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04.04.2013 Lebenskarriere Von: Christian Müller 1 Kommentar

Persönliche Entwicklung: Wogegen entscheidest Du Dich?

Wogegen entscheidest Du Dich?Das folgende Zitat – ich habe es als Volksweisheit kennengelernt – bezieht sich auf den ersten Blick auf das Zeitmanagement. Bei genauerem Hinsehen wird jedoch klar: Da steckt viel mehr drin:

“Keine Zeit” ist nur eine andere Formulierung für: “Etwas anderes ist mir wichtiger.”

Bevor ich zur – aus meiner Sicht – tieferen Bedeutung dieses Zitats komme, ein kurzer Kommentar: Erstaunlich viele Menschen fühlen sich durch das Zitat und die folgende These zu Beginn angegriffen. Das erlebe ich zumindest in vielen Coaching-Sitzungen. Doch das Zitat und meine These sind komplett wertungsfrei! Es wird lediglich eine Beobachtung formuliert und festgestellt. Warum ich das betone? Weil die Frage heute lautet:

Wogegen entscheidest Du Dich?

Jede Entscheidung hat zwei Aspekte

Die Frage nach dem Wofür wird bei Entscheidungen – auch von mir – immer wieder gestellt. Sie ist wichtig und oft entscheidend – doch sie deckt nur die Hälfte der jeweiligen Entscheidung ab. Die andere Hälfte besteht in meiner oben gestellten Fragen, dem Wogegen.

Und nein, dass sind nicht die Nachteile und negativen Konsequenzen einer Entscheidung. Deswegen lautet die Überschrift auch “zwei Aspekte” und nicht “zwei Seiten” einer Entscheidung. Beim Wogegen geht es mir darum, welche Themen, Menschen und Wege durch eine Entscheidung abgelehnt und nachgeordnet werden.

Jedes Mal wenn ihr Euch für eine Sache entscheidet, schlagt ihr andere Optionen, Wege und Projekte aus. Das ist völlig normal, ja, sogar zwingend. Doch diese Entscheidung wird in der Regel eben nicht bewusst getroffen! Und das ist meist ein echtes Problem. Menschen entscheiden sich für eine Sache und wollen dann, getreu dem Motto “Das eine tun ohne das andere zu lassen” trotzdem alle anderen Aktivitäten weiterführen. Das kann nicht funktionieren.

Zeit und Energie sind begrenzt

Das liegt an einer einfach Tatsache: Eure Zeit und Energie sind begrenzt. Wow, was für eine Erkenntnis, unglaublich, oder? Das ist natürlich ganz und gar nichts Neues. Doch hier kommt meine schon so oft gestellte Frage: Wenn es so klar und selbstverständlich ist, warum ignorieren dann viele Menschen diese einfache Wahrheit?

Warum tun dann viele Menschen so, als hätte ihr Tag 48 Stunden und wäre ihre Energie endlos? Ganz einfach: Wissen hat nichts mit Bewusstsein und Handeln zu tun. Natürlich weiß jeder auf einer intellektuellen und abstrakten Ebene, dass Zeit und Energie begrenzt sind. Doch in der Praxis schieben viele diesen Gedanken beiseite. Es ist ein bisschen wie mit Unfällen und Krankheiten: Es trifft immer die anderen, man selbst fühlt sich unsterblich. Zumindest solange alles gut geht.

Sobald jedoch Probleme auftauchen, wird das abstrakte Wissen plötzlich schmerzhafte Realität. Die Frage nach dem Wogegen zu ignorieren ist sicherlich ein Grund für so manchen Burnout und viele Überlastungen. Eine Entscheidung ist erst dann vollständig, wenn ihr Euch nicht nur für Euer Ziel, sondern auch gegen all die Dinge entscheidet, die Eurem Ziel im Weg stehen könnten.

Ja, das kann weh tun. Ja, das kann Menschen verletzen, zu Unverständnis und Problemen führen. Dann liegt es an Euch, die Konsequenzen beider Entscheidungen abzuwägen… und mit den Auswirkungen zu leben. Jede Entscheidung kann auch weh tun. Das gehört dazu.

Wichtig ist jedoch, dass ihr die Fragen nach dem Wogegen möglichst früh beantwortet. Sonst versiegt Eure Motivation mitten in einem Veränderungsprozess. Die Konsequenzen sind dann meist deutlich schmerzhafter, als bei einer bewussten Entscheidung zu Beginn.

Wogegen entscheidest Du Dich?

Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

Kommentare zu diesem Artikel

[…] des Mottos “Tu es ganz oder gar nicht” leider viel zu oft eine willkommene Ausrede, um gar nichts zu tun. Klingt hart, ist mir klar. Doch wenn ihr etwas wirklich wollt, interpretiert […]

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