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10.03.2013 Studium Von: Christian Müller 2 Kommentare

Lesen lohnt sich! – 30 Argumente für mehr bewusste Lesezeit

Blogs, RSS-Feeds, Dokumente, Berichte, Nachrichten-Ticker – wer sich im Internet und speziell in den sozialen Netzwerken bewegt, liest jeden Tag mehrere Seiten Text. Übertrieben scheinen daher die Befürchtungen mancher Dozenten, Professoren und Lehrer zu sein, dass Lesen als Kulturtechnik aussterben würde. Doch der Schein trügt, die Bedenken sind – bis zu einem gewissen Grad – durchaus berechtigt.

Moment, wenn wir alle doch so viel lesen, wie kann die Kulturtechnik dann in Gefahr sein? Weil es – meiner Meinung nach – nicht auf den Umfang der gelesenen Texte, sondern vor allem auf deren Wahrnehmung ankommt. Ist es wirklich bewusstes Lesen, wenn ich auf Facebook einige Posts überfliege? Lese ich ernsthaft, wenn ich bei einem Blog-Artikel nur die ersten Sätze und die Zwischenüberschriften wahrnehme? Ich sage: nein. Genau dieses grobe und ungenaue Lesen ist es, dass zu vielen Missverständnissen und unangebrachten Kommentaren führt. Ein Text besteht eben nicht nur aus Überschrift und Einleitung.

Bewusstes Lesen bringt Wachstum

Oft wird für die persönliche Weiterbildung das Lesen von Fach-Blogs, -Büchern und -Texten empfohlen. Das ist natürlich ein guter Tipp, doch wenn derjenige die Texte nicht bewusst liest, wird er wenig von ihnen haben. Im schlechtesten Fall – und so selten ist der gar nicht – wird er dann die Qualität des Textes als minderwertig einstufen – obwohl das Problem doch bei ihm liegt.

Bewusstes Lesen bringt Euch zahlreiche Vorteile und macht vor allem echtes Wachstum möglich. Daher habe ich im Folgenden 30 Argumente fürs bewusste Lesen gesammelt.

  1. Ihr nehmt Inhalte deutlich besser auf und versteht auch komplexe Zusammenhänge.
  2. Die Aussage der Texte prägt sich Euch besser ein.
  3. Das neu erworbene Wissen wird nachhaltig gespeichert.
  4. Ihr erweitert Euren Wortschatz nach und nach.
  5. Ihr könnt Euch verschiedene Schreib-Stile aneignen.
  6. Eure Konzentrationsfähigkeit wächst im Lauf der Zeit.
  7. Ihr erweitert Eure Wissensbasis konsequent.
  8. Ihr lernt, wieder wirklich abzuschalten und äußere Einflüsse auszublenden.
  9. Eure Kreativität wird angeregt.
  10. Ihr findet zahlreiche inspirierende Impulse für Eure Arbeit und Texte.
  11. Nach und nach lernt ihr verschiedene Text-Strukturen kennen, die ihr für Euch selbst nutzen könnt.
  12. Eure Lese- und Arbeitsleistung steigert sich.
  13. Wenn ihr viel lest, beschäftigt ihr Euch ganz automatisch auch mit neuen Themen.
  14. Eure Lesezeit kann zu einem wichtigen Ritual für Euch werden.
  15. Durch das Lesen könnt ihr Euch Ruhe-Inseln im Alltag schaffen.
  16. Oft bekommt ihr durch viel Lesezeit wieder Lust aufs Schreiben.
  17. Ihr könnt auch Fachtexte schneller und besser erfassen.
  18. Eure Lesegeschwindigkeit erhöht sich.
  19. Eure Auffassungsgabe wird besser.
  20. Ihr könnt Euch von eingefahrenen Denkweisen lösen.
  21. Durch manche Texte lernt ihr neue Perspektiven bekannter Themen kennen.
  22. Mit den richtigen Texten könnt ihr Eure Motivation steigern.
  23. Ihr haltet Euer Gehirn auf Trab.
  24. Eure rhetorischen Fähigkeiten wachsen.
  25. Euch fallen in Diskussionen mehr Argumente ein.
  26. Bewusstes Lesen ist ein wahrer Turbo für die persönliche Entwicklung.
  27. Ganz nebenbei lernt ihr neue Autoren und ihre Bücher kennen.
  28. Wenn ihr viel lest, entdeckt ihr garantiert auch neue, interessant Blogs.
  29. Mit fremdsprachigen Texten könnt ihr Eure Fremdsprachenkenntnisse aufpolieren.
  30. Bewusstes Lesen macht einfach richtig Spaß.

 

Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

Kommentare zu diesem Artikel

Alexandra Bock  |   11. März 2013 um 08:39 Uhr

Ja das stimmt. Mit der Zeit habe ich angefangen immer nur oberflächlich zu lesen und ich merke wie mir die Blogideen ausgehen… So das wir sich jetzt ändern 🙂

D. H.  |   7. August 2013 um 14:36 Uhr

Das ist richtig. Ein Text hat eine Oberflächenstruktur und eine Tiefenstruktur. Ich lerne lieber zu Hause als in die Vorlesungen zu gehen. Beides ist beim Lesen wichtig, was im Moment wichtiger ist, kommt darauf an – Bisweilen ist es einfach aus zeitlichen Gründen nicht sinnvoll, allzu sehr in die Tiefe zu gehen. Ich kenne das oberflächliche Lesen – gerade wenn ich viele lese, merke ich wie meine Motivation nachlässt, auch ein bisschen mehr in die Tiefe zu gehen.

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