikaffin sind. Sie müssen sich hier nicht um Software, Updates und Co. kümmern, sondern können sich auf ihre Inhalte und Arbeit konzentrieren.

Natürlich habe ich meine Kundin auf die im Oktober vermutlich kommende Vorstellung des Modern OS – auch Windows Lite genannt – von Microsoft hingewiesen. Dieses neue Betriebssystem wird, wenn die Gerüchte nur halbwegs zutreffen, neue Geräte und Arbeitsweisen möglich machen, die dem iPad ähneln, jedoch das Windows-Ökosystem mitbringen.

Allerdings hat meine Kundin das Projekte zeitlich schon verankert, daher muss die Evaluation jetzt laufen. Gerüchte helfen da leider nicht.

Was sind deine Erfahrungen und Empfehlungen fürs iPad Pro?

Langer Rede kurzer Sinn: Wer mich aktuell unterwegs trifft, wird das mit einem iPad Pro statt meines sonst genutzten Surface Pros tun. Die nächsten Wochen arbeite ich ausschließlich mit dem iPad Pro und der Beta von iPad OS. Keine Sorge, Microsoft Dienste und Apps sind immer noch dabei. 😉

Meine Erfahrungen darf ich nach Absprache, wie auch diesen Artikel, hier im Blog festhalten, solange ich keine Internas und Spezifika meiner Kundin herausgebe. Dafür ein großes Danke, selbstverständlich ist das nicht.

Abschließend 5 Fragen an dich mit der Bitte um Antworten (idealerweise hier in den Blog-Kommentaren statt auf Social Media):

  1. Arbeitest du mit dem iPad (Pro)?
  2. Wenn ja, welche Aufgaben erledigst du damit?
  3. Welche Apps und Dienste kannst du wofür empfehlen?
  4. An welche Grenzen stößt du?
  5. Was würdest du ändern wenn du könntest?

Danke dir schon im Voraus für deine Antworten. Natürlich erfährst du in den nächsten Wochen hier im Blog, wie deine Antworten in den Test eingeflossen sind. Schreib bitte dazu, ob ich dich dann namentlich erwähnen darf.

Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

Kommentare zu diesem Artikel

Ivan Blatter  |   31. Juli 2019 um 11:36 Uhr

Spannend, ich freue mich auf deinen Erfahrungsbericht!

Ich habe iPadOS seit der ersten Public-Beta, weil mein iPad Pro (11 Zoll) meinen Laptop definitiv ablösen soll. Leider war das bisher nicht möglich, weil einige Apps nicht den vollen Funktionsumfang bieten wie an einem Computer über einen Browser.
Drei Beispiele: Asana (meine To-do-App), Pipedrive (mein CRM) und natürlich WordPress.

Alle drei funktionieren unter iPadOS in Safari hervorragend! Trotzdem habe ich noch keinen Test wie du gestartet, weil iPadOS immer noch recht buggy ist. Inzwischen geht’s besser, aber ich habe noch nie eine so fehlerhafte Public Beta von Apple gesehen.

Deshalb habe ich mit meinem Test noch nicht so richtig begonnen, aber spätestens wenn die endgültige Version da ist, werde ich mich dir anschließen.

Christian Müller  |   31. Juli 2019 um 11:40 Uhr

Jepp, der neue Safari hilft massiv.

Die Betas sind noch buggy – mehr als die vergangene Jahre – das würde ich aber den größeren Veränderungen im System zuschreiben.

Aktuell spreche ich mit einigen App-Entwicklerinnen und bekomme Zugang zu Betas für iPad OS kompatible Apps. Die sehen schon vielversprechend aus.

Joerg Hochwald  |   31. Juli 2019 um 15:47 Uhr

Spannend zu lesen das du vor einer ganz ähnlichen Herausforderung stehst wie ich!
Ich nutze seit langem Apple Produkte, unter anderem das iPad seit der ersten Generation.
Das iPad Pro kann unter gewissen Voraussetzungen schon als Desktop Ersatz dienen! Das ist zumindest die Erfahrung die ich bei Kunden gemacht habe. Allerdings kommt es wirklich auch ein wenig auf die Anwendungen an.
Für vieles reicht es, aber eben nicht für alles. Was Word, Excel und Co angeht ist natürlich schon vieles machbar. Bei einer Kundin haben wir es geschafft alles zu umzustellen und anzupassen, dass der normale Tagesablauf komplett mit dem iPad läuft. Hin und wieder muss sie noch an einen Windows PC um spezielle Dinge in Office Dokumenten zu machen, 80-90 Prozent gehen aber am iPad.
Anders sieht es oft bei Outlook und Co aus. Ja, die Outlook App wird immer besser, aber einige Kleinigkeiten fehlen dann doch! Auch so einfache Dinge wie das vernünftige planen von Terminen mit anderen. Seit Shared Mailboxen gehen sind einige meiner Kunden mehr, und mehr, am iPad aktiv.
Mit PowerPoint ist irgendwie keiner so richtig glücklich! Präsentieren ist damit ja ganz ok, aber das erstellen oder pflegen ist oft eher sub optimal!

Ich selbst nutze es auch recht häufig, statt meines MacBook. Aber da ich viel in diversen Editoren unterwegs bin (meist VS Code) und auch extrem viel mit Powershell mache, stoße ist doch sehr oft an die Grenzen dessen was da derzeit machbar ist! Terminal Server helfen da zwar etwas, aber es ist nicht immer perfekt.
Die Erfahrung habe ich auch in diversen Projekten gemacht: Wenn die Apps nicht gut sind oder nicht verfügbar, dann ist es eher wie ein Hype! Jeder will es machen, aber das lässt auch sehr schnell wieder nach und das iPad wird dann eben nicht mehr als Ersatz sondern nur noch (oder wieder) als Zusatz verwendet.

Aber alles was derzeit in iOS 13 so zu sehen ist (Stichwort besseres Multitasking oder Mouse Support) sind ein vielversprechender Anfang.

Natürlich warte ich auch recht gespannt darauf was Microsoft mit der Lite Variante von Windows 10 macht! Immerhin gab es da ja schon mal einen interessanten Ansatz (Windows RT), das hatte sich dann aber recht schnell wieder erledigt. Wobei diesmal auch die Hardware um einiges besser geworden ist, diese sollte mit dem iPad ja mithalten können.
Wobei ich hier mit dem Touch Support immer noch skeptisch bin, der ist (Stand heute) noch nicht mit dem was Apple in iOS kann auf Augenhöhe.

Christian Müller  |   31. Juli 2019 um 17:30 Uhr

Hallo Joerg,

Danke dir für deinen ausführlichen Erfahrungsbericht, deckt sich in vielen Bereichen mit meinen Erfahrungen.

Gibt es spezielle Produktivitäts-Apps, die sich bei dir besonders bewährt haben? Hast du dir mal Spark statt Outlook angesehen?

Viele Grüße,
Christian

Joerg Hochwald  |   31. Juli 2019 um 20:32 Uhr

Hallo Christian,

Nein, habe ich tatsächlich noch nicht. Meist sind die internen Apps der Favorit und man versucht sich im Zweifel eher anders (Bei Office 365 dann mit dem Web Interface) zu helfen. In der letzten Zeit kommt dann auch noch die Outlook App dazu. Ist aber alles nicht immer ganz so einfach, denn der entsprechende Support und/oder interne Hürden sind meist ein Problem.

Ich bin ja mehr für die Prozesse und das echte „enabling“ zuständig. Also dafür sorgen das die Devices zum Nutzer kommen und sicher bzw. Gemanaged sind. Ich schlage mich in der letzten Zeit wieder verstärkt mit klassischen Line of Business Anwendungen (Oft irgendwelche SAP oder SAP Fiori Lösungen) herum. Die müssen ja auch irgendwie betrieben werden und sollen dann auch noch sicher funktionieren.

Dann kommen noch die ganzen Nebenkriegsschauplätze dazu, wie mal eben Microsoft Teams einführen, oder alle Homedirectories durch OneDrive ersetzten.

Um deine Frage gezielt zu beantworten: Im Moment liegt der große Fokus auf dem klassischen Office 365. also alles was da mitkommt auch zu nutzen bzw. einzuführen. Neben Teams ist da vor allem OneNote und OneDrive im Moment das was besonders gefragt ist. Und seit kurzem kam dann auch noch die Whiteboard App dazu. Das liegt aber auch daran, dass einige der Kunden ein Surface Hub haben und mit dem Stift macht das am iPad auch richtig Sinn und Spaß.

Ciao
Joerg

Christian Müller  |   31. Juli 2019 um 20:34 Uhr

Danke dir. Das Zusammenspiel von Surface und iPad ist da auch extrem gut mit den passenden Apps. Das Microsoft Ökosystem wird da immer besser, gerade plattform- und geräteübergreifend.

Holger Gierth  |   31. Juli 2019 um 21:50 Uhr

Hallo Christian,

Das IPad Pro nutze ich jetzt beruflich seit knapp 2 Jahren. Sehr praktisch und von mir häufig genutzt für die Bearbeitung von Emails unterwegs und für Präsentationen. Für die Präsentationen richtig praktisch, nur die passenden Stecker für die Beamer nicht vergessen😉. In zunehmend umfangreicher Nutzung: Erinnerungen, Notizen, OneNote. Alle drei Tools haben mehr und mehr an Bedeutung für meine Arbeitsstruktur gewonnen. Unterlagen für Sitzungen und Konferenz lege ich in OneNote oder im Adobe Acrobat Reader ab. So komme ich mittlerweile zu 95% ohne Papierunterlagen aus, was mich zufrieden und flexibler macht. Meine Wiedervorlage organisiere ich mittlerweile weitgehend selbst. Ansonsten kommt das Office 365 Paket noch häufig zum Einsatz. Mit dem Pencil fremdele ich noch, wobei ich bspw. diese Form der Mitschrift oder die Möglichkeit zur Erstellung einer Skizze sehr praktisch finde. Vielleicht werde ich mit dem Ding auch noch warm….
Die Anschaffung des iPad Pros war quasi eine Spontaneinkauf, auf Markenvergleich habe ich verzichtet. Heute bin ich froh den Schritt gemacht zu haben u.a auch weil meine Neugierde auf digitale Arbeitsweisen geweckt wurde😊. Soweit von mir.
Herzliche Grüße
Holger Gierth

Christian Müller  |   31. Juli 2019 um 21:52 Uhr

Hallo Holger,

Danke dir für das ausführliche Feedback. Das nehme ich gerne auf. 🙂

Viele Grüße und danke,
Christian

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