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05.02.2013 Tools und Technik Von: Christian Müller

Reduktion: Manchmal ist einfacher schlicht besser

Ideapad S9eVor einigen Tagen habe ich hier im Blog laut über meine Suche nach einem zweiten mobilen Rechner nachgedacht. Danke Euch allen für Eure zahlreichen Kommentare und Tipps. Dank Eures Feedbacks ist mir klar geworden, dass ein Ersatz für mein Macbook Air – und sei es nur als Zweitgerät – nicht auf einem mobilen Betriebssystem aufsetzen kann. Selbst Webdienste und das WordPress-Backend sind auf Android und iOS einfach nicht produktiv nutzbar. Das Acer w510 oder w511 reizt mich sehr und ich war kurz davor, mir das Windows 8 Tablet zu kaufen. Doch dann bekam ich ein lange verliehenes Netbook zurück.

Zuerst habe ich das Lenovo Ideapd S9e abgeschrieben. Ein kurzer – und wenig ernst gemeinter – Test verlief dann jedoch erstaunlich. Ja, das Gerät – ihr seht es oben im Artikel-Bild – ist langsam, hat eine kleine Tastatur, ist mit dem großen Akku relativ schwer, der Bildschirm ist gerade mal 8,9 Zoll groß, es läuft auf Windows XP und so weiter. Ich könnte hier wirklich noch zahlreiche Nachteile und Einschränkungen des Geräts aufzählen. Genau diese Grenzen sind jedoch der Grund für mich, das Netbook als Zweitrechner einzusetzen.

Konzentration durch bewusste Reduktion und Einschränkung

Als Technik-Fanboy stecke ich in einem gewissen Zwiespalt: Einerseits liebe ich Gadgets und teste neue Geräte gerne und oft. Andererseits ist mir durchaus klar, dass es ab einer gewissen Zahl an Geräten absurd wird und nur noch dem Spieltrieb geschuldet ist. Ein völlig anderer Aspekt: So sehr ich die Arbeit im Home Office liebe, so viele Ablenkungen und Prokrastinations-Möglichkeiten habe ich dort auch. Daher arbeite ich gerne einige Stunden am Tag extern, in einem Cafe´oder bei unserem ortsansäßigen Bäcker.

Diese beiden – auf den ersten Blick absolut nicht verwandten – Probleme und Gedanken finden ihre Lösung im Ideapad S9e – zumindest vorerst. Durch den Einsatz des relativ alten Netbooks spare ich mir nicht nur eine Neuanschaffung, sondern vermeide auch unnötigen Elektroschrott. Viel wichtiger ist mir jedoch die selbst gewählte Einschränkung. Eben weil das Netbook gerade mal zum Schreiben und vielleicht ein wenig Bildbearbeitung taugt, kann ich mich daran ganz auf meine Arbeit konzentrieren. Youtube und andere Ablenkungen? Theoretisch möglich, jedoch echt mühsam.

Im Prinzip nutze ich das Ideapad als Chromebook, auf dem ich allerdings auch Microsoft Office und einige andere Programme nutzen kann. Nicht komfortabel, aber machbar. Die hier zu Grunde liegende Philosophie will ich jedoch in den nächsten Tagen auch auf andere Lebens- und Arbeitsbereiche übertragen.

Die folgenden Fragen werden mit dabei helfen:

Kann sein, dass dieser Ansatz für einige Leserinnen und Leser seltsam oder befremdlich wirkt. Ich habe das Gefühl, dass mich diese Vereinfachung deutlich weiterbringen kann. Wie auch immer es sich entwickelt, ich werde hier von den Ergebnissen berichten.

Wie sieht es bei Euch aus? Wäre eine so bewusste Reduktion für Euch denk- oder machbar? Seht ihr darin Vor- oder Nachteile?

Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

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