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31.10.2014 Digitaler Wandel und Innovation Von: Kerstin Schüürmann 3 Kommentare

Warum Xing sich für Digital Natives lohnt

XING_300dpi_ohne_ClaimOb Facebook, Twitter, Instagram, YouTube oder WhatsApp – Die sogenannten Digital Natives sind auf zahlreichen sozialen Plattformen zu Hause. Ein Leben ohne Internet und Smartphone – nicht vorstellbar.

Doch ein Netzwerk führt bei ihnen ein Schattendasein: das Businessnetzwerk Xing. Statt smalltalkmäßigem Austausch wie bei Facebook steht hier berufliches Netzwerken auf Online-Ebene im Mittelpunkt. Eine Fähigkeit, die die stark vernetzten Digital Natives wunderbar beherrschen. Warum hat Xing bei dieser Zielgruppe dennoch einen schweren Stand und welche Vorteile bieten sich dort den Digital Natives?

Xing ist kein Facebook

NetzwerkenrepublicaAnders als auf Facebook geht es bei Xing nicht darum, Urlaubsfotos zu teilen, sich für Konzerte zu verabreden oder seine Wochenendaktivitäten zu präsentieren. Wenn persönlicher Austausch, dann als Privatnachricht und nicht für alle verfolgbar. Berufliche Position, der bisherige Werdegang und Kompetenzen stehen zentral. Wer seine Fähigkeiten und Projekte noch genauer darstellen will, legt zusätzlich ein persönliches Portfolio mit Arbeitsproben und einer Fotoleiste an.

Vielen Digital Natives fehlt hier der Spaßfaktor, das Kreative, das Lockere. Xing zeigt für jeden sichtbar, wer das eigene Profil besucht hat und die Neuigkeitenseite offenbart, welchen Link ein User empfiehlt, wer jetzt mit wem vernetzt ist und in welches Forum geschrieben hat.

Da überlegt man zweimal, was man wie macht. Einen Link zu einer witzigen Grafik über Social Media Manager posten oder das Urlaubsbild als Profilbild? Undenkbar, was könnten Kollegen, Vorgesetzte oder potenzielle neue Arbeitgeber denken? Dadurch wirkt Xing statischer und weniger bunt als Facebook. Es verkommt bei vielen zu einem mobilen Adressbuch und wird eher als Stiefkind der Social Media Profile behandelt.

Warum sich Xing dennoch lohnt

SocialMediaManagerFrauSozialeNetzwerkeVielen Digital Natives ist Xing lästig. Was soll ich damit, ich bin doch schon überall vernetzt – hört man oft. Der Xing- und Karriereexperte Lars Hahn meint dazu:

“Xing ist Social Media für Social Media Skeptiker – gerade die relevanten Entscheider finde ich nur da.“

Diese Skeptiker schätzen die hohen Datenschutzrichtlinien von Xing und sehen in dem Knüpfen von beruflichen Kontakten den entscheidenden (und oftmals einzigen) Vorteil von Social Media. Möchte ich herausfinden, wer in einem KMU für das Marketing verantwortlich ist, finde ich das häufig nicht über die Firmenwebseite heraus, sondern über Xing. Und der Kontakt zu diesem ist nur eine Kontaktanfrage entfernt.

Gleichzeitig präsentiert Xing die berufliche Vita. Daten, die mir andere soziale Plattformen nicht bieten. Möchte ich Geschäftskontakte knüpfen und pflegen ist Xing seriöser als Facebook, denn so sagt Lars Hahn: „Wenn ich zu einem beruflichen Event gehe, ziehe ich mir doch auch einen Anzug bzw. als Frau ein Kostüm an.“ Dieselben Spielregeln gelten auf Xing. So wie ich im offline-Leben geputzte Schuhe und ordentliche Kleidung zum Termin trage, sollte ich bei Xing immer für ein aktuelles Profil und ein hochwertiges Foto sorgen.


Weitere Vorteile von Xing für Digital Natives:

Weitere Tipps, das eigene Profil zu optimalisieren, gibt der Karriere-Blog der LVQ.

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Porträt Kerstin Schüürmann

Kerstin Schüürmann

Twitter-Symbol

Kerstin Schüürmann ist Mentee bei sozial-pr. Nach mehrjähriger Tätigkeit in verschiedenen PR-Agenturen will sie im Mentoring tiefer in die Social Media Welt eintauchen. Dabei interessiert sie besonders die Möglichkeiten der PR durch den digitalen Wandel.

Kommentare zu diesem Artikel

Lars Hahn  |   31. Oktober 2014 um 17:13 Uhr

Hach! Schöner Artikel und danke für die netten Zitate!
Vielleicht findet ja der eine oder die andere Digital Native doch noch in das “langweilige” XING.

Katharina von Bloggen für schlaue Frauen  |   1. November 2014 um 21:44 Uhr

Liebe Kerstin, dein Artikel basiert auf der Grundlage, dass bei Facebook kein Business gemacht würde. Ich habe aber schon oft von Anderen gehört, dass Facebook inzwischen viel mehr “Business ist” als man landläufig so denkt … Ich persönlich nutze Facebook so gut wie überhaupt nicht mehr privat, sondern nur noch beruflich – anderen Unternehmerinnen geht es ganz ähnlich. Ich glaube das ist der entscheidende Faktor: XING bietet eigentlich nichts, was es nicht bei Facebook auch gibt, oder? (Korrigiere mich wenn ich mich irre.) Abgesehen davon habe ich bei XING oft das Gefühl, dass es hier wesentlich schwieriger ist neue Kontakte zu machen – bei Facebook geht es ohne Probleme. Letztendlich hängt es wohl eher von der Zielgruppe ab. Gerade mit der Zielgruppe “selbständige Unternehmerinnen” fahre ich bei Facebook viel besser und leichter als bei XING. Liebe Grüße, Katharina

Kerstin Dartmann  |   2. November 2014 um 17:59 Uhr

Liebe Katharina, danke für Dein ausführliches Feedback! Es stimmt, ich konzentriere mich in erster Linie auf die private Nutzung von Facebook, einfach weil diese die erste, ursprüngliche Nutzung ist. Auch wenn sich das ändert und man zum Beispiel über tolle Facebook-Gruppen wie “Social Media Women” super netzwerken und sich gegenseitig weiterhelfen kann, ersetzt Facebook meiner Meinung nach Xing nicht. Ich hätte Hemmungen, einem potenziellen Businesskontakt eine Freundschaftsanfrage auf Facebook zu schicken, der dort ein Urlaubsbild als Profilfoto eingestellt hat.
Generell hängt es meiner Meinung nach von meinem Ziel und meiner Zielgruppe ab, über welches Netzwerk ich den Businesskontakt anbahne. Will ich eher potenziellen Kunden meine Dienstleistung anbieten, die bisher kaum in den sozialen Medien vertreten sind? Diese Social Media Skeptiker erreiche ich eher über Xing. Will ich eher Kooperationspartner gewinnen, kann Facebook erfolgsversprechender sein.

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