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11.08.2015 Kommunikation Von: Christian Müller

Warum Sie auf Kommentar Spam verzichten sollten

"Hey toller Artikel. Dazu habe ich hier auch schon was geschrieben: (Link zum eigenen Blogartikel)" - Solche Kommentare habe ich täglich mehrere auf meinen Blogs. Nur sehr wenige davon gehen online, da ich meine Kommentare moderiere.

Interessant ist dabei: Ein großer Teil dieser Kommentare stammt von Agenturen und Corporate Blogs. Heute waren es wieder besonders viele, daher möchte ich in diesem Artikel einen Grundsatz ansprechen, der für den Reputationsschutz von Bloggern, Freelancern und Unternehmen gleichermaßen wichtig ist:

Kommentar Spam ist kein guter Weg, um die eigenen Artikel bekannt zu machen. Es ist jedoch ein hervorragender Weg, um sich die eigene Reputation zu ruinieren.

Was ist Kommentar Spam?

Ist es grundsätzlich falsch, in den Kommentarem auf eigene Artikel zu verlinken und hinzuweisen? Nein, natürlich nicht. Hier ist der Begriff des Kommentar Spams wichtig. Ich verstehe darunter Folgendes:

Kommentar Spam sind Kommentare, die sich nicht inhaltlich mit dem Artikel befassen und keinen zusätzlichen Mehrwert liefern. Sie verweisen dennoch auf eigene Artikel, die vielleicht noch nicht einmal zum Thema des kommentierten Artikels passen.

Es handelt sich also um Kommentare, die nur dazu da sind, auf die eigene Artikel hinzuweisen und diese zu streuen. Unerwünscht, überflüssig, lästig und unnütz. Spam eben.

Kommentar Spam kann Ihrer Reputation auf mehrere Arten schaden:

Kommentare dienen dem (fachlichen) Austausch, der Diskussion, dem konstruktiven Feedback, dem Netzwerken, dem Diskurs. Kommentar Spam ist das genaue Gegenteil davon.

Kommentare richtig nutzen

Dennoch kann es sinnvoll sein, in Kommentarem auf eigene Artikel zu verlinken. Das ist aus meiner Sicht immer dann der Fall, wenn…

Wenn die Verlinkung eines eigenen Artikels Mehrwert für andere Leser und Kommentatoren bietet, ist sie sinnvoll. Ob sie gewünscht ist, hängt von den Kommentarregeln des jeweiligen Blogs ab.

Der verlinkte Artikel muss übrigens nicht aktuell sein, sondern lediglich gut und hilfreich. Und noch ein Hinweis ist mir wichtig: Die hier genannten Grundsätze gelten auch, wenn Sie eigene Artikel in Diskussionnen in sozialen Netzwerken – beispielsweise Facebook Gruppen – empfehlen und verlinken wollen.

Sehen Sie es als Dienstleistung für Ihre Gesprächspartner und fragen Sie sich, ob die Verlinkung wirklich hilfreich ist. Wenn ja, ist alles okay. Wenn nicht, handelt es sich um Kommentar Spam – den Sie sich sparen sollten.

P.S.: Wenn Sie zum Thema passende Artikel haben – und einen inhaltlich passenden Kommentar schreiben – dürfen Sie diesen natürlich gerne hier in den Kommentaren verlinken.


P.P.S.: Zusammen mit Daniela Sprung von bloggerabc gebe ich am 12. September 2015 im Coworking Space Garage Bilk in Düsseldorf einen Workshop zum Thema „Positionierung und Reputation durchs Blog“. Unser Workshop richtet sich an alle Freelancer und Blogger, auch von Unternehmen, die sich durch ihr Blog gezielt eine Reputation und ein Profil aufbauen und sich klar positionieren wollen. Weitere Informationen und die Anmeldemöglichkeit finden Sie auf der Webseite zum Workshop.

Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

Kommentare zu diesem Artikel

Die Social Web News aus der 33. Kalenderwoche  |   7. November 2015 um 16:22 Uhr

[…] Bitte auf Kommentar Spam verzichten […]

Alex L  |   23. Juli 2016 um 16:42 Uhr

Hallo Christian,
als langjähriger Blog-Admin und stetiger Blogleser sowie Feedbackgeber habe ich auf meinem nicht diesem hier verlinkten Hauptblog stets mit Kommentar-Spam zu tun. Da wird sogar dieselbe IP-Adresse genommen und mehrfach mit einem anderen Nicknamen kommentiert. Das ist so als ob ich das im WordPress-Backend nicht sichten würde – selbstverständlich tue ich das, denn IP-Adressen werden dargestellt.

Ich mache meine Kommentier-Mittwoche und Samstage und selbstverständlich darf ich mir keinen Spam erlauben. Auch arbeite ich am Onlineimage und dieses soll sauber bleiben. Da nützt es mir nichts, hier und da Feedback abzusetzen, ala „Toll geschrieben, guter Blog“. So etwas schalte ich selbst nicht mal frei und warum soll ich das von anderen Admins denn erwarten.

Meistens suche ich einen Teilaspekt aus dem Blogartikel heraus und kommentiere dazu sinnvoll und so wie ich es für richtig halte. Eigene Links zu Artikeln setze ich nie, denn das wird nicht gern gesehen. Nur auf den Blogs, wo ich schon seit Jahren als Leser auftrete, geht das. Neulich wurde mir wieder vorgeworfen, ich würde nur Backlinks sammeln, obwohl ich sinnvoll kommentiert habe.

Das hat man davon, wenn man mehrmals in der Woche andere BloggerInnen mit Feedback erfreut. Das wird manchmal kritisch wahrgenommen 🙂

Christian Müller  |   23. Juli 2016 um 20:11 Uhr

Hallo Alex,

ja, zu viele Kommentare können als Spam wahrgenommen werden (auch wenn sie inhaltlich passen). Ich kommentiere inzwischen primär in den Sozialen Netzwerken und nur noch sehr ausgewählt bei Blogs direkt.

[…] Christian seitens Sozial-pr.net mit Artikel Warum Sie auf Kommentar-Spam verzichten sollten […]

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