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27.01.2015 Mobile Video Von: Christian Müller 1 Kommentar

Mobile Video Workflow: iOS, Android und mehr…

Mobile Video Workflow

Schnell, effizient, mobil und flexibel – so oder so ähnlich sind die Anforderungen vieler Unternehmen an die Arbeit mit Mobile Video. In fast jedem Workshop, den ich für Unternehmen gebe, geht es darum, Videos in guter Qualität und mit wenig Equipment aufzunehmen, effizient und zeitsparend nachzubearbeiten und zeitnah zu veröffentlichen.

Die hoch geschätzte Kollegin Heike Stiegler und ich haben uns daher in der zehnten und elften Mobile Video Show mit unseren unterschiedlichen Workflows und Herangehensweisen beschäftigt. Dabei bilden wir beide zwei sehr unterschiedliche Ansätze und Arbeitsweisen ab.

Bevor ich auf die konkreten Workflow Optionen eingehe, ist mir ein Hinweis wichtig:

Den perfekten Mobile Video Workflow gibt es nicht. Wichtig ist, dass der Workflow die individuellen Anforderungen erfüllt. Wenn das der Fall ist, steht das Running System und sollte nur behutsam verändert und weiterentwickelt werden.

Heike und ich decken zusammen alle drei großen Systeme von iOS über Android bis Windows Phone ab. Angesichts dieser Bandbreite und meinem Hinweis gerade ist klar: Unsere Berichte sollen inspirieren und Anregungen für den eigenen Mobile Video Workflow bieten. Sie sind keinesfalls als eins zu eins Anleitung gedacht.

Mobile Video Workflow: Anforderungen und Equipment

In vielen Unternehmen und Coachings steht zu Beginn die Frage: „Womit sollen wir denn arbeiten?“ Diese Frage ist sinnvoll, zu Beginn jedoch eindeutig zu früh. Denn vor jeder Kaufentscheidung und vor jedem Workflow steht die Frage nach den Zielen, Anforderungen und Einsatzbereichen von Mobile Video.

Ich beginne daher jede Workshop- und Coaching-Vorbereitung mit den folgenden Fragen:

Dazu kommen noch zwei Fragen, die sich meist durch die Antworten auf die oben genannten ergeben: Wie affin und fit sind Ihre Mitarbeiter? Und welches Equipment ist bereits vorhanden?

Mit fundierten Antworten zu diesen Fragen ist Grundlage für einen sinnvollen Workshop und ein sinnvolles Mobile Video Coaching gelegt. Und aus ihnen ergibt sich auch der individuelle Mobile Video Workflow.

Heike und ich repräsentieren hier wie gesagt zwei verschiedene Ansätze:

  1. Heike arbeitet mit dem iPhone 6+ und nutzt es als Aufnahme- und Produktionsgerät. Bei aufwändigeren Projekten greift sie ebenfalls auf das iPad Air und weitere Kameras zurück, doch primär arbeitet sie in allen Phasen mit dem iPhones 6+.
  2. Ich – Christian – arbeite mit dem Sony Xperia Z3 als Kamera und bearbeite meine Videos auf einem iPad mini. Je nach Komplexität und Umfang des Auftrags setze ich auch ein Lumia 1020 als Zweitkamera und weitere Kameras ein. Muss es schnell gehen, nutze ich das Z3 ebenfalls für alle Phasen.

Ein Gerät für alles: Workflow mit Phablets

Heike’s Ansatz, alles mit einem Gerät zu erledigen, funktioniert primär auf großen Smartphones, so genannten Phablets. Im Android Bereich könnte es das Galaxy Note drei oder vier sein, im Windows Phone Bereich das Lumia 1520.

Vorteil: Der Workflow ist hier denkbar einfach, da die Aufnahmen im Editor direkt verfüg- und nutzbar sind. Aufnahme, Bearbeitung und Veröffentlichung können nahtlos ineinander greifen, Übertragungszeiten gibt es zwischen den Arbeitsschritten nicht.

Nachteil: Die Arbeit mit nur einem Gerät belastet den Akku dieses Gerätes natürlich enorm. Selbst bei den großen Akkus der Phablets reduziert sich die Laufzeit damit spürbar. Während ein Video geschnitten oder gerendert wird, sind zudem keine weiteren Aufnahmen möglich. Für eine tagesabdeckende Event-Dokumentation oder ähnliche Einsatzzwecke, in denen viele Videos aufgenommen und zeitnah produziert werden sollen, eher schwierig.

Mehrere Geräte: Workflow mit Smartphone und Tablet

Mein Ansatz, Videos auf dem Smartphone aufzunehmen, danach jedoch auf dem Tablet zu bearbeiten, macht den Workflow natürlich ein wenig komplexer und macht zusätzliche Schritt nötig.

Vorteil: Der Vorteil ist für mich vor allem bei längeren, tagesfüllenden Aufträgen und Event-Dokumentationen spürbar: Längere Akkulaufzeit und Multitasking. Da sich die Arbeitsschritte auf verschiedene Geräte verteilen, werden die Akkus der einzelnen Geräte weniger stark beansprucht und ich kann neue Videos aufnehmen, während andere bereits rendern.

Nachteil: Die Nachteile sind sowohl zeitlicher als auch organisatorischer Natur. Erstens muss ich mehrere Gerät mitnehmen und im Vorfeld laden. Mein Organisationsaufwand steigt dadurch im Vergleich zu Heike’s Ansatz. Dazu kommt, dass ich die aufgenommenen Videos vom Smartphone auf das Tablet übertragen muss. Selbst mit schnellem W-Lan dauert das ein wenig.

Tipps für den individuellen Workflow

Unsere vorgestellten Workflows sind aus unserem Equipment, unseren Einsatz-Szenarien und unseren Erfahrungen und Vorlieben entstanden. Sie passen jeweils perfekt zu Heike und mir. Das sollte auch für den Workflow von Freelancern und Unternehmensteams gelten.

Neben den oben bereits genannten Fragen haben sich in zahlreichen Workshops und Coachings noch einige weitere Punkte für die Entwicklung des individuellen Workflows bewährt. Die wichtigsten sind:

Ein Hinweis zum Schluss: Haben Sie Ihren individuell passenden Workflow entwickelt, sollten Sie diesen zwar weiter verbessern, dabei jedoch systematisch und vorsichtig vorgehen. Zu viele Experimente können die Qualität der Videos nachhaltig beeinträchtigen und Ihren Workflow dauerhaft durcheinanderbringen.

Vor allem vor Events oder wichtigen Aufträgen sollten Experimente tabu sein. Ich halte mich da – zumindest versuche ich es – an die 20 Prozent Regel: 20 Prozent meines Equipments und Workflows dienen außerhalb von Aufträgen Experimenten und Tests, 80 Prozent sind bewährt. Bei Aufträgen selbst riskiere ich keine Experimente, das wäre Kunden und Partnern gegenüber nicht fair.

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Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

Kommentare zu diesem Artikel

[…] ein Livestream ist nur dann sinnvoll, wenn er einen Zweck erfüllt und Teil einer Strategie ist. Mobile Video – die Videoproduktion mit Smartphones und Tablets – ist meiner Erfahrung nach für […]

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