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31.08.2012 Bildung Von: Christian Müller 0 Kommentare

Lern-Plus – So nutzt Ihr Google+ für Lern- und Projektgruppen

E-Learning-Systeme sind in den letzten Jahren in so gut wie allen deutschen Hochschulen angekommen. Dennoch nutzen viele Studenten nach wie vor andere Kanäle und Plattformen, um sich in Lern- und Projektgruppen zu koordinieren und zu kommunizieren. Facebook ist mit seinen Gruppen eine der meist genutzten Plattformern in diesem Bereich und ich kenne einige Studenten, die ihre Arbeitsgruppen darüber organisieren. Doch heute möchte ich Euch Google+ als Plattform für Eure Lerngruppen vorschlagen. Das Google-Netzwerk hat aus meiner Sicht einige Vorteile gegenüber Facebook.

Einer der wichtigsten Gründe ist – zumindest aktuell – die Trennung zwischen Privatleben und Studium. Meine Coachees wissen: Ich bin ein großer Verfechter der Idee, das Studium genau so ernsthaft und organisiert anzugehen, wie später den Job. Das bedeutet in der Konsequenz, dass Ihr Euer Studium weitgehend von Eurem Privatleben trennt – zumindest was die Arbeit betrifft. Warum das sinnvoll ist? Weil Ihr so mehr von Eurem Studium habt. Eure Leistunge und Ergebnisse werden besser, während Ihr gleichzeitig Euer Privatleben – das gerade in der Studienzeit meist nicht ganz ruhig sein dürfte – mehr genießen könnt. Denn wenn Ihr arbeitet, tut Ihr das mit voller Konzentration und wenn Ihr frei habt, könnt Ihr vollständig abschalten. Vor diesem Hintergrund hat Google+ einen entscheidenden Vorteil: Auf Facebook seit Ihr wahrscheinlich größtenteils privat unterwegs, da bietet es sich an, Google+ als Arbeits- und Wissensplattform zu nutzen. Wie Ihr Google+ für die berufliche Weiterbildung einsetzten könnt, habe ich auf der Karrierebibel bereits beschrieben.

Führt Euch nicht in Versuchung

Facebook bietet einfach zu viele Ablenkungen, um sinnvoll arbeiten zu können. Hier ein Freund oder Kommilitone, der Euch per Chat anschreibt, dort eine Nachricht, die Ihr beantworten solltet, Einladungen zu Veranstaltungen, das neueste Foto der Freundin, Spieleanfragen und so weiter. Klar könnt Ihr das alles ausblenden und unterdrücken, doch wer von Euch hat sich die Zeit genommen, seine Einstellung anzupassen? Wirklich viele werden es nicht sein.

Auf Google+ ist das anders, hier herrscht viel weniger Ablenkung, Einladungen zu Veranstaltungen halten sich – noch – in Grenzen und Spieleanfragen werden angenehmen unauffällig organisiert. Zugegeben, einige diese Vorteile werden mit steigenden Nutzerzahlen verschwinden, doch Google+ hat Euch noch mehr zu bieten. Nutzt Ihr Googlemail, den Google-Kalender oder arbeitet Ihr vielleicht sogar via Google Drive – früher Google Docs – gemeinsam an einem Dokument? Dann könnt Ihr diese Dienste schnell und einfach in Google+ einbinden. Der Konzern aus Mountain View führt die Integration aller Dienst in sein soziales Netzwerk immer weiter voran, daher ist das produktive Arbeiten mit Google-Angeboten in Google+ am einfachsten.

Im Praxiseinsatz

Ihr fragt Euch, wie Ihr die fehlenden Gruppen ersetzen und sinnvoll auf Google+ zusammen arbeiten sollt? Da habe ich einige Beispiele für Euch. Die gemeinsame Bearbeitung eines Dokuments auf Google Drive und die gemeinsame Projektablage auf dem virtuellen Speicher sind dabei noch die offensichtlichsten Anwendungsfälle. Die Facebook-Gruppen ersetzt Ihr ganz einfach durch einen speziellen Kreis, der nur aus Mitgliedern Euer Lerngruppe besteht. Für virtuelle Teambesprechungen könnt Ihr Euch mit einem Hangout per Video unkompliziert zusammenschalten und dabei Funktionen wie Screensharing und direkten Dateiaustausch nutzen.

Nachrichten laufen über den Google+-Messenger oder Googlemail, Informationen lassen sich auch mobil problemlos an den entsprechenden Kreis schicken. Termine im Google-Kalender könnt ihr ebenso einfach teilen wie Youtube-Videos, Dateien oder ganze Präsentationen. Mit der Google eigenen App lässt sich das Netzwerk mobil sowohl auf iOS als auch auf Android gut nutzen. Meiner Erfahrung nach ist die Google+-App auf beiden Plattformen nach wie vor performanter und stabiler als die Facebook-Applikation. Ein nicht ganz unwichtiger Aspekt: In manchen Uni-Netzwerken ist Facebook immer noch gesperrt. Die Denke dahinter kann ich nachvollziehen, verstehen muss ich sie jedoch nicht. Google und seine zahlreichen Dienst sind dagegen fast überall erreich- und somit nutzbar.

Könnt Ihr Euch vorstellen, Google+ für Euer nächstes Gruppen-Projekt einzusetzen?

Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

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