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08.03.2013 Kommunikation Von: Christian Müller 3 Kommentare

Xing-Themen: Bloggen für Bewerber? #Update

XING_300dpi_ohne_ClaimAuf der CeBit habe ich nicht nur Videos gemacht – die ihr in Kürze auf Youtube und hier im Blog finden werdet – sondern mich auch mit vielen tollen Menschen getroffen. Bei einem Gespräch – ich nenne jetzt keine Namen, weil ich nicht weiß, ob das meinem Gesprächspartner recht wäre siehe Update am Ende des Artikels* – ging es um die Bewerbung und Jobsuche via Social Media. Obwohl ich Bloggen liebe und vom Nutzen eines eigenen Blogs überzeugt bin, war das im Gespräch nicht meine Empfehlung. Nein, statt einem eigenen Blog habe ich Xing-Themen als Plattform für die Jobsuche vorgeschlagen.

Über die Xing-Themen habe ich schon einmal geschrieben. Es handelt sich dabei im eine Art Blog innerhalb der Xing-Plattform. Inzwischen hat auch Google diese Pseudo-Blogs entdeckt und indiziert die Beiträge. Ergo sind diese auch in der Google-Suche gut auffindbar. Für die Reichweite einer Jobsuche via Social Media nicht ganz unwichtig.

Xing-Themen oder Blog – eine Frage der Perspektive

Nur um das klarzustellen: Grundsätzlich ziehe ich ein eigenes Blog der Plattform eines Anbieters vor. Genau das sind schlussendlich auch die Xing-Themen: Ein Bestandteil der Xing-Plattform und damit Eigentum von Xing. Sollte das Netzwerk sich dafür entscheiden, die Xing-Themen zu löschen, sind alle dort publizierten Beiträge weg. Bei einem eigenen Blog liegt die Kontrolle dann doch deutlich stärker beim Betreiber und Blogger.

Langfristig ist ein Blog auch unter SEO-Gesichtspunkten definitiv die bessere Wahl. Das Blog kann an Google-Updates und Veränderungen im Such-Algorithmus angepasst für maximale Reichweite optimiert werden. Auch in der Gestaltung bin ich auf einem eigenen Blog völlig frei, während mir bei den Xing-Themen vom System Grenzen vorgegeben werden. Von der Verlinkung mit anderen Plattformen fange ich gar nicht erst an.

Warum also bei all den Nachteilen die Empfehlung für Xing-Themen? Weil es im konkreten Fall um eine Bewerbung mit kurz- und mittelfristiger zeitlicher Perspektive geht. Das bedeutet für mich: Ja, ein eigenes Blog ist die beste Wahl. Doch bis das Reichweite und Aufmerksamkeit generiert, ist das verfügbare Zeitfenster vorbei und der Sinn und Zweck des Blogs damit verfehlt.

Die Xing-Themen werden dagegen deutlich schneller wahrgenommen. Das gilt zumindest innerhalb des Xing-Netzwerkes. Wenn die wichtigen Entscheider dort unterwegs sind, lassen sie sich über die Xing-Themen also gezielt und schnell erreichen und ansprechen. Sind die Personaler und Entscheider der jeweiligen Branche jedoch eher auf LinkedIn unterwegs, sind die Xing-Themen natürlich nicht die beste Wahl.

Wie man XING Themen benutzt from XING AG on Vimeo.

Xing-Themen müssen ergänzt werden

Für maximale Reichweite und Erfolg der Jobsuche reichen die Xing-Themen jedoch nicht aus. Sie können und kurz- und mittelfristig zwar ein Blog ersetzen, doch ohne weitere Kanäle sind sie relativ nutzlos. Daher ist eine eigene Webseite, die als Online-Visitenkarte dient und die individuell gestaltete Bewerbung abbildet, Pflicht. Zusätzlich können – und sollten – Plattformen wie Slide Share, Pinterest, Facebook, Twitter und auf jeden Fall Google+ genutzt werden. Das langfristig der Wechsel auf ein eigenes Blog erfolgen sollte, versteht sich von selbst.

Wer schnell Entscheider und Personaler erreichen will, die ohnehin auf Xing unterwegs sind, sollte die Xing-Themen als Ersatz für ein eigenes Blog in Betracht ziehen. Wer jedoch Zeit hat, um Reichweite und Leserschaft in Ruhe aufzubauen, sollte gleich mit einem eigenen Blog starten.

Inspiration

Aus Erfahrung werde auch ich klug, daher nenne ich – sofern vorhanden – künftig am Ende eines jeden Artikels meine Inspirationsquellen. Heute sind es drei: Das eingangs bereits erwähnte Gespräch, ein wirklich produktiver Hangout mit MiSha und ein Artikel von Lars Hahn der – endlich(!) – den Schritt von den Xing-Themen hin zum eigenen Blog getan hat. Danke euch allen für die Ideen und Informationen.

*Nach Rücksprache mit meinem Gesprächspartner darf ich seinen Namen jetzt auch nennen: Die wirklich anregende Diskussion durfte ich mit Michael Richter führen. Ihr findet ihn – natürlich – auf Xing.

Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

Kommentare zu diesem Artikel

Michael Rajiv SHAH  |   9. März 2013 um 09:36 Uhr

Guten Morgen aus Wien,

Danke für’s anpacken des Themas. jetzt bin ich glaub ich der “Einzige”, der trotz Buch noch nicht über XING-Themen ausserhalb der XING-Themen geschrieben hat und wahrscheinlich auch erst dann schreibe, wenn ich weis, wie es mit diesen weitergeht.

1) Die XING Themen wurden zum Teil gegen grossen Widerstand der XING Ambassadoren gelauncht.
2) Blogger, die gleichzeitig XING Ambassadoren sind haben Ihre Aktivität heruntergefahren.
3) Dr. Tobias Baier, der für die XING Themen verantwortlich war, ist nicht mehr bei XING.

Fazit: Das Produkt wird derzeit nicht betreut. Ein neues Communityprodukt scheint auf dem Weg zu sein. Siehe Kommunikation mit XING http://pinterest.com/pin/276127020875553571

Bis dahin sind die Themen als Filiale vom http://bit.ly/Flagshipstore-im-Web sicher gut, insbesondere, wenn man die XING.com Domain zur Suchmaschinenoptimierung verwendet. Langfristig kommt dennoch keiner an der eigene Seite vorbei, weil es nur dort die notwendige Unabhängigkeit und Planungssicherheit gibt.

LG
der MiSha

Christian  |   9. März 2013 um 09:43 Uhr

Hallo MiSha,

dass die Zukunft der Xing-Themen ungewiss ist, ist absolut klar. Grundsätzlich ziehe ich ein eigenes Blog auch jederzeit vor. Daher ja meine Betonung im Artikel: Wer kurz- und mittelfristig eine Xing affine Zielgruppe erreichen will, fährt mit den Xing-Themen gut. Wer jedoch Zeit hat, sollte unbedingt ein eigenes Blog starten.

Gruß,
Christian

[…] hier bereits eine Weile mit liest weiß, dass ich von den Xing-Themen – obwohl noch eine Beta-Version – viel halte. Die Funktion war für mich eine auf Xing […]

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