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26.02.2013 Lebenskarriere Von: Christian Müller 0 Kommentare

Verhaltenstherapie: Einstellungen ändern sich nur durch Taten

SportlerinRennenZielDisziplin“Eigentlich müsste ich ja was ändern.” – Kommt Euch dieser Satz – oder eine seiner zahlreichen Variationen – bekannt vor? Ja? Dann geht es Euch wie ungefähr jedem anderen Menschen auf dem Planeten. Jeder hat diesen oder einen ähnlichen Satz garantiert schon mal gesagt. Ich auch, ganz klar. Das Problem ist, dass darauf keine Veränderung folgt. Der Satz: “Eigentlich müsste ich ja was ändern” lautet anders formuliert: “Ich weiß, da besteht Änderungsbedarf… aber ich werde es nicht tun.” Und selbst wenn sich jemand fest vornimmt, etwas zu verändern, wird das in der Regel nicht funktionieren. Warum? Weil eine Entscheidung nur der Beginn des Veränderungsprozesses ist.

Die Voraussetzung für nachhaltige Veränderung ist oft eine Änderung der Einstellung. Genau die ist jedoch nicht durch Vorsätze und Entscheidungen möglich. Einstellungen lassen sich am besten – vielleicht nur (?) – durch Taten und Handlungen verändern.

Taten können Bewusstsein schaffen

Mit Taten meine ich konkrete Handlungen und Verhaltensweisen. Ihr habt vielleicht schon mal den Spruch gehört: “Verhalte Dich so, als wäret Du schon am Ziel.” Genau dieses Prinzip steht hinter meinem Ansatz. Wenn ihr Euer Verhalten nach und nach Eurem Ziel annähert, wird Eure Einstellung dieser Veränderung folgen.

Dabei geht es gar nicht um große und einschneidende Verhaltensänderungen – auch wenn diese in Extremfällen notwendig sein können – sondern um kleine, einfach umsetzbare Schritte. Viele Veränderungen meiner Coachees beginnen beispielsweise mit gezieltem Tagebuch schreiben. Sie tragen über mehrere Woche jeden Tag ein, was im Lauf des Tages im Blick auf ein bestimmtes Thema passiert ist.

Nehmen wir einfach mal das Beispiel abnehmen – hauptsächlich, weil ich da gerade selber wieder dran arbeite. Drei Verhaltensweisen bilden die Grundlage meines Planes.

1. Training
Jeden Morgen steht ein 20 bis 30-minütiges Zirkeltraining mit Körpergewichts- und Kettlebell-Übungen an. Die Übungsreihenfolge und Zusammenstellung habe ich für die gesamte Woche zusammengestellt und liegt morgens bereit. Bei erledigtem Training gibt es einen Haken im Kalender.

2. Spazieren gehen
Jeden Tag gehe ich mindestens 30 Minuten spazieren, oft wird der Spaziergang auch länger. Während dem Spaziergang nehme ich meine Gehdanken auf, höre Podcasts, schieße Fotos oder genieße einfach Ruhe und Natur. Auch hier gibt es nach jedem Spaziergang einen Haken im Kalender.

3. Bewusster essen
Klingt logisch und ist es auch. Der Essensplan steht – zumindest grob – fest und jeden Abend gehe ich bewusst durch, was es zu essen gab. Dabei schreibe ich einfach nur auf, welche Lebensmittel auf dem Programm standen, mehr nicht. Keine Bewertung oder ähnliches.

Veränderungen brauchen Zeit

Zwei Prinzipien sind mir besonders wichtig. Erstens ist mir absolut klar, dass das Abnehmen einige Zeit dauern wird. Das Gewicht kam nicht von heute auf morgen und geht auch nicht so schnell. Das gilt allerdings auch für Verhaltensweisen und jede andere Änderung in Eurem Leben. Nehmt Euch Zeit dafür und stellt Euch auf eine lange Reise ein.

Zweitens sind es nur kleine Änderungen, die konkreten Taten bestehen oft im Aufschreiben. Warum ich das tue? Weil dadurch mein Bewusstsein für die notwendigen Verhaltensweisen geschärft wird. Je öfter ich beispielsweise meine Mahlzeiten aufschreibe, desto bewusster nehme ich wahr, was ich esse. Dieses Prinzip gilt natürlich auch für alle anderen Verhaltensweisen und Themen.

Wenn ihr wirklich etwas oder Euch verändern wollt, lasst Eurer Entscheidung Taten folgen. Sonst kann es keine echte Veränderung geben.

Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

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