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08.02.2013 Lebenskarriere Von: Christian Müller 1 Kommentar

Lebensweg: Was willst Du wirklich? #Video

FrauNachdenkenErwartungZweifelViele meiner Coachees kommen aus dem gleichen Grund zu mir: Sie wissen nicht wirklich, was sie aus sich und ihrem Leben machen sollen. Meine erste Frage lautet dann immer: “Was willst Du wirklich tun?” Gut, nicht ganz, ich sieze meine Coachees, doch der Punkt ist: Darauf bekomme ich meist eine lange Antwort. Die höre ich mir an – nur um dann – und zwar jedes Mal – zu sagen: “Das war nicht die Antwort auf meine Frage.” Bisher gibt es von dieser Regel keine Ausnahme und ich zweifle auch daran, dass es die in absehbarer Zeit geben wird. Das liegt nicht an den Coachees. Sie antworten ehrlich.

Doch was antworten sie mir dann auf meine Frage? Ganz einfach, sie zählen mir all die Dinge auf, die sie ihrer Meinung nach tun sollten, die sie wollen sollten, die “man halt so macht” und die “realistisch” sind. Alles nicht unbedingt schlecht oder falsch – nur eben ganz und gar nicht das, was die Coachees selbst wollen. Ihre Antworten spiegeln die Erwartungen von

wieder. Sicher sind da auch einige eigene Wünsche dabei, doch Leidenschaft und Berufung sind in den meisten Fällen unter Ansprüchen und Erwartungen anderer Menschen vergraben. Es dauert teilweise wirklich lange, bis zum Kern der jeweiligen Wünsche vorzustoßen.

Was willst Du tun?

Im Video – das ihr Euch unbedingt anschauen solltet – stellt der Erzähler die genau richtige Frage: “Was würdet Du tun, wenn Geld keine Rolle spielte?” Anders gefragt: Was willst Du wirklich tun, wofür schlägt Dein Herz, brennst Du wirklich? Klingt Euch zu pathetisch? Mag sein, doch genau darum geht es.

Natürlich könnt ihr nicht einfach die Realität ausblenden und Geld komplett ignorieren. Manche Leidenschaften sind – zumindest zu Beginn – auch nicht geeignet, um davon leben zu können. Stimmt alles, widerspreche ich Euch nicht. Doch ihr habt trotzdem immer die Wahl.

Ja, es kann sein, dass ihr Eure Leidenschaft die erste Zeit – vielleicht auch dauerhaft – nur als Hobby oder Nebenberuf ausleben könnt. Ja, ihr müsst vielleicht einen Job annehmen, der Euch nicht unbedingt Spaß macht und ganz sicher nicht Eure Berufung ist. Vielleicht könnt ihr Eurer Leidenschaft nicht so folgen, wie ihr das gerne tun würdet.

Doch das sind alles keine Ausreden dafür, es gar nicht erst zu versuchen! Ja, ich schreibe bewusst Ausreden und nicht etwas Gründe. Nicht jeder kann von seiner Leidenschaft leben, nicht jede Berufung ist – zumindest in unserer Gesellschaft – als Grundlage für den Lebensunterhalt geeignet. Doch wenn ihr deshalb aufgebt und Eurer Leidenschaft gar nicht folgt, wird nur ein Mensch darunter leiden: ihr selbst. Euer Leben wird dann ärmer, ihr nehmt Euch selbst Freude und Begeisterung und verbaut Euch zahlreiche Chancen.

Doch halt, das stimmt so nicht. Auch die Menschen um Euch herum leiden darunter. Denn sie werden nie von Eurer Begeisterung erfahren, Euch nie strahlen sehen und nie von Eurer Leidenschaft angesteckt. Lieber Leser, tu das bitte nicht. Verhindere nicht diese Freude und Begeisterung. Finde heraus was Du wirklich willst – und dann folge Deiner Leidenschaft im Rahmen Deiner Möglichkeiten. Du bist es wert.

P.S.: Danke an Yvonne für den Hinweis auf dieses geniale Video und damit die Inspiration für diesen Beitrag.

Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

Kommentare zu diesem Artikel

[…] zu oft entscheiden sich Menschen für einen neuen Weg, ein neues Projekt oder einen neuen Ansatz, machen sich motiviert und euphorisch ans Werk, nur um […]

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