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13.01.2014 Kommunikation Von: Christian Müller 3 Kommentare

Kommunikation ist vielseitig: Freelancer wacht auf!

 

Es ist schlicht anachronistisch, „diese Social Media“ immer noch als neu oder sogar suspekt aus der Unternehmenskommunikation auszukoppeln. Corporate-PR muss sich der aktuellen Medien bedienen.

 

100-prozentige Zustimmung! Dieses Zitat meiner hoch geschätzten Kollegin Kerstin Hoffmann – es stammt ursprünglich aus einem ihrer Beiträge für t3n – unterschreibe ich definitiv. Doch es war ihr Weckruf für die Unternehmenskommunikation, den sie vor kurzem bei sich im Blog veröffentlicht hat, der mich zum heutigen Artikel inspirierte. In diesem Artikel, den ihr meiner Meinung nach trotz seiner Länge lesen solltet, plädiert Kerstin Hoffmann dafür, 2014 mit einem Neubeginn für die Unternehmenskommunikation und Kommunikation an sich zu begehen. Schluss mit Insel-Denken, der Abgrenzung der Social Media als exotische Kanäle, mit der Trennung von PR-, Offline- und Online-Kommunikation.

Diesen Aufruf übernehme ich heute für eine Zielgruppe, die mir sehr am Herzen liegt: Freelancer. Auch wenn sich viele meiner Kollegen in der Kommunikationsberatung – ich mache da auch gerne mal mit – über die langsame Entwicklung, die kleinen Fortschritte und das fehlende Verständnis bei Unternehmen berechtigt aufregen: Freelancer hinken im Vergleich oft noch deutlich hinterher. Viel zu oft treffe ich auf Freelancer verschiedenster Branchen – Kommunikatoren zählen hier naturgemäß eher nicht – die Social Media immer noch für “einen Trend der sich legen wird” halten. Und ja, das Zitat ist real.

Social Media, Blogs und all die anderen Kommunikationskanäle
gehören zur Realität von Freelancern – und bieten ihnen Potenzial.
 

Kommunikation – so vielseitig wie Deine Persönlichkeit

Solche Aussagen und das oft viel zu geringe – oder nicht vorhandene – Verständnis für Kommunikationskanäle verschiedenster Art irritieren mich und machen mich traurig. Natürlich gibt es nach wie vor zahlreiche Freelancer, die auch ohne aktive Social Media Nutzung einen umfassenden Kundenstamm und genug Aufträge haben. Die wird es in einigen Branchen vermutlich auch immer geben, keine Frage. Doch sie werden mehr und mehr zur Minderheit.

Soziale Netzwerke, Blogs und all die anderen Kanäle – das schließt auch Offline-Medien ein – sind kein Trend, sie gehören zum Alltag tausender Menschen und werden nicht so schnell verschwinden. Sicher verändern sich die Netzwerke, doch das war auch schon so, bevor die Social Media ihre heutige Bedeutung erlangt haben. Freelancer stehen sich selbst im Weg, wenn sie die Vielfalt und das Potenzial der Kommunikation ignorieren oder bewusst ausblenden.

Das ist kein Plädoyer dafür, sich blindlings in jedes Netzwerk zu stürzen und diese nach einem Hauptsache-überall-dabei-Motto zu nutzen. Nein, nicht jeder Kanal eignet sich für jeden Freelancer, nicht jede Kommunikationsform passt zu jedem. Muss sie allerdings auch gar nicht, denn…

 

… Kommunikation kann und sollte so vielfältig sein
wie die Persönlichkeit des Freelancers.

 

Entwickle Dein Personal Branding

Freelancer sollten sich daher die vielfältigen Kommunikationsmöglichkeiten zu Nutze machen. Das schließt Social Media ebenso ein wie Kontakte mit Zeitungen, Radiosendern, Newsletter, Vorträge, Besuche von Messen und viel mehr. Wichtiger als das konkrete Medium ist hier meiner Meinung nach, dass…

Nein, das ist keine konkrete Anleitung für Dein Personal Branding oder die operative Kommunikation in den Social Media. Darum geht es mir heute auch nicht. Heute ist mir nur eines wichtig:

 

Liebe Freelancer, bitte wacht auf, akzeptiert die
Vielfalt der Kommunikationsmöglichkeiten und nutzt die für Euch passenden.

 

Ihr braucht für den Einstieg Unterstützung? Dann holt sie Euch. Könnt ihr bei mir oder bei Kollegen tun, ich empfehle Euch da gerne einige richtig gute Kollegen, wenn wir nicht zusammenpassen, kein Problem. Ihr kennt Euch nicht aus? Dann nehmt Euch die Zeit und eignet Euch die Grundlagen an. Lest meine Artikel zum Thema, folgt den externen Links, macht Euch auf die Suche. Um Euch diese zu erleichtern, habe ich Euch zum Schluss einige Tipps für lesenswerte Blogs rund um Personal Branding und Kommunikation zusammengestellt. Die Liste ist ganz sicher nicht abschließend, doch hier findet ihr schon mal einen hervorragenden Einstieg zu den Themen Social Media und Personal Branding. Und an aller Netzwerkpartner, die ich hier nicht erwähne und auf die Liste gehören: Meldet Euch bitte kurz bei mir, dann nehm ich Euch gerne auf. Die Reihenfolge stellt ausdrücklich keine Wertung dar.

Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

Kommentare zu diesem Artikel

stieglerh  |   14. Januar 2014 um 12:41 Uhr

Toller Artikel – vor allem spricht er mir gerade jetzt aus der Seele. Heute hat mich eben dieses Thema sehr beschäftigt, als ich das Verhalten einer speziellen Gruppe für mich analysiert habe, um eine Strategie zu erarbeiten, warum sich mache dem Thema Social Media verschließen und mit welchen Beispielen ich ihnen aufzeigen kann, warum in der Regel so gut wie keine Äußerung in Social Media falsch ist. Verschiedene Menschentypen artikulieren sich unterschiedlich, haben ein anderes Temperament, der eine ist introvertiert während es aus dem anderen nur so heraussprudelt. Eine Gruppe liebt Small-Talk, während die andere Gruppe damit gar nicht klar kommt. Ebenso verhält es sich bei google+ Twitter Facebook und Co. Ich fühle mich durch diesen und Kerstin Hoffmanns Artikel in meiner Erkenntnis bestätigt, wenngleich sie ja eigentlich auf der Hand liegt 😉
In diesem Sinne
viele Grüße
Heike

Michael Meier  |   9. Februar 2015 um 17:18 Uhr

Ich finde den Begriff “Freelancer” hier viel zu allgemein gehalten. Welche Gruppe Freelancer ist denn gemeint? Welche Branche?

Der Begriff selbst ist ja schon so verwaschen wie unpräzise. In der englischen Originalsprache ist damit erstmal ganz allgemein ein Freiberufler gemeint. Das kann ein Arzt sein, ein Anwalt. Oder eben, und so wird das Wort hierzulande meist verwendet, ein IT-Mann. Oder ein Marketingmensch.

Alleine diese vier Gruppen dürften vollkommen unterschiedlich aufgestellt sein, wenn es um Kommunikation geht. Anwälte etwa machen sich, gewissermaßen als Berufsethos, meist umfassende Gedanken um ihren Auftritt. Ärzte haben das wiederum häufig gar nicht nötig, sie sind ohnehin hoch frequentiert. Bei Werbern darf man stillschweigend davon ausgehen, dass sie sich mit ihrem Profil auseinandergesetzt haben.

Die Beschreibung hier passt für meine Begrirffe einzig und allein auf ITler. Und ob die nun unbedingt dafür zu begeistern sind, mehr zu kommunizieren?

Christian Müller  |   9. Februar 2015 um 23:29 Uhr

Hallo Herr Meier,

da widerspreche ich allerdings, denn ich habe den Artikel ganz bewusst auf Freelancer verschiedener Bereiche ausgelegt und meine Erfahrung zeigt, dass Freelancer aller Bereich von aktiver Kommunikation profitieren. Sicher, Ärzte brauchen sich in manchen Gegenden darüber noch keine Gedanken zu machen. Die Betonung liegt allerdings auf “noch”. Und in manche Städten müssen sich auch Ärzte schon ins Zeug legen, um ihre Praxen voll zu bekommen und sich von der Konkurrenz abzuheben.

Daher sehe ich die Ansätze nicht nur für IT-ler, sondern für Freelancer aller Bereiche als sinnvoll und notwendig ab.

Gruß,
Christian Müller

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