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15.08.2012 Allgemein Von: Christian Müller 14 Kommentare

Tablet, Netbook oder Ultrabook? – Kleine Kaufberatung für Studenten

Angesichts des nahenden Semesterbeginns wurde ich in den letzten Tagen immer wieder gefragt, was sich der Technik affine Student von heute denn für das Studium kaufen soll. Muss es eines der neuen Ultrabooks sein? Reicht nicht auch ein Tablet, der klassische Laptop oder gar ein Netbook? Um Euch bei der Wahl zumindest eine Entscheidungshilfe zu bieten, fasse ich hier die Stärken und Schwächen der einzelnen Kategorien zusammen.

Gleich zu Beginn sei gesagt: Eine individuelle Kaufberatung kann und will der Artikel gar nicht ersetzten. Er soll Euch viel mehr als Leitfaden und Orientierungshilfe dienen. Daher verzichte ich ganz bewusst darauf, einzelne Modelle zu nennen oder bestimmte Geräte zu empfehlen. Wer da konkretere Tipps will, meldet sich bitte in den Kommentaren, per E-Mail oder über die Sozialen Netzwerke.

Laptop

Der Klassikar unter den mobilen Computern. Er erfüllt alle Aufgaben mehr oder weniger gut, kostet – zumindest wenn Ihr mit Windows arbeitet – nicht die Welt und ist oft recht robust. Leider ist er jedoch auch schwer und – im Vergleich zu Ultrabooks und Tablets – langsam und behäbig. Die Akkulaufzeit liegt bei den günstigeren Modellen meist zwischen zwei und vier Stunden. Das reicht für den Weg zur Uni, doch dort braucht Ihr dann definitiv eine Steckdose. Die Mobilität ist daher nicht nur durch das Gewicht eingeschränkt. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist jedoch gut.

Ultrabook

Die neue Laptop-Kategorie – die deutlich vom MacBook Air inspiriert wurde – zeichnet sich vor allem durch ein geringes Gewicht, Akkuflaufzeiten zwischen fünf und sieben Stunden, aktuelle i3, i5 und i7 Prozessoren sowie – häufig – durch die Verwendung von SSDs aus. Die Geräte sind dadurch leicht und dennoch erstaunlich schnell und leistungsfähig. Die Nachteile liegen dabei oft in dem begrenzten Speicherplatz, den festverbauten Akkus, einer eingeschränkt oder gar nicht möglichen Nachrüstbarkeit und relativ wenigen Anschlüssen. Auf CD/DVD-Laufwerk müsst Ihr bei diesen Geräten ohnehin verzichten. Außerdem sind Ultrabooks – aus Sicht eines Studenten – vergleichsweise teuer. Doch wer sich einen Mac leisten will, sollte auch einen Blick auf die aktuellen Ultrabooks werfen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist ebenfalls gut – wenn Ihr auf geringes Gewicht und hohe Mobilität Wert legt. Ansonsten sind sie zu teuer.

Netbook

Der König des Preis-Leistungs-Verhältnisses. Die Geräte sind klein, leicht und meist wirklich günstig, Preise beginnen hier bereits ab 250 – 350 Euro. Aktuelle Netbooks sind keineswegs langsam oder leistungsschwach, sondern können es mit den Laptops der unteren Preissegmente durchaus aufnehmen. Der Nachteil liegt in den kleineren Bildschirmen und Tastaturen sowie einer oft geringen Akkulaufzeit von nur vier bis fünf Stunden. Diese lässt sich bei vielen Modellen durch einen Wechselakku oder einen stärkeren Akku jedoch verlängern. Netbooks mögen nicht die beste Technik am Markt haben, doch wie bereits erwähnt schlagen sie im Preis-Leistungs-Vergleich alle anderen Geräte.

Tablet

Eigentlich kann ich Tablets fairerweise gar nicht wirklich mit den oben genannten Geräteklassen vergleichen. Erstens verfügen die meisten Vertreter über mobile Betriebssysteme, was ihren produktiven Einsatz erschwert oder – bei einigen Anwendungsfällen – unmöglich macht. Zweitens ist für das Schreiben längerer Texte grundsätzlich eine externe Tastatur nötig, die ebenfalls Kosten verursacht und zusätzliches Gewicht bedeutet. Die Akkulaufzeiten der Spitzentablets großer Hersteller sind jedoch hervorragend und ermöglichen Euch, einen Arbeitstag ohne Steckdose zu überstehen. Wenn Ihr mit den Einschränkungen der mobilen Betriebssysteme leben könnt, ist ein Tablet durchaus eine Alternative. Dabei müsst Ihr jedoch beachten: Ihr braucht auf jeden Fall noch einen vollwertigen Computer mit Windows, Linux oder Mac OSX. Denn es gibt – meines Wissens nach – auf den mobilen Betriebssystemen kein Textverarbeitungsprogramm, mit dem Ihr ernsthaft wissenschaftliche Arbeiten verfassen könnt. Windows 8 mag das ändern, doch aktuell gibt es nichts auf dem Markt.

Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

Kommentare zu diesem Artikel

[…] – Mehr Akkulaufzeit für Eure mobilen Computer Smartphone, Tablet, Laptop – die meisten von Euch haben in der Uni zwei, vielleicht sogar drei mobile Computer dabei. […]

Hossein  |   24. August 2012 um 01:19 Uhr

So sieht die ganze Situation nicht aus. Zu mindest seit einem Jahr gibt es auch Windows 7 Tablets und jetzt auch mit Windows 8. Wie zum biespiel Iconia W500 und W700.

Christian  |   25. August 2012 um 12:09 Uhr

Welche “ganze Situation” meinst du denn? Ich habe im Artikel geschrieben, dass es Windows 7 Tablets gibt, die jedoch keine Konkurrenz zu Android-Tablets oder IPads darstellen. Das W500 und das W700 sind wunderbare Beispiels dafür. Schwer, kurze Akkulaufzeit, ein Windows 7, das sich mit dem Finger nicht annähernd sinnvoll bedienen lässt. Klar, in einer Business-Umgebung sind die Geräte vielleicht sinnvoll, doch für Studenten keine realistische Alternative.

Sorry, aber Windows Tablets werden frühestens mit Windows 8 konkurrenzfähig – und auch das muss sich erst noch zeigen.

Hast du denn eines der beiden von dir genannten Tablets selbst im Einsatz? Wenn ja, wie sieht dein Anwendungsszenario aus?

Gruß,
Christian

Huberta Weigl  |   25. August 2012 um 10:42 Uhr

Nochmals danke für den Hinweis auf den interessanten Artikel. Ich verlinke jetzt in meinem Newsletter darauf.

Ich kenne Studierende, die sich einen Laptop mit einem sehr kleinen Bildschirm gekauft haben, weil er ja leicht sein soll. Kaum ging es dann an die erste größere Arbeit, war der Laptopbildschirm zu klein. Ich denke, das sollte man im Auge haben. Oder man schließt eben zumindest zu Hause einen großen Bildschirm und eine externe Tastatur an – das ist auch gesünder! 🙂

Herzlichen Gruß, Huberta Weigl

Christian  |   25. August 2012 um 12:05 Uhr

Hallo Huberta,

das ist richtig, einigen Leuten kann ein 10 oder 11 Zoll Bildschirm auf Dauer zu klein sein. Doch die Kombination aus zu Hause großem Bildschirm zum anschließen und unterwegs kleinem und leichten Gerät sehe ich für Studenten als optimal an.

Oder man greift gleich zu einem 13 Zoll Gerät – wie beispielsweise einem Ultrabook – mit dieser Größe kommen die meisten gut klar. Ich selbst arbeite auch an einem 13 Zoll Macbook Air – ohne externe Display, wohlgemerkt.

Gruß,
Christian

Bernhard  |   10. September 2012 um 23:43 Uhr

Hallo Christian,

Ich werde zum Wintersemester mein Studium in Sozialwirtschaft aufnehmen und war bereits drauf und drauf und dran mir dafür das Asus Transformer Prime zu kaufen, hab das jetzt aber aus zwei Gründen erst einmal verschoben.1) Habe ich vom Asus Vivo Tab mit Win8 gehört und bin da wegen dem Betriebssystem weit mehr von angetan und 2) bin ich mir immer noch nicht über den Sinn oder Unsinn eines solchen Geräts im Klaren…Stift, Papier und die jeweiligen Vorlesungsunterlagen sollten es doch auch tun..
Wie sind deinen bisherigen Erfahrungen mit Tablets an der Uniund würdest du empfehlen, auf die Wintabs zu warten oder sind die jetzigen Androidgeräte auch schon so weit eine grosse Erleichterung fürs Studium zu sein?

Christian  |   11. September 2012 um 10:42 Uhr

Hallo Bernhard,

wenn du warten kannst, würde ich an deiner Stelle auf die Reviews von Windows 8 und des Vivo Tabs warten und dann dort zugreifen. Dieser Hybrid taugt als Hauptrechner für das gesamte Studium, da du darauf auch Microsoft Word und andere, vollwertige Textverarbeitungen nutzen kannst. Der Transformer Prime kann das nicht leisten, da brauchst du zusätzlich einen “normalen” Rechner.

Zur grundsätzlichen Frage: Es kommt auf drei Faktoren an:

1. Hast du bereits einen Computer, mit dem du gut arbeiten kannst und der alle deine Anforderungen abdeckt?
2. Werdet ihr im Studium viel mit E-Learning und elektronischen Unterlagen arbeiten?
3. Was willst du denn mit dem Gerät machen?

Kannst du mir zu den drei Fragen hier in den Kommentaren oder per E-Mail genaueres sagen? Dann gebe ich dir gerne noch mal Feedback.

Gruß,
Christian

Bernhard  |   11. September 2012 um 21:38 Uhr

Die Win 8 Tablets kommen dann zeitgleich mit dem Betriebssystem auf den markt oder?
Mit dem Transformer Prime oder den Androids ist das sone Sache, hab heute bei meiner Uni in der EDV Abteilung angerufen und da ist mir klar von Android und Apple abgeraten worden, weil das wohl nicht so gut mit den Servern kompatibel ist und es bei Android wohl sowieso Probleme mit Worddokumenten und Exceltellen gibt…
Meinst es lohnt sich jetzt ein Win7 Tablet zubkaufen und dann upzudaten?;-)
Also ich hab ein 15 zoll notebook daheim, dass ich als Primärrechner nutzen will, das Tablet soll mir das Studium sehr erleichtern, nur bin ich mir immer unsicherer, ob es Blatt und Stift nicht genauso tun. Ich mwollte dasTablet eig nur um das Gewicht für Bücher und Unterlagen zu sparen und zum mitschreiben während den Vorlesungen

Christian  |   11. September 2012 um 22:10 Uhr

Hallo Bernhard,

für die Win 8 Tablets gibt es noch keine offiziellen Release-Daten, doch du kannst davon ausgehen, dass die zusammen mit Win 8 kommen werden. Die Aussage eurer EDV, dass Android und iOS “Nicht so kompatibel mit den Servern” seien, halte ich übrigens für eine Schutzbehauptung, ich denke mal, die wollen sich einfach die Arbeit und mögliche Support-Anfragen sparen ;-).

Was die Word- und Excel-Dokumente angeht, hat die EDV allerdings recht. Du kannst solche Dokumente zwar bearbeiten, doch bei komplexen Dokumenten hast du immer Formatierungsverluste. Ein Win 7 “Tablet” würde ich auf keinen Fall nehmen. Das sind keine Tablets im Sinne eines iPads oder eines Android-Tablets, sondern COmputer, die mit einem Stift bedient werden. Sie sind schwer, haben eine kurze Akkulaufzeit, und sind nicht auf Touch-Bedienung ausgelegt. Und ob ein Upgrade auf Win 8 möglich ist, ist alles andere als sicher.

Generell klingt es für mich so, als soll das Tablet für dich mehr Lesegerät und Dokumenten-Mappe sein, korrekt? In diesem Fall ist der Transofmer Prime schon zu überdimensioniert, die kleineren Modell – beispielsweise der TF300T – reichen dafür locker. Wenn es nur um’s Lesen geht, ist auch das Nexus 7 eine echte Alternative – 200 bis 250 Euro – oder du wartest, ob und wann der neue Kindle Paperwhite nach Deutschland kommt. Grundsätzlich kommen im Oktober und/oder November wahrscheinlich sowohl von Google als auch von Apple neue Tablets und Ankündigungen, so lange würde ich mit einem Kauf an deiner Stelle auf jeden Fall warten.

Wenn du ohnehin noch nicht vom Nutzen eines Tablets überzeugt bist, starte doch einfach mit Stift und Papier und schau nach den Ankündigungen der großen Hersteller und nach dem WIn 8 Start im Oktober, ob eines der Geräte für dich passt. Wenn du es erst mal hast, wirst du das Tablet garantiert für echt viele Aufgaben verwenden und nicht mehr hergeben wollen ;-), doch wirklich brauchen wirst du es wahrscheinlich nicht.

Wenn du noch Fragen hast, einfach her damit.

Gruß,
Christian

Bernhard  |   13. September 2012 um 21:04 Uhr

Alle Klarheiten restlos besitigt;) Tausend Dank für die Mühe, die du dir gemacht hast. Du hast mir wirklich sehr weitergeholfen=)
Also nur als Dokumentenmappe sehe ich so ein Tablet nicht, ich möchte schon wie bei dem Asus eine Dockingstation sprich Tastatur haben.
Das Tablet soll dann quasi alle Dokumente(Vorlesungsunterlagen plus Bücher speichern können) und mir so Schlepparbeit erfahren.
Ich würde auch gerne gleichzeitig schreiben und die Dokumente lesen können, also wie bei Windows Fenster verkleinern und nebeneinander stellen.
Dann nebenbei etwaige Einwürfe des Profs einzeichnen und notieren können.
Ein Traum wären dann auch noch spezielle Lernprogramme (z.B. für Konstruieren von 3D Modellen, Bearbeiten von Excel Modellen etc.). Ich bin mir eben überhaupt nicht sicher, ob die aktuellen Geräte so etwas leisten können..

Bernhard  |   13. September 2012 um 21:09 Uhr

Das Tf300T hab ich auch wegen dem Ranking bei chip noch nicht gekauft, ist doch inzwischen weit abgerutscht. Das Nexus ist mir mit seinen 7 Zoll zu klein und eine Tastatur kann auch nicht angeschlossen werden.
Es ist im Endeffekt wirklich eine Kosten-Nutzen Frage. Das iPad3 finde ich für meine Zwecke einfach überteuert. Ich möchte wirklich einfach ein für die beschriebenen Funktionen zuverlässiges Tablet mit Tastatur;)

Christian  |   14. September 2012 um 15:09 Uhr

Hallo Bernhard,

zwei kurze Anmerkungen noch:

1. Ans Nexus 7 kannst du durchaus eine Tastatur anschließen, die Größe kann ich als Argument jedoch nachvollziehen.

2. Fenstermanagement wie du es beschreibst können nur einige wenige Android-Tablets und auch nur, weil dei Hersteller das mit ihrer eigenen Oberfläche nachrüsten. Allerdings wirst du da mit Windows 8 und den touch optimierten Apps auch kein Glück haben. Sorry.

Klingt irgendwie so, als wäre doch einer der angekündigten Hybriden oder ein Ultrabook mit Touchscreen und Win 8 was für dich ;-).

Freut mich wenn ich helfen konnte. Bis demnächst.

Gruß,
Christian

P.S.: Berichtest du dann bitte, was es geworden ist? Deine Erfahrungen mit dem – wie auch immer gearteten – Gerät wären doch glatt einen Gastartikel wert ;-).

[…] mir fehlen? Beispielsweise das Asus Vivo Tab RT und der Samsung Ativ Smart PC mit Windows 8. Beide Tablets sind bereits – wenn auch in geringen Stückzahlen – lieferbar und machen Microsofts […]

Nico  |   20. März 2013 um 23:12 Uhr

Hallo, ich studiere Sozialwesen und such nen fähiges Tablett um e- learning (ilias) zu nutzen und das schreiben von Hausarbeiten zu unterstützen. (Hab primär nen Laptop) Ausserdem wär es praktisch meine Skripte darauf zu lagern (pdf, powerpoint, word) und zu bearbeiten. Der Bildschirm sollte nicht zu klein sein und der Preis … Naja Studentengerecht 😀 Gruß Nico

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