• Snapchat-Symbol
  • Twitter-Symbol
  • Facebook-Symbol
  • Google+-Symbol
  • YouTube-Symbol
  • Soundcloud-Symbol
  • Xing-Symbol
  • LinkedIn-Symbol
  • Skype-Symbol
  • RSS-Symbol
17.10.2012 Kommunikation Von: Christian Müller 9 Kommentare

Social Media – Humanität ist Grundvoraussetzung gelungener Kommunikation

Auf meinen Artikel zum Thema Engagement gab es einige Reaktionen, die mich durchaus überrascht haben. In der Diskussion ging es primär darum, dass eine humane Kommunikation mit Strategie nicht vereinbar sei, da Strategie immer Zielen und egoistischen Motiven folge. Das halte ich für falsch. Eine offene, wertschätzende und respektvolle Kommunikation lässt sich wunderbar mit Strategien und Ziele verknüpfen. Sie ist sogar die Grundlage dafür.

Auch wenn ihr meinen Leitspruch bereits kennt, zitiere ich ihn hier noch mal:

Ehrlichkeit + Respekt + Wertschätzung = gelungene Kommunikation

Denn genau darum geht es in den Social Media. Ob Unternehmen oder Einzelperson, wenn Dialog- und Gesprächspartner – Fans und Follower – nicht mir Respekt, Wertschätzung und Offenheit behandelt werden, sind alle anderen Maßnahmen zum Scheitern verurteilt. Kurz gesagt: Wer nicht human kommuniziert hat von vorneherein verloren.

Menschen als Menschen behandeln

In vielen Unternehmen ist nach wie vor die Haltung verbreitet, dass Kommunikation in erster Linie mit Kunden statt findet. Das ist technisch gesehen zwar richtig, doch wenn Fans und Follower primär als Kunden angesprochen werden, können Sie davon schnell genervt sein und einer Marke oder einer Person frustriert den Rücken kehren. Denn in der konkreten Kommunikation spricht ein Mensch mit einem anderen Menschen. Genau das muss sich auch im Kommunikationsstil widerspiegeln.

Versteht mich nicht falsch: Dass Unternehmen immer Strategien verfolgen werden und auch müssen – schließlich soll für den Einsatz und die Arbeitszeit auch eine Wirkung sichtbar werden – ist völlig klar. Doch diese finden ihren Ausdruck dann in konkreten Kampagnen und Produkteinführungen, die tägliche Kommunikation – und das ist die Hauptarbeit von Community Managern – muss sich auf Menschen ausrichten, die auch Kunden sind – und nicht umgekehrt.

Wenn Fans und Follower merken, dass sie ernstgenommen werden, ist das die beste Form der Kundenbindung überhaupt. Denn dann folgen die Menschen einem Unternehmen oder einer Person aus freien Stücken und werden – quasi als Nebeneffekt – zu überzeugten Multiplikatoren und Kunden. Besser geht’s nicht.

Porträt Christian Müller

Christian Müller

Twitter-Symbol Facebook-Symbol Google+-Symbol YouTube-Symbol Soundcloud-Symbol Xing-Symbol LinkedIn-Symbol Skype-Symbol

Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

Kommentare zu diesem Artikel

[…] Kurzfassung meiner Antwort lautet dann immer: Menschlich. Die Langfassung: Für die grundlegende Haltung und Einstellung bei der Kommunikation in den Social […]

[…] würde ich sagen. Tut mir leid, aber diese morgendliche Begrüßung ist das genaue Gegenteil humaner Kommunikation. Denn dabei geht es nicht darum, menschliches Verhalten zu […]

[…] Grundsatz gehört vielleicht zu den am häufigsten missverstandenen und – leider – auch am […]

[…] wissen die meisten Mitarbeiter also, wie Kommunikation – zumindest theoretisch – funktioniert. Bei guten Unternehmen wird aus der Theorie dann […]

[…] genau die sind oft gar nicht nötig. Die grundlegenden Werte und Prinzipien erfolgreicher Kommunikation gelten auch in den Social Media. Sicher, jedes soziale Netzwerk und jede Plattform hat ihre […]

[…] Reichweite erst einmal aufgebaut, wollen die so gewonnenen Fans und Kunden natürlich auch mit dem Unternehmen sprechen. Dabei kommen logischerweise auch Themen zur Sprache, die der Firma nicht immer recht sind. Fehler […]

[…] wieder erlebe ich, dass Unternehmen einen wertschätzenden Umgang mit Kunden zur Unternehmensstrategie erklären und ihre Mitarbeiter dazu anhalten, ausgesucht höflich und […]

[…] Sprecht Fans als Menschen an, die Wertschätzung und Respekt verdienen. Fragt konkret nach, geht offen auf sie zu und versucht niemals, sie zu täuschen. Akzeptiert ein Nein, nehmt Kritik an und bedankt Euch am Ende der Konversation. Bereits einige wenige regelmäßig kommentierende Fans reichen oft, um eine Kommentarkultur entstehen zu lassen und andere Fans zu Kommentaren zu motivieren. […]

Winfried Radel  |   3. Mai 2015 um 19:54 Uhr

Engagement ist ein emotionale Grunbefindlichkeit, die ethisch und verhaltenssteuernd wirkt. Es gibt graduell abgestufte weitere Formen, die ein Mass an Ethik darstellen.
W.U.Radel

Einen Kommentar schreiben

* Pflichtfeld / ** Wird nicht veröffentlicht!

 
Ich stimme zu, dass meine Angaben und Daten elektronisch erhoben und gespeichert werden.
Mehr dazu finden Sie in der Datenschutzerklärung. Hinweis: Sie können Ihre Einwilligung jederzeit für die Zukunft per E-Mail an cm@sozial-pr.net widerrufen.
 
Navigation