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01.03.2013 Kommunikation Von: Christian Müller 8 Kommentare

Zielgruppe ade! – Behaltet den Menschen im Fokus #Podcast

MenschengruppeFansArtikelImmer wieder wird mir in meiner Arbeit deutlich vor Augen geführt, wie sehr Sprache die menschliche Wahrnehmung prägt. Nein, ich schimpfe jetzt nicht wieder über zu viele Fachbegriffe und Anglizismen. Heute geht es mir um einen Begriff, den wirklich jeder in der Kommunikationsbranche regelmäßig verwendet: Zielgruppe. Nein, der Begriff an sich ist weder negativ konnotiert noch sonst irgendwie vorbelastet. Doch an ihm lässt sich ein Phänomen ablesen, dass ich bei meinen Kunden immer wieder antreffe.

Bei der Planung und Strategieentwicklung werden Konzepte gewälzt, Ansätze angedacht, verworfen und Ideen geschmiedet. Alles immer mit Blick auf die Zielgruppe, die durch die Kommunikation angesprochen und erreicht werden soll. Und genau da beginnt oft mein Problem. Denn bereits nach kurzem Zuhören ist meist klar: Durch den Fokus auf den Begriff Zielgruppe werden die Menschen dahinter völlig ausgeblendet und ignoriert.

Das ist völlig absurd: Jede Zielgruppe, egal wie sie definiert wird, besteht aus Menschen, einzelnen Individuen. Sie alle haben ganz eigene Bedürfnisse, Emotionen und Wünsche. Natürlich haben sie auch ein gemeinsames Interesse, das sie zu einer Zielgruppe werden lässt. Doch das ist nicht der Schwerpunkt. Der Fokus sollte immer auf den Menschen liegen.

Ist das eine rhetorische Spitzfindigkeit? Vielleicht. Grundsätzlich ist mir völlig egal, welche Worte konkret verwendet werden. So lange der Mensch im Mittelpunkt steht, kann von mir aus auch von Mögliche-Kauf-Interessenten-und-Zahler die Rede sein. Das spielt für mich keine Rolle. Doch in der Praxis drücken Formulierungen eben auch Haltungen und Einstellungen aus und prägen diese. Und da ist es aus meiner Sicht fatal, wenn der Mensch in den Hintergrund tritt.

Bildnachweis: 123rf.com

Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

Kommentare zu diesem Artikel

[…] gehören zum Menschen wie das Atmen. Klingt vielleicht übertrieben, ist jedoch die Realität. Menschen gehen an jede […]

[…] Eine echte und langfristige Kommunikationsstrategie – den Schwerpunkt setze ich bewusst, denn es geht nicht nur um Social Media – ist dagegen richtig viel Arbeit. Eine Methode, die sich in meiner Beratungspraxis bewährt hat, ist die Veränderung der Einstellung und Herangehensweise. Statt über Leser- und Fan-Zahlen nachzudenken, liegt der Fokus dann auf dem Aufbau nachhaltiger Kundenbeziehungen. […]

[…] das wäre viel zu einfach gedacht. Zielgruppen-Definitionen haben ihre Berechtigung, sicher, doch sie reichen nicht aus. Denn im Kern geht es darum, welche Menschen ein Unternehmen erreichen will. Ja, diese Menschen […]

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[…] Begriff der Zielgruppe ist in allen Kommunikationsabteilungen und Unternehmen beliebt und wird oft und gerne verwendet. […]

Empathisches Zuhören: Social Media lebt von Verständnis  |   28. Januar 2014 um 11:16 Uhr

[…] gehört meiner Meinung nach zu den wichtigsten und doch am häufigsten ignorierten Fähigkeiten im Umgang mit anderen Menschen. Das schließt auch die Kommunikation in sozialen Netzwerken, Kommentaren von Blogs und […]

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