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21.02.2014 Von: Christian Müller Lesedauer: 3 Minuten

Personal Branding für Freelancer: Qualität ja, Perfektion nein

Viele Freelancer haben es begriffen und es werden – glücklicherweise (!) – jeden Tag mehr. Sie haben das Potenzial erkannt und verstanden, dass sie sich so hervorragend positionieren und ihre (potenziellen) Kunden und Netzwerkpartner erreichen können. Wenn ich hier von „es“ spreche meine ich damit natürlich aktives Personal Branding. Ja genau, die aktive Kommunikation in den sozialen Netzwerken, den nachhaltigen Beziehungsaufbau mit Kunden, Netzwerkpartnern und Menschen, die sich für Eure Themen interessieren. In meiner Beratung von Freelancern rund ums Personal Branding stoße ich allerdings immer wieder auf ein Phänomen, das für viele meiner Klienten zum Problem wird. Ich fasse es im folgenden Satz zusammen:

Die Qualität der Themen und Inhalte ist fürs
Personal Branding wichtig, doch Perfektion ist unnötig und kontraproduktiv

QualitätPerfektion

Qualität ist Trumpf, Perfektion eine Falle

Die Inspiration liefert mir mein geschätzter Kollege Ivan Blatter mit seinem heutigen Blogbeitrag. Seine Kernbotschaft unterschreibe ich: „Tun Sie es gleich richtig, um Zeit zu sparen.“ Übertragen aufs Personal Branding wird daraus:

Kommuniziert richtig und mit guter Qualität,
doch verfangt Euch auf keinen Fall in der Perfektionsfalle

Ja, gute Qualität ist wichtig und für mich auch eine Frage der Wertschätzung und des Respekts gegenüber Euren Lesern, Zuhörern, Zuschauern, Kunden und Netzwerkpartnern. Für mich ist die Intention für qualitativ guten Content und eine bewusste Themenauswahl nicht primär die Reputation, sondern mein Respekt für die Menschen, für die ich diesen Content erstelle. Wenn ich andere wirklich inspirieren, ihnen Mehrwert und Nutzen bieten will, ist Qualität kein Kriterium, sondern eine selbstverständliche Notwendigkeit, auf die ich nicht verzichten kann. Diese Haltung versuche ich auch all meinen Klienten zu vermitteln. Denn ich bin mir sicher, dass Leser und Kunden die Intention hinter Euren Beiträgen wahrnehmen und merken, wenn ihr sie wertschätzt und respektiert.

So wichtig Qualität also ist, so gefährlich ist Perfektion. Auch ich selbst habe mich damit schon blockiert – nachzuhören im Sozialgespräch 22, das ihr am Ende des Artikels findet – und weiß aus eigener Erfahrung, dass der Grad zwischen guter Qualität und Perfektion echt schmal sein kann. Meine Bitte an meine Klienten in der Beratung und an Euch als Leser lautet daher:

Holt Euch immer wieder externe Reflexion,
um die Perfektionsfalle zu vermeiden. Alleine funktioniert das nicht auf Dauer.

Sicher, diese Verallgemeinerung ist nicht 100-prozentig korrekt, manche schaffen es auch ohne externe Reflexion. Doch selbst wenn ihr sie nicht braucht, bietet sie Euch meiner Erfahrung nach doch klare Vorteile, die ihr Euch nicht entgehen lassen solltet.

Überprüft immer wieder die Qualität Eures Contents, nehmt Kommentare und Feedback ernst und achtet aus Wertschätzung und Respekt vor Euren Lesern auf ein hohes Qualitätslevel. Doch verfangt Euch nicht in der Perfektionsfalle. Die hindert Euch daran, aktives Personal Branding zu betreiben und lähmt Euch nur. Unnötig zu erwähnen, dass ihr das vermeiden solltet.

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von w.soundcloud.com zu laden.

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P.S.: Die Übersicht aller Sozialgespräch Folgen findet ihr hier. Den Podcast könnt ihr auch per RSS-Feed oder bei iTunes abonnieren. Dort freue ich mich auch über Eure Kommentare und Bewertungen. Und wenn ihr den Podcast teilen und empfehlen wollt, ist Euch mein Dank ebenfalls gewiss.

P.P.S.: Wenn ich Euch bei der Neuausrichtung oder Weiterentwicklung Eures Personal Brandings unterstützen kann, meldet Euch einfach bei mir. Ich freu mich drauf.

Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

Kommentare zu diesem Artikel

Perfektion ist keine Tugend!  |   5. November 2014 um 12:14 Uhr

[…] und hat für mich auch viel mit Wertschätzung und Respekt gegenüber Euch, meinen Leseren zu tun. Doch Qualität ist nicht Perfektion! Den perfekten Artikel wird es nie geben. Meiner Erfahrung nach sind es oft spontan und intuitiv […]

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