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18.01.2013 Kommunikation Von: Christian Müller 1 Kommentar

Wider die Betriebsblindheit: Social Media Arbeiter, erinnert Euch an die Basics

FacepalmHeute erreichte mich per Facebook ein Hinweis: Eine aufmerksame Leserin hatte Rechtschreibfehler in den Beschreibungstexten meiner Homepage gefunden. Ein kurzer Blick zeigte mir dann: Sie hat so was von Recht! Das ist nicht nur peinlich und ärgerlich, es kratz gewaltig an meiner professionellen Ehre. Klar, kann man übertrieben finden, doch die Fehler waren für mich so gravierend, dass ich sie ad hoc ausbessern musste, die konnte ich einfach nicht so stehen lassen. An dieser Stelle noch mal ein großes Dankeschön an Kirstin Nickelsen und Silke Loers, die mich auf die Fehler aufmerksam gemacht haben.

Eine Frage stellt sich da vielleicht: Wenn mir diese Fehler so peinlich sind, warum genau schreibe ich dann auch noch darüber? Ganz einfach: Der heutige Artikel könnte auf einige Leser belehrend wirken. Doch genau darum geht es nicht. Mein Beispiel zeigt, dass ich selbst vor dieser Plage auch nicht gefeit bin. Heute geht es um die gute alte Betriebsblindheit.

Wiederholungen können nerven – oder wachrütteln

Da ich auf der Karrierebibel, hier und auch für andere Seiten ja doch so einige Artikel schreibe, muss ich mir immer wieder Kommentare nach dem folgenden Schema anhören: “Das hattet ihr letzte Woche doch schon mal, ihr wiederholt Euch nur noch.” Dazu zwei kurze Anmerkungen:

1. Ja, einige Themen wiederholen sich. Ja, das sind manchmal auch Basics und ganz grundlegende Prinzipien.
2. Nein, das ist nicht schlimm. Denn gerade weil es sich um Basics handelt, sind sie als Weckruf immer wieder wichtig.

Zu abstrakt? Gut, dann werft einfach einen Blick auf die Karrierebibel, dort habe ich heute Morgen eine sehenswerte Infografik mit 21 Regeln für erfolgreiches Social Media Marketing veröffentlicht, ihr findet sie auch am Endes dieses Artikels. Alle dort aufgeführten Regeln sind bekannt, nichts davon ist neu, dennoch wird der Beitrag geliked und geteilt was das Zeug hält. Warum? Weil es genau diese Basics sind, auf die sich jeder Einzelne immer wieder besinnen muss.

Viel zu oft schleichen sich Gewohnheiten und Routinen ein, die unreflektiert und kontinuierlich durchgezogen werden. Dabei sind Routinen grundsätzlich gut, doch wenn sie zur Betriebsblindheit führen, stellen sie eine akute Gefahr und ein echtes Problem dar. Bei meinem eingangs erwähnten Beispiel mit den Rechtschreibfehlern wurde ganz genau dieses Muster sichtbar. Ohne die Hinweise von Kirstin Nickelsen und Silke Loers hätte ich die Fehler vermutlich auch die nächsten Wochen über nicht gesehen. Genauer gesagt wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen, nach ihnen zu suchen.

Feedback ist ein Chance – und der Bote nicht schuld

Doch mein Beispiel oben zeigt noch etwas anderes: Solches Feedback, solche Hinweise, sind eine Chance, die es zu nutzen gilt. Tatsächlich habe ich mich im zweiten Moment über den Hinweis gefreut, denn er zeigt mir: Meine Homepage wird aufmerksam gelesen und ist jemand wichtig genug, mich auf Fehler hinzuweisen und damit eine Verbesserung anzustreben.

Wenn das der zweite Moment war, wie sah dann der erste aus? Ganz einfach: Die erste – emotionale – Reaktion war völlig normal: Widerstand und Verstimmung – um das mal freundlich zu formulieren. Dieser Moment dauerte nur wenige Sekunden, doch die Reaktion war eindeutig da. Es ist das alte Prinzip: Wenn jemand schlechte Neuigkeiten überbringt, entladen sich Wut und Frust oft erst mal am Boten. Eine ernsthafte Beschäftigung mit dem Thema oder dem Problem findet meist erst danach statt.

Bitte macht diesen Fehler nicht! Es ist völlig normal, im ersten Augenblick verstimmt zu sein, wenn Euch jemand auf Fehler aufmerksam macht. Doch direkt nach dieser emotionalen Reaktion dürft und solltet ihr Euch freuen. Da ist jemand, dem ihr oder Eure Arbeit so viel wert ist, dass er oder sie sich Zeit für ein konstruktives Feedback und einen Hinweis nimmt. Wenn das nicht toll ist, weiß ich auch nicht.

Scheut Euch nicht davor, Fehler einzugestehen, Euch immer wieder an die Basics zu erinnern und Feedback als Chance zu sehen. Tut was nötig ist, um bei Euch Betriebsblindheit zu vermeiden oder wieder zu vertreiben. Nur dann könnt ihr Euch weiterentwickeln.

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Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

Kommentare zu diesem Artikel

Blogposting 01/19/2013 « Nur mein Standpunkt  |   19. Januar 2013 um 11:31 Uhr

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