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26.09.2012 Studium Von: Christian Müller 5 Kommentare

Ruhe jetzt! – 12 Tipps für die perfekte Lernumgebung

Studenten verbringen bekanntlich nur einen Teil ihres Studiums in Vorlesungen. Die eigentliche Schreib- und Lernarbeit findet größtenteils außerhalb des Hörsaals statt. Und dass die richtige Lernumgebung einen entscheidenden Einfluss auf die Lernqualität und die Effizienz des Lernens hat, muss ich nicht extra betonen. Daher ist es erstaunlich, wie wenig Gedanken sich viele Studenten um ihre Lernumgebung machen. Dabei könnt ihr mit einfachen Maßnahmen Eure Lern- und Arbeitsqualität massiv verbessern.

Die folgenden Tipps und Strategien haben übrigens alle einen großen Nachteil: Sie sind mit Arbeit oder zumindest Aktivität Eurerseits verbunden. Denn ganz ohne Aufwand oder bewusst getroffene Entscheidungen könnt ihr Euch keine optimale Lernumgebung schaffen. Gewöhnt ihr Euch die entsprechenden Maßnahmen jedoch an, gehen diese irgendwann in Fleisch und Blut über und laufen automatisch ab. Spätestens dann ist der Aufwand für Euch nicht mehr wahrnehmbar.

  1. Ortswahl
  2. Wählt bewusst ruhige und konzentrationsfördernde Orte. Bibliotheken oder das eigene Home Office eignen sich dafür hervorragend.

  3. Beleuchtung
  4. Sorgt für ausreichendes Licht. Eine abgedunkelte Umgebung ist okay, doch Eure Bücher und Texte solltet ihr problemlos lesen können.

  5. Bildschirm
  6. Auch wenn ich ein großer Fan von Tablets und elektronischen Lernmedien bin: Das Lesen am Bildschirm ermüdet die Augen auf Dauer stark. Vor allem, wenn diese zu hell eingestellt sind. Dimmt Euren Bildschirm daher rechtzeitig auf eine angenehme Helligkeit.

  7. Geräuschkulisse
  8. Wie viele oder wenige Geräusche ihr beim Lernen brauchen könnt, ist Typ-Sache. Probiert es einfach aus und sucht – oder schafft Euch beispielsweise mit Ohrstöpseln – den für Euch passenden Geräuschpegel.

  9. Musik
  10. Ob Musik die Konzentration fördert oder reduziert, ist nach wie vor nicht eindeutig belegt. Auch hier gilt: Ausprobieren und an Eure Bedürfnisse anpassen.

  11. Optik
  12. Ein sich ständig verändernder Hintergrund oder eine optisch unruhige Umgebung, kann Euch beim Lernen massiv stören. Sucht Euch einen – auch optisch – ruhigen Ort.

  13. Benachrichtigungen
  14. Smartphone, Tablet, Laptop – die Quellen für elektronische Benachrichtigungen sind zahlreich. Wenn ihr wirklich lernen wollt, solltet ihr sie alle ab- oder zumindest stumm schalten

  15. Material
  16. Klar, für eine effektive Lernsitzung braucht ihr auch das entsprechende Material. Sorgt bitte dafür, dass es in Reichweite ist und ihr nicht zwischendrin aufstehen müsst, um etwas zu holen.

  17. Atmosphäre
  18. Eigentlich klar, dennoch oft missachtet: ihr müsst Euch in Eurer Lernumgebung wohlfühlen, sonst könnt ihr nicht richtig abschalten und zur Ruhe kommen.

  19. Verpflegung
  20. Lernen ist – auch wenn es körperlich meist unbewegt vonstattengeht – durchaus anstrengend. Daher solltet ihr für ausreichend Getränke und Essen sorgen, mit denen ihr Euren Energielevel immer wieder anheben könnt.

  21. Zeitlimit
  22. Manchmal fällt es Euch vielleicht schwer, mit dem Lernen zu beginnen. Eine Strategie dagegen: Setzt Euch ein klares Zeitlimit – stellt Euch am besten einen Timer oder Wecker dafür – und lernt in diesem Zeitraum völlig konzentriert. Oft ist es nur die Aussicht, stundenlang lernen zu müssen, die Euch blockiert. Genau dem beugt ihr dadurch vor. Idealerweise unterstützt Eure Lernumgebung das Lernen in Zeitblöcken. Wenn ihr beispielsweise eine Kirchturmuhr oder ein anderes regelmäßiges Zeitsignal hören könnt, ist das optimal.

  23. Bewegung
  24. Zu langes Sitzen oder Liegen lässt Euren Kreislauf logischerweise runterfahren. Etwas Bewegung alle 30 bis 40 Minuten hält Euch fit. Der eine oder andere lernt vielleicht sogar besser im Stehen oder in Bewegung, als im Sitzen. Hier gilt: Was Euch gut tut, ist sinnvoll. Logisch, dass ihr dafür in einer Umgebung lernen solltet, an denen ihr einige Schritt gehen könnt, ohne Euch Sorgen um Euren Laptop oder Eure Tasche machen zu müssen.

Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

Kommentare zu diesem Artikel

[…] Studenten nur dann den maximalen Nutzen aus ihrer Studienzeit ziehen können, wenn sie Freude am Lernen […]

Einfach abschalten: Geht mal offline - sozial-pr  |   18. November 2012 um 08:53 Uhr

[…] ihr die Netzwerke und Benachrichtigungen für konzentriertes Arbeiten abschalten solltet, muss ich Euch nicht extra sagen. Doch auch um Euch wirklich erholen und Eure […]

[…] angepasst. Und genau das hat mich dann zum heutigen Artikel inspiriert: Viele meiner Coachees und Studenten kennen dutzende, wenn nicht gar hunderte Tools, Methoden und Systeme im Bereich Zeitmanagement und […]

[…] Vision des lebenslangen Lernens ist längst von der Realität eingeholt worden. War kontinuierliche Weiterbildung noch vor wenigen […]

Alexander  |   31. Dezember 2014 um 13:10 Uhr

Hallo danke für diesen schönen Artikel das sind wirklich super Tipps.

MfG Alexander

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