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06.10.2014 Kommunikation Von: Christian Müller 1 Kommentar

Profil und Positionierung: Vergiss die Menschen nicht!

Passen meine Webseite und mein Blog denn auch zu meinem Profil? – Die Frage ist absolut legitim, wichtig, sinnvoll, nachvollziehbar – und geht manchmal in die falsche Richtung. In den letzten Wochen habe ich in vielen Gesprächen und Diskussionen – on- wie offline – eine Tendenz kennengelernt, die ich bedenklich finde.

Und um das gleich vorweg zu nehmen: Ich schließe mich bei allen folgenden Ausführungen ausdrücklich mit ein und bin weit davon entfernt, das Phänomen selbst gemeistert zu haben. So gesehen ist dieser Artikel – wie viele andere hier im Blog – auch eine Erinnerung für mich selbst, die ich mich mir ab und an durchlesen werde (oder zumindest sollte).

Doch zurück zum Thema: Aktives Personal Branding oder der Aufbau einer Marke finden heute vermehrt online statt. Daher ist die Frage, ob Webseite und Blog zur gewünschten Positionierung passen und das individuelle Profil schärfen, mehr als verständlich. In Beratung und Coaching verbringe ich bei manchen Kunden die meiste Zeit damit, nach Antworten auf genau diese Fragen zu suchen und neue Wege zu finden, mit denen sich eine suboptimale Situation verbessern lässt.

Doch bei aller Optimierung und der unbestreitbaren Bedeutung des Online Profils, darf ein Aspekt nicht vergessen werden: die Menschen.

Das Online-Profil ist wichtig, doch die Positionierung basiert primär auf dem persönlichen Eindruck, den Menschen von Dir und Deiner Kompetenz gewinnen. Persönliche (offline) Kontakte sind für Dein Profil und die notwendigen Empfehlungen mindestens ebenso wichtig wie Deine Online-Präsenz.

Dein Profil – online und offline konsistent?

Diese Haltung stellt Online- und Offline-Profil keineswegs gegenüber. Es sind keine Widersprüche, sondern zwei Seiten der gleichen Medaille, zwei wichtige Aspekte eines Themas. Beide gehören zur Positionierung, keiner der Aspekte darf vernachlässigt werden.

Genau das geschieht jedoch häufig. Nicht aus Unwissenheit und mangelnder Kompetenz – zumindest meistens nicht – sondern durch Routine, Arbeitsalltag und Zeitmangel. Anders formuliert: Durch falsche Prioritätensetzung, die sich nach und nach einschleicht. Das beobachte ich auch bei mir selbst. Allzu leicht verfalle ich darauf, meine Online-Präsenzen zu wichtig zu nehmen und meine Positionierung nur über sie zu definieren. Ja, sie sind wichtig. Doch meine persönlichen Kontakte und die Empfehlungen von Kollegen, Netzwerkpartnern, Kunden und Freunden sind wichtiger.

Um diesen wichtigen Aspekt aktiv auszubauen und Dein Profil auch offline und im persönlichen Austausch zu stärken, gibt es einige Möglichkeiten. Meine Favoriten:

Alle Ansätze setzen das aktive Zugehen auf Menschen voraus. Hier gilt eine Regel, die ich aus dem Sport und dem Training kenne, die sich jedoch auch beim Netzwerken, der Arbeit und – für mich – in allen anderen Lebensbereichen bewahrheitet hat. Sie wird Woody Allen zugeschrieben:

80 percent of success is showing up.

Übertragen auf Kontakte und Positionierung: 80 Prozent des Erfolgs bestehen darin, den ersten Schritt zu tun, Kontakt aufzunehmen, offen auf Menschen zuzugehen und Kontaktmöglichkeiten – eben durch den Besuch von Events – zu schaffen. Online Positionierung ist wichtig, doch wenn Du Dich beispielsweise aus zeitlichen Gründen zwischen persönlichen Kontakten oder der Schärfung Deines Online-Profils entscheiden musst, rate ich Dir zu den persönlichen Kontakten. So halte ich es auch selbst. Vergiss die Menschen nicht!

Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

Kommentare zu diesem Artikel

KMU und Freelancer: Bewahrt Euer Profil  |   8. Oktober 2014 um 17:51 Uhr

[…] Kunden bin ich manchmal zu experimentierfreudig und zu offen für neues. Doch Experimente dürfen nicht auf Kosten des authentischen Profils […]

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