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22.11.2012 Kommunikation Von: Christian Müller 1 Kommentar

Social Media statt Inhalten? – Eine brutal ehrliche Parodie #Video

Habt ihr Euch immer schon gefragt, was ein Social Media Manager oder eine Online Marketing Agentur eigentlich den ganzen Tag so machen? Die englischsprachige Parodie-Seite The Onion hat eine Antwort: Sie simulieren Arbeit und lassen sich dafür extrem gut bezahlen. Das ist in etwa die Aussage eines neuen Videos, das The Onion vor kurzem auf Youtube gestellt. Darin nehmen die Macher Social Media Manager ebenso aufs Korn wie die bekannten TED-Talks. Wer Letztere nicht kennt, möge sich diese Mein-iPhone-und-ich-Folge anschauen. Das Problem: Die Parodie beschreibt die Realität in manchen Punkten mit schmerzhafter Präzision.

Im Video stellt The Onion Social Media als den perfekten Weg dar, um fehlende Inhalte oder nicht vorhandene Qualität zu überdecken. Das ist deshalb so schmerzhaft, weil es leider zahlreiche Firmen gibt, die genau nach diesem Grundsatz kommunizieren. Hauptsache es klingt gut und sieht toll aus, Inhalte oder gar Mehrwert spielen dabei eine untergeordnete Rolle. Klar, auf Dauer geht das nicht gut, doch manche Firmen können den Schein erstaunlich lange aufrecht erhalten.

Echte Follower?

Auch das Ziel aller Social Media Aktivitäten benennt das Video von The Onion messerscharf: mehr Follower. Ein Satz ist mir dabei besonders hängen geblieben:

Companys don’t care if their followers are real or not. They pay you either way.

Es gibt tatsächlich Unternehmen, die das genau so sehen. Anzahl der Likes, Kommentare und Re-Tweets oder gar Blog-Posts zu den Beiträgen? Unwichtig, es kommt nur auf möglichst hohe Fan-Zahlen an. Ohne diese Mentalität gäbe es Angebote wie “10.000 Twitter-Follower für nur 50 Euro” nicht. Und das ist kein Witz, dieses Angebot gab es vor einiger Zeit tatsächlich auf eBay.

Echte Menschen und Inhalte zählen

Ihr habt es sicher schon geahnt: Ich bin definitiv kein Fan dieser oberflächlichen Social Media Nutzung. In den sozialen Netzwerken geht es zuerst um Menschen, dann um wertvolle oder zumindest informative Inhalte und dann um Zahlen. Wo nichts ist, kann ich auch nichts kommunizieren. Wenn also keine reale Leistung vorhanden ist, helfen auch Social Media nicht weiter. Lustig finde ich das Video von The Onion – das ich übrigens bei Netzpolitik gefunden habe – trotzdem.

Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

Kommentare zu diesem Artikel

[…] Werft ständig mit englischen Fachbegriffen um Euch. Sorgt dafür, dass Euch niemand versteht. […]

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