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31.12.2012 Lebenskarriere Von: Christian Müller 0 Kommentare

Gute Vorsätze: Chance für vergessene Ziele

FrauNachdenkenErwartungZweifelUnd wieder ist es soweit: Der Jahreswechsel steht vor der Tür und irgendwie scheint das zurückliegende Jahr viel zu schnell vergangen zu sein. Doch die ganz persönliche Jahresbilanz dürften die meisten Menschen bereits in den letzten Tagen gezogen haben, heute richten sich die meisten Blicke in die Zukunft. Dazu werden auch dieses Mal wieder tausende gute Vorsätze gehören, mit denen sich im neuen Jahr alles ändern und besser werden soll. Das ist für mich wirklich erstaunlich, denn jeder halbwegs vernunftbegabte Mensch weiß: Die Halbwertszeit guter Vorsätze liegt in der Regel bei maximal einigen Tage, von Wochen oder gar Monaten kann da äußerst selten die Rede sein. Sind gute Vorsätze also sinnlos? Ja… und nein. Denn wenn ihr den Jahreswechsel als Anlass nehmt, Eure eigentlichen Ziele zu reaktivieren, könnt ihr diese sogar erreichen und Euch dadurch wirklich verändern.

Beachtet bitte: Ich schreibe ganz bewusst, dass ihr “Ziele” und nicht “Vorsätze” reaktivieren sollt. Vorsätze haben aus meiner Sicht einen gewaltigen Nachteil, der in den meisten Fällen auch für ihr Scheitern verantwortlich ist: Sie sind unkonkret. “Mehr Sport”, “gesünder leben”, “mehr Zeit für die Familie nehmen” – all diese Vorsätze klingen gut, bieten jedoch keinen Ansatz für konkrete Handlungen. Weder ist klar, welche Handlung zuerst erfolgen muss, noch lässt sich messen, ob der Vorsatz erfolgreich umgesetzt wurde.

Konkrete Ziele neu angehen

Ziele sind da völlig anders gestrickt. Konkrete Formulierungen, klare Kriterien für Erfolg oder Misserfolg, Zwischenziele und konkrete Handlungsschritte machen sie perfekt umsetz- und erreichbar. Manche Ziele lassen sich jedoch nicht beim ersten Anlauf erreichen. Die Gründe dafür sind vielfältig: Vielleicht war das Ziel noch zu hoch gegriffen, vielleicht haben sich auf Eurem Weg zum Ziel die Rahmenbedingungen verändert oder Eure Fähigkeiten haben einfach noch nicht ausgereicht, um das Ziel zu erreichen.

Was auch immer der Grund war: Manche Ziele sind Euch vielleicht trotz eines ersten Fehlschlags wichtig. Diese Ziele habt ihr dann immer ein wenig im Hinterkopf, ihr vergesst sie nie ganz und ab und an stellt ihr Euch vielleicht die Frage, ob und wann ihr sie wieder angehen wollt. Wenn Euch das bekannt vorkommt und ihr solche fast vergessenen Ziele mit Euch herumtragt, ist der Jahreswechsel der perfekte Zeitpunkt, um sie zu reaktivieren. Statt guten Vorsätzen nehmt ihr Euch also Ziele vor, die ihr beim ersten Versuch nicht erreicht habt, die ihr jedoch auch nicht aufgeben wollt.

Plant Euren Weg zum Ziel neu

Um das klar zu sagen: Es ist nicht damit getan, sich an das alte Ziel zu erinnern und dann loszulegen. Nein, damit ihr das Ziel wirklich erreichen könnt, bedarf es einiger Arbeit. Die wichtigste ist dabei, Euren konkreten Weg zum Ziel neu zu planen und an Eure aktuelle Situation anzupassen. Vielleicht kommt ihr im Rahmen dieses Prozesses auch zum Schluss, dass ihr das ursprüngliche Ziel verändern und an Eure aktuellen Bedürfnisse anpassen müsst. Das ist völlig okay, solange das neu gestaltete Ziel dann zu Euch passt und realistisch – aber nicht zu einfach – erreichbar ist.

Nehmt Euch heute und morgen daher einfach mal die Zeit und überlegt, ob ihr statt guter Vorsätze – die ohnehin nie Realität werden – nicht lieber einige alte Ziele reaktivieren wollt. Wenn ihr dann noch Eure Strategie an die aktuellen Gegebenheiten anpasst, könnt ihr diese Ziele tatsächlich erreichen und Euch positiv verändern. Das ist mit Arbeit verbunden, sicher, doch es lohnt sich.

Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

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