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10.12.2012 Studium Von: Christian Müller

Social Media und E-Learning: So funktioniert die Kombination

Heute hatte ich in meiner Google+ Community „Bildung Online“ einen aufschlussreichen Erfahrungsaustausch mit Nils Friedel und Martin Neuwirth. Beide teilten ihre Erfahrungen mit dem Einsatz von Facebook-Gruppen als Ergänzung zu E-Learning-Systemen, die sich sinngemäß wie folgt zusammenfassen lassen: Facebook-Gruppen werden eher sporadisch und vor allem vor Klausuren und Prüfungsphasen genutzt. Wirklich konstant werden die Gruppen – so stellt es sich aktuell zumindest dar – weder von Studenten noch von Dozenten genutzt. Das ist zwar enttäuschend, kommt jedoch nicht unerwartet und deckt sich meinen Erfahrungen bei der Arbeit mit Studenten und Dozenten.

Angesichts dieser doch eher ernüchternden Erkenntnisse stellt sich die Frage: „Ist der Einsatz von Social Media zusätzlich zu E-Learning-Systemen überhaupt nötig?“ In einigen Coachings, Seminaren und Beratungen habe ich auch schon die Frage gehört, ob ein kombinierter Einsatz überhaupt möglich ist. Die Antwort: Ja, wenn beide Plattformen aktiv genutzt werden.

Social Media und E-Learning?

Doch halt, bevor ich zur Umsetzung komme widme ich mich erst mal der Frage, ob ein kombinierter Einsatz überhaupt sinnvoll ist. Beachtet bitte, dass ich bewusst „kombinierter“ und nicht etwa „paralleler“ Einsatz schreibe. Social Media – egal ob Facebook-Gruppen oder Google+ Communities – können eine hervorragende Ergänzung zu E-Learning-Plattformen wie beispielsweise Moodle sein. Das gilt jedoch nur, wenn die inhaltliche Verknüpfung der beiden Plattformen gegeben ist.

Diskussionen in den Social Media müssen daher einen direkten Bezug zu den Modulen und Themen aufweisen, die gerade im E-Learning-System bearbeitet werden. Nur dann kann eine Diskussions-Gruppe wirklichen Mehrwert für Studenten und Dozenten bieten. Apropos Dozenten: Diese sollten sich nur dann beteiligen, wenn dies von den Studenten gewünscht wird! Gerade Facebook-Gruppen werden von vielen Studierenden ganz bewusst privat angelegt und als Rückzugsraum wahrgenommen. Die Beteiligung von Dozenten kann dann eher stören als helfen.

Konkrete Umsetzung

Eine technische Verknüpfung von E-Learning-Plattform und Social Media ist in der Regel nicht möglich. Wenn ihr da Ausnahmen kennt, wäre ich über Hinweise dankbar. Bleibt also nur die oben bereits beschriebene inhaltliche Verknüpfung, die aktiv von den Studierenden gepflegt werden muss. Hier gilt: Die Gruppen sollten von Studierenden angelegt und administriert werden. Um das Maximum aus den Gruppen herauszuholen, sollte pro Themenblock ein Student bestimmt werden, der das aktuelle Thema des E-Learnings in den Social Media aufgreift.

Das soll ausdrücklich nicht zu einer durchgeplanten Gruppe führen! Lerngruppen in den Social Media zeichnen sich zu einem großen Teil durch die spontane Erstellung von Themen und die daraus folgenden Diskussionen aus. Mit der geplanten Übernahme des E-Learning-Themas in die Social Media wird allerdings sichergestellt, dass wirklich alle Themen behandelt und eben nicht vergessen werden.

Facebook-Gruppe oder Google+ Community?

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Die Wahl des passenden Netzwerks ist spätestens seit der Einführung der Google+ Communities nicht mehr ganz so einfach. Facebook-Gruppen sind natürlich schon etabliert und den meisten Studierenden bekannt. Doch Google+ Communities haben meiner Meinung nach das größere Potenzial – mehr dazu in einem eigenen Artikel – und ich bin gespannt, wie Google die neue Funktion weiterentwickeln wird.

Frage an Euch: Nutzt ihr Gruppen in den Social Media in Kombination mit einem E-Learning-System? Wie sind Eure Erfahrungen damit?

P.S.: Ach ja, wenn Euch E-Learning und die Weiterentwicklung der Lehre interessieren, seid ihr herzlich zur Google+ Community „Bildung online“ eingeladen.

Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

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