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28.11.2012 Studium Von: Christian Müller

Studienarbeit im Griff: Tagesstruktur für produktives Schreiben

Spätestens bei der ersten Studienarbeit wird den meisten Studenten klar: So ganz einfach ist dieses Schreiben dann doch nicht. Oft wird die Bedeutung einer strukturierten und durchdachten Arbeitsweise schlichtweg unterschätzt. Doch diese ist für Studenten aus zwei Gründen von entscheidender Bedeutung: Erstens lässt sich eine gute wissenschaftliche Arbeit nur Schritt für Schritt und mit einer klaren Struktur erstellen. Zweitens findet das Schreiben von Studien-, Bachelor– oder Masterarbeiten in der Regel in Eigenregie statt. Und jeder Student kennt die zahlreichen Ablenkungen und Verlockungen, die allzu leicht von der eigentlichen Arbeit ablenken können. Prokrastination lässt grüßen. Mit einer Tagesstruktur könnt Euch davor jedoch schützen.

Da ich kein Fan theoretischer Abhandlungen bin, nehme ich exemplarisch meine eigene Tagesstruktur, die ich für mich als freier Autor entwickelt habe. Beachtet bitte, dass es sich dabei lediglich um ein Beispiel handelt, das ihr nicht nachahmen solltet. Viel mehr geht es darum, die zu Grunde liegenden Prinzipien zu erkennen und für Euch anzupassen.

06:00 Uhr: Der Tag beginnt

Da ich – inzwischen – ein bekennender Frühaufsteher bin, beginnt mein Tag recht früh. Meistens stehe ich gegen 06.00 Uhr auf. Dann folgen Kaffee, der morgendliche Gang ins Bad, der erste Schock beim Blick in den Spiegel und die üblichen Vorbereitungen. Das dauert maximal eine Stunde.

07:00 Uhr: Los geht’s mit schreiben

Spätestens um 07:00 Uhr sitze ich am Schreibtisch und schreibe. Das können Artikel, Angebote, Konzepte oder einige Seiten meines geplanten E-Books sein. An was ich arbeite, lege ich am Abend zuvor fest und hängt auch davon ab, wie viel ich am Vortag geschafft habe.

12:00 Uhr: Mittagspause

Auch wenn ich von zu Hause aus arbeite, gönne ich mir gegen 12:00 Uhr bewusst eine Mittagspause. Bis dahin habe ich alle 40 bis 60 Minuten kurze Pausen beim Schreiben eingelegt. Oft verwende ich für die Strukturierung meiner Arbeit auch eine abgewandelte Form der Pomodoro-Technik, mit der ich sehr gut klar komme. Bevor ich in die Mittagspause starte, gehe ich den Plan für den Rest des Tages durch und ordne meine To-Do-Listen neu.

13:00 Uhr: Weiter im Außenbüro

Meine Mittagspause verbringe ich in der Regel in einer Bäckerei oder einem Café im Ort. Dort schlage ich dann auch gleich mein Außenbüro auf und schreibe ein oder zwei Stunden. Oft bereite ich dann bereits Artikel für den kommenden Tag vor, doch an was ich genau arbeite, habe ich vor der Mittagspause bereits festgelegt.

16:00 Uhr: Sport steht an

Spätestens zu diesem Zeitpunkt beende ich das Schreiben vorerst und mache mich auf den Weg ins Schwimmbad. Schwimmen ist mein Ausgleichssport und gerade als Vielschreiber, der stundenlang vor seinem Laptop sitzt, brauche ich diese Bewegung dringend.

Nachmittag und Abend sind dann meist mit Coaching, Workshop, Projektarbeit oder Ehrenamt ausgefüllt. Oft beginne ich abends noch einen Artikel für den nächsten Tag oder lasse meinem E-Book Aufmerksamkeit zukommen. Der letzte Arbeitsschritt besteht auf jeden Fall in der Planung des nächsten Tages und der anstehenden Schreibprojekte.

Die wichtigsten Prinzipien

Diese Tagesstruktur ist natürlich nicht in Stein gemeißelt. Bin ich – wie beispielsweise gestern – tagsüber auf einer Messe, einem Workshop oder bei einer Beratung, verlege ich den größten Teil des Schreibens in die Abendstunden. Doch an die zu Grunde liegenden Prinzipien halte ich mich immer:

Wie sieht Eure Tagesstruktur bei größeren Schreibprojekten aus?

Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

Kommentare zu diesem Artikel

[…] findet ohnehin meist an der Hochschule oder in der Bibliothek statt. Doch wenn es an das Schreiben langer und umfangreicher Arbeiten – beispielsweise der Bachelor- oder Master-Arbeit – […]

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