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07.03.2013 Allgemein Von: Christian Müller 6 Kommentare

Woher kommt Deine Inspiration?

FrauNachdenkenStudentinFrageStammleser wissen, dass ich mich immer wieder klar gegen Plagiate, das Abschreiben in anderen Blogs und für die Nennung – und natürlich Verlinkung – von Quellen und Blogs ausgesprochen habe. Daher hat es mich wirklich getroffen, als mich heute eine befreundete Bloggerin angeschrieben und darauf aufmerksam gemacht hat, dass einige meiner neuesten Artikel Ideen Kerstin Hoffmann sehr ähneln.

Mein kürzlich erschienener Artikel zu den Blogs als Kommunikationszentrale weist – das habe ich beim Nachlesen auch gesehen – beispielsweise deutliche Parallelen auf.

Habe ich die Ideen bei Kerstin Hoffmann geklaut, ohne auf sie zu verlinken? Nein… Aber irgendwie vielleicht doch. Klare Aussage: Nein, ich habe bei nicht abgeschrieben, die Artikel sind alle auf Grundlage aktueller Erfahrungen und Erlebnisse bei Kunden und Projekten entstanden. Sie basieren ausschließlich auf meinen eigenen Ideen und Ansichten. Wäre mir klar gewesen, dass die Inspiration zu einem Artikel von anderen Bloggern kommen, hätte ich sie natürlich verlinkt. Allerdings ist es absolut möglich, dass ich die Ursprungs-Idee eben doch von einem anderen Blog stammt.

Meine Ideenfindung

Um das zu erklären, beschreibe ich Euch am besten, wie meine Ideen und Artikel entstehen. Ich nehme mir regelmäßig Zeit für ein Brainstorming und meine ganz persönliche Themenplanung. Bei diesen Sitzungen mit mir selbst – nennt es verrückt, aber genau so trage ich das in meinen Kalender ein – sammle ich dann Ideen und Themen für Artikel und Blog-Beiträge.

In einer getrennten Sitzung mache ich daraus dann konkrete Titel. Die Ideen für die erste Sitzung entstehen aus Stichwortlisten, die ich im Lauf der Zeit in Evernote sammle. Alle spontanen Themenideen landen dort.

Wenn ich die Inspiration bewusst aus einer bestimmten Quelle beziehe, notiere ich auch den entsprechenden Link und baue diesen später in den Artikel ein. Doch oft fallen mir Ideen und Themen spontan und in völlig seltsamen Situationen ein. Ihr kennt das, unter der Dusche hat man immer die besten Gedanken.

Bewusste Quellensuche

Genau so dürften auch die von der befreundeten Bloggerin angesprochenen Parallelen entstanden sein. Vermutlich habe ich Artikel und Gedanken und Gedanken von Kerstin Hoffmann – die ich ja wirklich gerne lese – unbewusst als Inspirationsquelle genutzt. Für mich ist die Konsequenz klar: Ab sofort mache ich mich nicht nur auf Themensuche, sondern prüfe auch sehr genau, woher die Inspiration stammen könnte.

Warum ich mir darüber so viele Gedanken mache? Weil es eines meiner wichtigsten Anliegen ist, Plagiate zu vermeiden und die Vernetzung von Blogs untereinander zu fördern. Das passt nicht zu offensichtlichen Parallelen in anderen Artikeln. Daher werde ich da etwas ändern.

Als Fazit bleibt für mich: Es lohnt sich immer wieder die Frage zu stellen, woher die eigene Inspiration kommt. Vielleicht ist das Ergebnis dann sogar überraschend.

Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

Kommentare zu diesem Artikel

Kerstin Hoffmann  |   7. März 2013 um 19:57 Uhr

Hallo Christian,
ich finde es beeindruckend, wie offen und transparent du über deine Arbeit sprichst.
Dass ausgerechnet du abschreiben würdest, würde wohl aber keiner auch nur einen Moment vermuten, der dich ein bisschen kennt. Manche Ideen und Begriffe liegen eben auch einfach in der Luft.
Schön aber, dass ich dir eine solche Inspirationsquelle bin. Tut auch mal gut zu lesen. 🙂
Weiter viel Erfolg
Kerstin

Christian  |   7. März 2013 um 19:59 Uhr

Hallo Kerstin,

danke dir. 😉

Gruß,
Christian

[…] Aus Erfahrung werde auch ich klug, daher nenne ich – sofern vorhanden – künftig am Ende eines jeden Artikels meine Inspirationsquellen. Heute sind es drei: Das eingangs bereits erwähnte Gespräch, ein wirklich produktiver Hangout mit MiSha und ein Artikel von Lars Hahn der – endlich(!) – den Schritt von den Xing-Themen hin zum eigenen Blog getan hat. Danke euch allen für die Ideen und Informationen. […]

Lars Hahn  |   9. März 2013 um 16:30 Uhr

Beide Artikel greifen das gleiche Thema auf, beide aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Beide finde ich gut und haben meinen Blogstart bestätigt. Man muss gar nicht den Begriff von morphogenetischen Feldern bemühen, manchmal liegen Themen einfach in der Luft. Vielleicht auch, weil man im gleichen Teich schwimmt. Jedenfalls macht es Spaß, ähnliche Beiträge zum selben Thema zu lesen. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln eben.

[…] Sozial PR: Woher kommt deine Inspiration – Ein ganz spannender Artikel von Christian Müller zum Thema Ideenfindung, Inspiration, Quellen und Plagiate, den wirklich jeder Blogger gelesen haben sollte! […]

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