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04.02.2013 Kommunikation Von: Christian Müller 3 Kommentare

Kommunikation mit Mehrwert: KMUs brauchen neue Perspektiven

IdeeIntelligenzMannLeuchteLichtKommunikation und Inhalte müssen Fans und Kunden Mehrwert bieten.” – Dieser Satz findet sich in zahlreichen Variationen in den meisten Präsentationen und Vorträgen zum Thema Social Media wieder. Grundsätzlich stimme ich der Aussage zu: Wenn ein Unternehmen beispielsweise Artikel in einem Corporate Blog veröffentlicht, müssen diese dem Leser Mehrwert bieten. Sonst wird er weder wiederkommen noch die Inhalte kommentieren oder teilen. Klingt logisch. Ist es für kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) jedoch ganz und gar nicht. In vielen Workshops und Beratungen treffe ich auf das, was ich – nicht ganz ernsthaft – als “typische Werber-Mentalität” bezeichne (sorry an alle Werbetreibenden, das ist nicht abschätzig gemeint).

Diese Mentalität fasse ich folgendermaßen zusammen: Alle von uns veröffentlichten Informationen müssen direkt mit dem Unternehmen zu tun haben. Alles andere bringt uns nichts. Bei klassischer Werbung kann ich das durchaus verstehen, hier muss natürlich die Verbindung zwischen Werbungsinhalt und Marke erkennbar sein. Das gilt auch für einen Teil des Contents. Dennoch kann und muss es auch Inhalte geben, bei denen die Verbindung zur Marke nur thematisch und indirekt vorhanden ist.

Ich verdeutliche das mal an einem Praxisbeispiel: Ein Thai-Restaurant sollte natürlich seine aktuelle Speisekarte ins Netz stellen und seinen Kunden leicht zugänglich machen. Ein Hinweis auf neue Gerichte ist sicherlich auch kein Fehler. Doch Mehrwert bietet das Restaurant den Fans und Kunden durch Informationen rund um die Zubereitung, Inhaltsstoffe, Hygiene und Herkunft der Speisen und Zutaten. Diese Inhalte haben nur indirekt mit dem Restaurant, jedoch direkt mit dem Thema und der Positionierung des Restaurants als zuverlässiger Partner im Bereich Ernährung und Lebensmittel zu tun.

Perspektiven ändern sich nur langsam

UhrMannZeigerFür viele Leser dürfte dieser Zusammenhang klar und offensichtlich sein. Doch die Mitarbeiter und Führungskräfte kleiner und mittelständischer Betriebe stehen diesem Ansatz oft skeptisch gegenüber. Sie erkennen den Zusammenhang zwischen Mehrwert, strategischer Positionierung und ihrer Marke nicht oder nur schwer.

Das hat jedoch nichts mit mangelnder Kompetenz zu tun. Die oben beschriebene Einstellung – Inhalte müssen einen direkten Zusammenhang zur Marke haben – wurde einfach über Jahre und Jahrzehnte zementiert. Klar, dass eine Änderung da schwer fällt.

Um den Perspektivwechsel dennoch zu schaffen, sind Zeit, Geduld und gute Argumente nötig. Konkret gehe ich bei meinen Kunden folgendermaßen vor:

Dieser Prozess ist manchmal so mühsam wie er klingt. Ein wichtiger Faktor darf dabei jedoch nicht vergessen werden: In vielen KMUs gibt es bereits Mitarbeiter, die neuen Konzepten und Ansätzen gegenüber offen sind. Genau diese Mitarbeiter müssen für die Veränderung gewonnen werden. Dann können Sie – mit der richtigen Schulung und Unterstützung – zu wichtigen Partner beim nötigen Perspektivwechsel werden.

Danke an Maurice Morell, der mit durch eine Diskussion auf Facebook die Inspiration für diesen Artikel geliefert hat.

Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

Kommentare zu diesem Artikel

[…] Neue Perspektive – Schnappt Euch alte Artikel und beleuchtet die angesprochenen Themen aus einer neuen Perspektive. […]

10 Social Media Praxistipps für KMUs  |   3. März 2014 um 10:39 Uhr

[…] Da meine Erwartung jedoch deutlich enttäuscht wurde und ich nicht nur meckern will, gibt es heute zehn Social Media Tipps für KMUs, die auf meiner eigenen Erfahrung aus zahlreichen Beratungen basieren. Mein Schwerpunkt liegt dabei […]

[…] beschriebenen Phänomen. Ich beginne mal mit dem Problem: Die meisten Artikel zu den Themen Social Media und Unternehmenskommunikation werden mehr oder weniger deutlich für große Unternehmen geschrieben. Das wird so zwar nicht immer […]

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