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06.01.2015 Mobile Video Von: Christian Müller 4 Kommentare

Videos optimal nutzen: Content kanalspezifisch aufbereiten


Videos werden in den Social Media immer wichtiger, davon bin ich seit Monaten überzeugt. Die neuesten Änderungen und Ankündigungen von Twitter und Facebook bestätigen – neben den Youtube-Abrufzahlen – diese Annahme. Beide Netzwerke schaffen neue Möglichkeiten der Videoeinbindung und -publikation und messen dem Medium damit deutlich mehr Bedeutung bei als bisher.

Anders formuliert: Wer in den sozialen Netzwerken Reichweite und Sichtbarkeit für seine Inhalte und Botschaft will, sollte sich mit dem strategischen Einsatz und der gezielten Produktion von Videos befassen.

Es ist kein Geheimnis, dass ich für die Produktion vieler Formate ein Fan von Mobile Video, also der Produktion mit Smartphones und Tablets bin. Die fünf häufigsten Fragen zu Mobile Video habe ich im folgenden Video zusammengefasst.

Heute geht es jedoch nicht um die mobile Videoproduktion, sondern um den strategischen Einsatz von Videos. Wenn Videos kanalspezifisch aufbereitet werden, können sie mehrfach publiziert werden, mehr Reichweite und Sichtbarkeit erreichen und damit optimal genutzt werden.

Wer den Nutzen von Videos maximieren will, sollte diese auf jeden Kanal anpassen und die verschiedenen Versionen strategisch und gezielt publizieren.

Videos kanalspezifisch aufbereiten

Videoproduktion ist – auch wenn sie inhouse und mobil stattfindet – keine günstige Angelegenheit. Videos kosten nicht nur Geld, sondern oft auch Zeit und Energie. Daher ist es aus meiner Sicht nicht sinnvoll, wenn Sie die produzierten Videos nur einmal und auf einer einzigen Plattform veröffentlichen.

Der einfachste Schritt ist die Veröffentlichung auf Youtube und Vimeo, um damit zwei Plattformen zu nutzen und potenziell mehr Zuschauer zu erreichen. Auch das oft besprochene Content Recycling – darüber habe ich auf der Karrierebibel bereits geschrieben – ist eine Möglichkeit, Videos mehrfach zu nutzen.

Ein aufwändigerer, jedoch meiner Erfahrung nach sehr effektiver, Weg ist die kanalspezifische Aufbereitung der Videos. Damit meine ich die Anpassung der Videos an die verschiedenen Plattformen und Kanäle.

Als Beispiel für diesen Ansatz nutze ich meinen Vortrag zum Thema Mobile Video auf dem Twittwoch Ruhr im Dezember 2014. Diesen habe ich damals aufgezeichnet und einige Tage nach der Veranstaltung online gestellt. Dafür habe ich das Video für Instagram, Facebook und Youtube aufbereitet. Das sah wie folgt aus:

Sowohl beim Facebook- als auch beim Instagram-Video habe ich auf die vollständige Aufzeichnung auf Youtube verlinkt. Hätte ich dazu einen Blogbeitrag geschrieben, hätte ich statt auf das Youtube-Video auf den Artikel verlinkt und das Video dort eingebettet.

Mein Vortrag auf dem @twruhr Vollständig auf Youtube: Mobile Video: Es geht um die Story #twruhr: http://youtu.be/W_cIkaPYqlw

Ein von Christian Müller (@sozialpr) gepostetes Video am

Workflow und Strategie

Publikation und Workflow für die kanalspezifische Anpassung der Videos folgen dem gleichen Grundsatz: Das Youtube-Video ist die Ausgangsversion, aus der ich alle weiteren Versionen schneide. Es geht auch zuerst online, da ich von den anderen Kanälen und Videos aus darauf verlinke.

Die Facebook-Version stellt eine erste Reduktion des Videos auf die wichtigsten Aspekte dar. Es geht im zweiten Schritt online, da der Zeitpunkt dafür – für meine Facebook Fans – günstig ist. Im dritten Schritt folgt dann die Instagram Version, die aus dem Facebook-Video schneide. Die weitere Reduktion nimmt zwar Zeit in Anspruch, ist mit der 2:39 Minuten langen Version jedoch deutlich einfacher als mit dem ursprünglichen, mehr als 28 Minuten langen Video. Von Instagram aus teile ich das Video dann auch auf Twitter, natürlich verlinke ich von Instagram aus auf das Youtube-Video.

Da meine konkrete Vorgehensweise nicht für alle Anwendungsfälle und Kommunikationsstrategien optimal ist, einige Anmerkungen:

Bei den Kanälen und Plattformen gilt: Es ist nicht sinnvoll, einen Kanal für einmalig für ein einziges Video zu nutzen. Sind Sie bisher beispielsweise nicht auf Vine oder Instagram aktiv und planen Sie auch keine weitere Aktivität, sollten Sie dort auch kein einzelnes Video veröffentlichen.

Bei der Veröffentlichung Ihrer Videos auf den verschiedenen Plattformen ist die Aktivität Ihrer Fans, Leser und Netzwerkpartner maßgebend. Einen hervorragenden Artikel zu diesem Thema finden Sie auf schwindt-pr.

Nutzen Sie Ihr Blog als Zentrum

Sergey Nivens / 123rf.comIm konkreten Beispiel verlinke ich von den den verschiedenen Netzwerken und Kanälen aus auf das Youtube Video. Diese Verlinkung dient dazu, Zuschauer auf meinen Youtube-Kanal zu lenken. Der Ansatz funktioniert, ist für mich jedoch nur die zweitbeste Methode.

Die beste Methode besteht aus meiner Sicht darin, einen Artikel zum jeweiligen Video zu schreiben, das Video in diesen einzubetten und von allen Netzwerken und Kanälen aus auf den Artikel – und damit das Blog – zu verlinken.

So können Sie Zuschauer zu Lesern machen, die Zugriffszahlen auf Ihr Blog erhöhen und – ein wichtiger Aspekt – die Besucher zu Kunden oder Lesern Ihrer Webseite machen. Das eigene Blog und die eigene Webseite sollten – sowohl für Unternehmen als auch für Freelancer, Fachkräfte und Bewerber – das Zentrum der Online Kommunikation und Präsenz darstellen.

Wenn Sie sich weiter mit dem Einsatz von Videos befassen wollen, empfehle ich Ihnen die folgenden Artikel als weiterführende Lektüre:

Bildnachweis: Sergey Nivens / 123rf.com


Also published on Medium.

Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

Kommentare zu diesem Artikel

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