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15.01.2013 Kommunikation Von: Christian Müller 5 Kommentare

Social Media im Mittelstand: Solide Basis plus learning by doing

RedaktionBloggenDass Social Media aus meiner Sicht auch für kleine und mittelständische Unternehmen viele Vorteile bieten und sich in einer ganz konkreten Steigerung der Aufträge niederschlagen können, erzähle ich ungefähr jedem, der es hören will. Leider stehen viele Unternehmer diesem Ansatz noch skeptisch gegenüber. Die am häufigsten genannten Bedenken: “Davon haben wir keine Ahnung, da brauchen wir ständig externe Mitarbeiter und die sind uns zu teuer. Außerdem bringt das alles nichts.” Da ich diese “Argumente” inzwischen wirklich satt habe, skizziere ich heute mal wie ein mittelständisches Unternehmen ohne den ständigen Einsatz von externen Mitarbeitern die Social Media nutzen kann.

Beachtet bitte: Ich schreibe bewusst “ohne den ständigen Einsatz”, denn ganz ohne externe Mitarbeiter oder Berater geht aus meiner Sicht nicht. Zumindest zu Beginn sollten sich auch kleine und mittelständische Unternehmen Impulse, Schulungen und Beratung holen. Diese dienen jedoch nur dazu, eine ordentliche Basis zu schaffen, die Strategie zu entwickeln, wichtige Prinzipien zu vermitteln und vielleicht noch den Aufbau der Präsenzen zu unterstützen. Mit der eigentlichen Umsetzung haben externe Mitarbeiter in dem heute skizzierten Szenario wenig bis gar nichts zu tun.

Übung macht den Meister – learning by doing

Normalerweise bin ich kein Fan von zweisprachigen Überschriften, doch heute passte “learning by doing” einfach zu gut. Denn genau darum geht es: Wenn die grundlegenden Kenntnisse vorhanden und die Präsenzen ordentlich eingerichtet sind, heißt es “einfach”: Üben, üben, üben. Nur wenn die Mitarbeiter eines Betriebes in den sozialen Netzwerken – auch im Namen des Unternehmens – aktiv werden, Inhalte veröffentlichen und mit Fans und Kunden in Kontakt treten, können sie nach und nach Kompetenz aufbauen und Erfahrung sammeln.

Als Beispiel habe ich hier den vielen vermutlich bekannten Maler Werner Deck gewählt. Er ist mit seinem Malerbetrieb in Karlsruhe ansässig und betreibt wirklich vorbildliche Social Media und Presse Arbeit. Im unten eingebetteten Hangout erklärt er Su Franke, wie er diese Kommunikation angeht. Auch hier wird deutlich: Er hat sich Unterstützung für den Start geholt, dann ausprobiert und einfach mal gemacht. Verwechselt dieses “einfach mal gemacht” bitte nicht mit Naivität! Im Interview wird deutlich, dass Maler Werner Deck sich im Vorfeld schon informiert und Gedanken gemacht hat. Doch die Umsetzung geht er erfrischend unkompliziert und entspannt an.

Mut, Offenheit und Ehrlichkeit

Einer der Gründe für Maler Werner Decks beachtlichen Erfolg in den Social Media ist aus meiner Sicht seine Einstellung und Herangehensweise. Diese begegnet mir im Übrigen bei vielen Mittelständlern und Familienbetrieben und das ist einer der Gründe, warum Social Media für sie so interessant und lohnend wären.

Die Einstellung lässt sich folgendermaßen zusammenfassen: Erzähle Geschichten und Erlebnisse aus deinem Arbeitsalltag, vermittle den Menschen Informationen, die sie interessieren könnten, kommuniziere ehrlich und direkt. Beschönige nichts und mache auf keinen Fall Werbung!

Diese bodenständige und grundehrliche Einstellung ist genau betrachtet die optimale Haltung für eine erfolgreiche Kommunikation in den Social Media. Fast alle meine Kunden aus dem mittelständischen Bereich betonen zu Beginn der Zusammenarbeit, dass sie auf keinen Fall Übertreibungen oder Beschönigungen in ihren Texten und Videos haben wollen. Im Lauf der Zeit stellen sie dann fest, dass ich das ohnehin nicht tun würde, doch es ist erstaunlich, wie wichtig Ehrlichkeit diesen Kunden ist. Bei großen Unternehmen sieht das teilweise ganz anders aus.

Nutzen und Vorteile: Irgendwann kommen die Wellen zurück

Im Hangout nutzt Maler Werner Deck eine wunderbare Metapher, um den Nutzen und die Vorteile der Social Media für sein Unternehmen zu beschreiben. Da sich diese Metapher jedoch auf alle kleinen und mittelständischen Unternehmen übertragen lässt, gebe ich sie hier wieder:

Social Media und Presse Arbeit sind wie ein ruhiges Gewässer. Durch jeden Artikel und jeden Beitrag erzeugt ein Unternehmen kleine Wellen. Bei kontinuierlicher Kommunikation werden diese Wellen immer größer und kommen früher oder später zum Unternehmen zurück und schlagen dort in Form von Aufmerksamkeit und Aufträgen zusammen.

Ein herrliches Bild, das ich in Zukunft auch für meine Kunden nutzen werde. Ich denke mal, Maler Werner Deck ist damit einverstanden. Seine Metapher bringt es einfach auf den Punkt und deckt die wichtigsten Aspekte ab:

Bleibt mir zum Schluss noch das Fazit: Social Media können im Mittelstand auch ohne ständigen Einsatz von externen Mitarbeiter sinnvoll und erfolgreich genutzt werden. Dazu braucht es dann jedoch die Offenheit, sich auf die neuen Medien einzulassen, den Mut, Neues auszuprobieren und die Risikobereitschaft, auch mal Fehler in Kauf zu nehmen. Wer ehrlich und offen kommuniziert kann sich auch für Fehler entschuldigen und wird oft auf viel Verständnis stoßen.

Findet das alles auf Grundlage einer soliden Basis statt und wird bei Bedarf auf Unterstützung zurückgegriffen, können auch kleine und mittelständische Unternehmen die Social Media optimal für sich nutzen. Und zwar in Eigenregie.

Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

Kommentare zu diesem Artikel

Su Franke  |   15. Januar 2013 um 12:21 Uhr

hallo Christian
Danke dir für deine Zusammenfassung. Habe diese gleichmal noch in meinem Blogpost eingebaut (ganz unten) und auch den Beitrag von Florian Bamberg. Ist spannend. http://corporate-dialog.ch/2013/01/04/wie-macht-das-maler-werner-deck/

Christian  |   15. Januar 2013 um 12:24 Uhr

Gerne und danke. 😉

Werner Deck • malerdeck  |   16. Januar 2013 um 08:29 Uhr

Lieber Christian Müller,

das haben Sie sehr schön beschrieben. Besser kann man den Nutzen von Social Media m.E. nicht verdeutlichen. Vielen Dank, dass ich dabei als Beispiel dienen durfte.

Mit farbenfrohen und 🙂 Grüßen, Ihr Opti-Maler-Partner,
Werner Deck

Christian  |   16. Januar 2013 um 08:33 Uhr

Lieber Werner Deck,

herzlichen Dank für den Kommentar und das hervorragende Beispiel. Weiterhin viel Erfolg.

Gruß,
Christian

[…] manchmal sogar hinderlich. Viele meiner kleinen und mittelständischen Kunden schrecken vor aktiver Unternehmenskommunikation noch zurück – von dem Einstieg in die Social Media ganz zu schweigen. Doch die Bedenken und […]

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