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28.02.2013 Organisation Von: Christian Müller 6 Kommentare

Online-Star: Warum Unternehmen bekannte Mitarbeiter fördern sollten

MotivationFreudeSiegerBreitBei immer mehr Kunden stoße ich auf sie. Sie werden von der Geschäftsführung oder den direkten Vorgesetzten meist kritisch beäugt und müssen sich so manchen Spruch anhören. Ich spreche von Online-Stars, also Menschen, die durch ihr Blog oder ihren Youtube-Kanal eine gewisse Reichweite und Bekanntheit erreicht haben. Viele von ihnen sind Angestellte und Mitarbeiter eines Unternehmens. Wären die Unternehmen clever, würden sie die Popularität ihrer Mitarbeiter nutzen und diese offen darauf ansprechen. Denn Online-Stars bieten Firmen beachtliches Potenzial.

Bevor ich voll in den Artikel einsteige, ein Wort zur Klarstellung: Ich spreche hier explizit nicht von Jochen Mai. Ja, der Schluss liegt nahe, da ich für und mit ihm auf der Karrierebibel schreibe. Aber nein, dieser Artikel dreht sich nicht um ihn. Soweit ich das einschätzen kann, geht Yello ganz gut mit seiner Popularität um. Der Artikel fasst meine Erfahrungen und Eindrücke aus verschiedenen Beratungen zusammen. Namen nenne ich ganz bewusst nicht, das wäre ein klarer Vertrauensbruch und steht nicht zur Debatte.

Unternehmen, springt über Euren Schatten

Bis zu einem gewissen Grad kann ich verstehen, warum sich Firmen mit populären Mitarbeitern schwer tun. Natürlich fühlt es sich für einen Abteilungsleiter oder Geschäftsführer seltsam an, wenn ein Kunde sich mehr für einen Mitarbeiter als den Chef interessiert. Ja, es ist für manche Kollegen – und Vorgesetzte – schwierig, gefühlt im Schatten eines anderen Mitarbeiters zu stehen.

Doch erstens sind die meisten Online-Stars – ich bleibe in Ermangelung einer besseren Alternative bei diesem Begriff – wirklich freundliche und sympathische Menschen. Das gilt zumindest für die, die ich kennenlernen durfte. Sie stellen sich nicht über ihre Kollegen, geschweige denn den Chef.

Und zweitens sollten sowohl Vorgesetzte als auch Kollegen eigene Befindlichkeiten im Interesse des Unternehmens zurückstellen. Und ja, mir ist klar, wie schwer das fällt. Deshalb formuliere ich ja auch im Konjunktiv.

Populäre Mitarbeiter als Unternehmens-Fürsprecher

Ohnehin schon bekannte Mitarbeiter sind für ein Unternehmen potentielle Unternehmens-Fürsprecher. Beachtet bitte den kleinen aber feinen Unterschied zwischen Unternehmenssprecher und Unternehmens-Fürsprecher. Ein Fürsprecher trifft keine offiziellen Aussagen für das Unternehmen und kommuniziert auch keine Pressemitteilungen oder Veränderungen.

Er bezieht jedoch Stellung, setzt sich für ein Unternehmen ein und gibt seine persönliche Perspektive zum Unternehmen wieder. Es ist klar, dass eine solche Rolle nur sinnvoll ausgefüllt werden kann, wenn die entsprechende Person vom Unternehmen wirklich überzeugt ist und voll dahinter steht.

Ist das jedoch der Fall, können Online-Stars und andere populäre Mitarbeiter das Image und die öffentliche Wahrnehmung eines Unternehmens nachhaltig stärken. Um dieses Potenzial zu nutzen, müssen Unternehmen jedoch einige Punkte beachten:

Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

Kommentare zu diesem Artikel

Ulrich Hinsen | ManagementRadio  |   28. Februar 2013 um 16:43 Uhr

Schöner Aufruf. Und ich möchte dem nur zustimmen. Wir versuchen derzeit bei unseren Kunden (Managern diverser Unternehmen), die “Online-Stars” das “Reden” zu ermöglichen. In Form von Interviews auf ManagementRadio. Dabei sind die von Ihnen genannten “Punkte” auch aus meiner Sicht rochrelevant.

Danke für den Artikel.

Ulrich Hinsen

Christian  |   28. Februar 2013 um 16:52 Uhr

Dann wünsche ich viel Erfolg. Wie schwer/leicht fällt es Ihnen denn, die Unternehmen von der Idee zu überzeugen?

Ulrich Hinsen | ManagementRadio  |   28. Februar 2013 um 22:56 Uhr

Hallo Christian, knappe – aber aus meiner Sicht aufschlussreiche – Antwort: Wir haben viel Zustimmung/Unterstützung bei den Unternehmen, die sich in einem Change-Prozess befinden. Die sehen die Chancen/Notwendigkeiten. Etablierte Unternehmen? Eher nicht.

Ein aktuelles Beispiel ist auf unserer Plattform ManagementRadio das Unternehmen: “Raffinerie Heide”. Dort äußern sich Mitarbeiter und Führungskräfte öffentlich zum Change. Was auch intern (Veröffentlichungen auch im Intranet) sehr gut ankommt …

Ulrich Hinsen | ManagementRadio

Christian  |   28. Februar 2013 um 22:58 Uhr

Danke für die Antwort.

Ulrich Hinsen | ManagementRadio  |   28. Februar 2013 um 23:05 Uhr

Gerne 😉

[…] und der Umgang mit der Anwesenheit der Mitarbeiter. Meine These lautet dann immer: Die besten Mitarbeiter sind glücklich und zufrieden. Das sehen die meisten Geschäftsführer ein, doch meine […]

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