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04.12.2012 Von: Christian Müller Lesedauer: 3 Minuten

Studierendenvertretung: 25 Tipps für die optimale Organisation

Es ist schon erstaunlich: Die einen Studenten beschweren sich über den zu hohen Lern- und Arbeitsaufwand, während die anderen – auf magische Art und Weise – noch die Zeit finden, sich ehrenamtlich zu engagieren. Neben Vereinen und Organisationen außerhalb des Hochschulbetriebes bieten sich dazu die studentischen Gremien natürlich an. Studierendenvertretungen oder ähnliche Organe gibt es an jeder mir bekannten Hochschule. Diese sind teilweise sehr gut organisiert, doch in mancher Studierendenvertretung herrscht ein – nicht immer kontrolliertes – Chaos. Daher habe ich heute 25 Tipps, mit denen ihr die Organisation Eurer Studierendenvertretung optimieren könnt.

Die folgenden Strategien und Tipps sind – das solltet ihr von mir bereits gewohnt sein – in der Umsetzung natürlich mit Arbeit und Aufwand verbunden. Auf manche Studenten mag ein ernsthaftes – durchaus auch hochschulpolitisch geprägtes – Engagement in der Studierendenvertretung abschreckend wirken. Das kann ich zwar verstehen, doch die Studierendenvertretung sollte, das steckt bereits im Namen, eine aktive Vertretung der Interessen aller Studierenden aus dem Fachbereich sein. Dazu gehört allerdings deutlich mehr als die Organisation von Party und Events.

Was ich damit meine? Hier ein kleiner Ausschnitt der Aufgaben:

Diese Liste ist alles andere als vollständig, gibt jedoch einen Einblick in die umfangreichen Aufgaben der Studierendenvertretung.

Professionalisierung nützt allen

Geht ihr diese wichtige – und leider oft unterschätzte – Arbeit professionell an, profitieren alle davon. Die Interessen der Studenten werden besser vertreten, die Hochschulleitung hat einen kompetenten Ansprechpartner und ihr eignet Euch Kenntnisse im Bereich Organisation und Teamarbeit an. Neudeutsch nennt man das dann eine Win-win-win-Situation.

Hier also 25 Tipps, mit denen ihr Eure bestehende Struktur optimieren oder eine Studierendenvertretung neu aufbauen könnt.

  1. Definiert klare Aufgaben und Ämter.
  2. Ordnet Verantwortung klar Personen zu.
  3. Lest die Hochschulrichtlinien gründlich durch.
  4. Definiert ein Profil Eurer Organisation.
  5. Macht Euch Eure Aufgaben klar.
  6. Pflegt eine gute Beziehung zur Verwaltung.
  7. Sucht aktiv den Kontakt zur Hochschulleitung.
  8. Nehmt an Sitzungen anderer Gremien teil.
  9. Erarbeitet Positionen zu aktuellen Themen.
  10. Stimmt Euch mit den Kurssprechern ab.
  11. Hört den Studenten Eures Fachbereiches zu.
  12. Bietet offene Sprechstunden an.
  13. Haltet konstant Kontakt mit der Studienberatung.
  14. Setzt bei den Finanzen auf das Vier-Augen-Prinzip.
  15. Dokumentiert alle wichtigen Entscheidungen schriftlich.
  16. Geht mindestens einmal im Jahr in Klausur.
  17. Plant das Jahr zu Beginn grob durch.
  18. Erstellt detaillierte Monatspläne.
  19. Arbeitet bei Events mit Listen und Vorlagen.
  20. Richtet einen zentralen Kommunikationskanal ein.
  21. Sorgt für ein ordentliches Backup Eurer Daten.
  22. Sammelt Dokumente, Plakate und Co. zentral.
  23. Veranstaltet weniger, dafür herausragende Partys.
  24. Werbt aktiv um Nachwuchs und neue Mitarbeiter.
  25. Erinnert Euch regelmäßig daran, warum ihr die Arbeit macht.
Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

Kommentare zu diesem Artikel

Martin Neuwirth  |   5. Dezember 2012 um 10:26 Uhr

ein sehr schöner Artikel, der nochmal alles zusammenfasst.

Christian  |   5. Dezember 2012 um 10:27 Uhr

Hallo Martin,

danke für deinen Kommentar und das Lob :-).
Hast Du selbst Erfahrungen mit oder in Studierendenvertretungen?

Gruß,
Christian

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