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14.11.2019 Allgemein Von: Christian Müller 1 Kommentar

Das Social-Media-Briefing: Martin Fehrensen im Podcast

Bezahlangebote können im Netz nicht funktionieren - so heißt es oft. Martin Fehrensen zeigt mit dem Social-Media-Briefing, dass sogar bezahlte Newsletter funktionieren können. Im Sozialgespräch-Podcast teilt er seine Erfahrungen. Danke Martin!

Bildnachweis: Robert Winter

Wie kann es sein, dass ein Newsletter – as gäbe es davon nicht schon genug – der sogar Geld kostet eine feste Abonnenten-Basis findet? Wie kann ein dreiköpfiges Redaktionsteam so etwas stemmen? Und wie kommt man überhaupt auf die Idee, so einen eigenen, auf den ersten Blick vielleicht verrückten, Weg zu gehen?

Genau diese Fragen habe ich Martin Fehrensen gestellt. Er macht mit zwei Kollegen zusammen das Social-Media-Briefing, einen bezahlten Newsletter rund um die Entwicklungen in der Social-Media-Welt. Ich bin übrigens zahlender Abonnent und bekomme für das Interview kein Geld. Nur als Hinweis.

Im Sozialgespräch-Podcast erzählt Martin nicht nur von der Entstehungsgeschichte des Newsletters, er teilt auch seine Erfahrungen mit dem Aufbau einer aktiven Community und verrät seine Tipps für Menschen, die ihr eigenes Ding machen wollen.

Bevor du in die Episode reinhörst und/oder die Transkription liest noch ein Hinweis in eigener Sache: Diese Episode ist die erste der dritten Staffel des Sozialgespräch-Podcasts. In dieser Staffel, sie umfasst mindestens zehn Episoden, vielleicht auch mehr, spreche ich mit Menschen, die ihre eigenen Projekte umgesetzt haben und ihren Weg gehen. Damit will ich zeigen, welche Alternativen zu den klassischen Karriere- und Start-Up-Wegen es gibt und das es möglich ist, mit ungewöhnlichen Ideen erfolgreich zu sein.

Wenn dich das interessiert und du die Episode spannend findest, freue ich mich, wenn du den Podcast abonnierst.

Transkription des Sozialgespräch-Podcasts

Christian: Hallo und herzlich willkommen zum ersten Sozialgespräch-Podcast der Staffel 3. Heute habe ich einen Gast hier, der auf den ersten Blick mit dem sozialen Bereich gar nicht viel zu tun hat, aber dafür etwas sehr Ungewöhnliches macht. Willkommen Martin.

Martin: Hallo.

Christian: Martin, für die, die dich nicht kennen, stell dich doch bitte mal unseren Zuhörerinnen und Zuhörern vor.

Martin: Ja, sehr gern. Mein Name ist Martin Fehrensen. Ich bin Journalist und Blogger. Mein Handwerkszeug habe ich ganz klassisch beim ZDF gelernt. Ich habe dort von 2010 bis 2012 ein Redaktionsvolontariat gemacht. Richtig in Mainz auf dem Lerchenberg, so wie sich das gehört. Ich durfte da ganz viel lernen, wie man Fernsehen macht – im Sinne von Nachrichten. Aber auch wie man Dokumentationen, große Shows am Abend macht etc.

Das hat mich dann aber doch nicht so richtig interessiert, sondern mein Herz schlägt seit eh und je eher für Informationen, Nachrichten. Dementsprechend habe ich mich dann im Anschluss drei Jahre bei der heute-Sendung bzw. bei heute.de getummelt und dort vor allem im Bereich soziale Medien versucht, Brücken zu bauen.
So sechs, sieben Jahre zurückgespult waren soziale Medien zwar schon omnipräsent, aber tatsächlich im Nachrichtengeschäft noch nicht so fest verankert. Es war zu dem Zeitpunkt super spannend einmal zu schauen, welche Funktion das ZDF mit seinen Nachrichten dort eigentlich übernehmen kann.
Das habe ich dann drei Jahre mehr oder weniger schwerpunktmäßig gemacht, begleitet, Strategien entwickelt etc. Parallel dazu habe ich schon immer ein Blog gehabt, das Social Media Watchblog.

Das lief aber eher zu den Feierabendstunden und ist immer so mitgegangen. Das hat viel Arbeit gekostet, aber es hat dann irgendwann in dieser Kombination dazu geführt, dass ich für den Spiegel Bento mit aufbauen durfte, dieses Jugendportal, die jüngere Ausgabe vom Spiegel. Dort sollte natürlich alles zusammengreifen: Soziale Medien – dort Journalismus stattfinden lassen, dort Nachrichten stattfinden lassen, aber vielleicht auch ein bisschen mehr als Nachrichten, unterhaltende Elemente. Es hat mir anderthalb Jahre großen Spaß gemacht. Es hat aber auch wirklich sehr viel Kraft gekostet und am Ende dazu geführt, dass ich mich dazu entschieden habe, mich mit meinem Blog selbstständig zu machen, um zu schauen, wie das funktionieren kann.

Christian: Und genau das, die Zuhörerinnen und Zuhörer dürften es erraten haben, ist der Grund, warum wir uns heute unterhalten. Denn auf den ersten Blick dürften sich manche fragen: Warum rede ich mit Journalisten?
Du hast es gerade schon angedeutet, du hast dich mit deinem Blog selbstständig gemacht. Aber das ist ja tatsächlich kein reines Bloggen mehr. Unterwegs ist das heute als Social-Media-Briefing. Gib uns doch mal einen Einblick: Was ist denn das Social-Media-Briefing?

Martin:
Das Social-Media-Briefing ist in der Tat primär ein Newsletter, der zweimal pro Woche erscheint und die wichtigsten News, Debatten und Diskussionen rund um das Thema Social Media abbildet und einordnet. Social Media ist dabei auch immer an der Schnittstelle zu Politik, Wirtschaft, Medien, aber letztlich auch zur Gesellschaft und zu jedem Einzelnen. Was macht Social Media mit einem? Warum guckt man 80 Mal am Tag auf sein Handy? Welche Mechanismen stecken dahinter? Ist das so gewollt, ist das gut für uns, ist das etwas, womit wir lernen müssen umzugehen? Das sind alles Fragen, die im Großen und im Kleinen an vielen Orten dieser Welt diskutiert werden.

Die Idee des Briefings ist es, Menschen, die auch mit diesem Thema zu tun haben und sich damit beruflich vor allem auseinandersetzen müssen, in Kenntnis zu setzen. Was sind die Debatten, was sind die News, die sie auch mitbekommen haben müssen, um wirklich adäquat ihrem Beruf nachgehen zu können. Ohne, und das ist der wichtige Punkt, auch selber die 800 Artikel jede Woche lesen zu müssen. Sondern wir bieten einen Überblick und verschaffen den Menschen dadurch im besten Fall gutes Wissen und jede Menge Zeit.

Christian: Das heißt, ihr kuratiert auch ein bisschen und nehmt mir die Filterfunktion ab, was relevant ist und was nicht?

Martin: Ja, das ist zumindest die Idee. Wir sind mittlerweile drei, die das mehr oder weniger hauptberuflich machen. Ich mache es hauptberuflich. Ein Kollege, der Simon Hurts, viele Jahre schon bei der Süddeutschen Zeitung als Journalist tätig, schreibt ebenfalls mehrfach im Monat für das Social Media Watchblog. Dann haben wir noch einen dritten Kollegen: Tilman Wagner von der Deutschen Welle, der sich uns auch zugehörig fühlt und für dessen Input wir Woche um Woche sehr dankbar sind.

Wir haben momentan eine Dreier-Redaktion und versuchen uns in dieser gegenseitig auf Themen und Debatten aufmerksam zu machen. Wir diskutieren diese Themen aber nicht nur zu dritt, sondern in einer Slack-Gruppe. Das heißt, in einer großen, offenen und virtuellen Redaktion, an der ganz viele unserer Abonnenten ebenfalls teilnehmen. Dann schauen wir, was sind die wichtigsten Themen. Was muss auf jeden Fall rein ins Briefing. Welche Sichtweisen gibt es darauf.

Wir haben tatsächlich eine eher journalistische und häufig auch wirklich sehr kritische Sichtweise auf die Dinge. Viele unserer LeserInnen stammen aber eher aus dem Marketingumfeld. Diese sehen häufig eher die nützlichen Aspekte einer neuen Funktion bei Facebook zum Beispiel. So reiben wir uns dann an dem Thema und versuchen, möglichst viele unterschiedliche Sichtweisen aufzugreifen und das dann wirklich in einem Destillat in diesem Briefing wiederzugeben. Damit diejenigen, die es lesen, wissen: Okay, was ist es? Was ist die Nachricht? Warum ist das für mich und meinen Beruf wichtig? Wie kann man das bewerten? Welche Sichtweisen gibt es darauf? Dann vielleicht in einem Schlusssatz: Was kann ich konkret in meinen Alltag mitnehmen? Welche Handlungsempfehlung ergibt sich vielleicht daraus.

Ja, die Nachrichten werden kuratiert, aber vor allem auch wirklich von uns eingeordnet.

Christian: Jetzt habt ihr aber nicht immer die klassischen Themen drinnen, die man erwarten würde. Mancher Hype, der durch die Social-Media-Welt ging, war bei euch im Briefing teilweise bewusst nicht drin. Gerade die Influencer-Aufregung und ähnliches habt ihr nicht abgebildet. Das fand ich ganz spannend, weil ihr mit der Kuratierung so ein bisschen gegen den Strom schwimmt.
Das bringt mich zur nächsten Frage. Jetzt gibt es eine Menge Newsletter und Social-Media-Blogs da draußen. Was hat euch denn dazu gebracht, einen bezahlten Newsletter zu machen?

Martin:
Also, der wesentliche Unterschied zu den anderen Angeboten, die sich ebenfalls mit Social Media auseinandersetzen, besteht für mich ganz klar darin, dass wir wirklich genuin journalistisch rangehen. Das heißt, die ganzen anderen Angebote kümmern sich wirklich eher um Marketingaspekte: Wie kann ich meine Kunden besser erreichen? Wie kann ich Zielgruppen besser targeten? Was ist überhaupt Sache mit Influencer-Marketing? Macht man das noch, sollte man das machen, sollte man lieber die Finger davonlassen?

Das sind alles Themen, die uns auch tangieren. Die auch am Rande natürlich immer wieder eine Rolle spielen, die aber nicht im Mittelpunkt unseres Newsletters stehen. Wir schauen eher mit einem Adlerblick drauf und versuchen wirklich die größeren Trends zu erkennen und zu beschreiben. Um einen kleinen Exkurs vorzunehmen: Wenn sich zum Beispiel gerade die ganze Welt darüber unterhält, welche Rolle soziale Medien bei der Verbreitung von Desinformationen spielen, dann ist das so grundlegend, dass es für alle Marketingverantwortlichen wichtig ist. Wie steht es eigentlich um die Reputation von Facebook? Wenn Facebook gerade im Mittelpunkt einer Debatte steht und die Frage ist, ob sich die Leute eher davon abwenden. Ob sie sich vielleicht wieder in kleineren Gruppen zusammenfinden und eben nicht mehr auf den Newsfeed bauen, um dort Informationen zu bekommen, weil einem so viel Schund vor die Augen kommt. Das hat dann auch Konsequenzen für Menschen, die sich aus einem Werbeinteresse heraus diese Plattform anschauen.

Für uns besteht der Kern unserer Aufgabe darin, wirklich grundsolide mit allem journalistischen Handwerkszeug, mit dem wir ausgestattet sind, diese Themen anzugehen. Dass wir das Ganze bezahlt machen, hat den Hintergrund, dass wir wirklich schon seit sechs, sieben Jahren diesen Newsletter rausbringen. Mittlerweile hat sich über die Jahre ein festes Team gefunden – oder was heißt Team, es sind ja mehrere tausend Menschen. Wir haben eine so schöne Leserschaft gefunden, die wir dann peu à peu in diesen Prozess eingebunden und gefragt haben: „Ich persönlich, Martin Fehrensen, stehe jetzt gerade vor der beruflichen Herausforderung, mir zu überlegen, was könnte ein guter nächster Schritt für mich sein. Es fühlt sich so an, als könnte genau dieses Blog auch hinter einer Paywall funktionieren. Wäre das etwas, wo ihr, liebe Leser, mitgehen würdet?“

Dieser Prozess hat sich über ein, fast zwei Jahre hingezogen, wirklich sehr langsam, sehr offen und sehr transparent, teilweise schon fast schon zu gefühlig. Das hätte kein Marketingverantwortlicher jemals so aufgesetzt. Aber es hat dazu geführt, dass wir am Ende wirklich fast alle Leser mitnehmen konnten. Es sind einige von ihrem privaten Abo in ein Unternehmensabo gewechselt. Da können wir gleich noch einmal differenzieren, wie sich das darstellt. Aber der Churn [Abwanderungsrate, Anm. d. Red.] war super gering und das ist natürlich genial. Wir hatten vorher ein paar Tausend Leser, haben jetzt ein paar Tausend Leser, aber jetzt bezahlen die paar Tausend Leser. Das ist große klasse.

Christian: Das sind auch beeindruckende Zahlen für einen bezahlten Newsletter, muss man ehrlicherweise sagen. Gerade im deutschsprachigen Raum kenne ich ein paar Angebote, die sich nach diesen Zahlen die Finger lecken würden. Du hast gesagt, es ist ein bisschen differenziert aufgebaut. Erklär doch mal, was ich mir unter diesem Angebot konkret vorstellen darf. Was für Abstufungen gibt es denn?

Martin: Wir unterscheiden zwischen privaten Abos und Firmenabos. Die privaten Abos werden über die Berliner Plattform Steady abgewickelt. Steady ermöglicht es, freischaffenden Künstlern, Programmierern oder Journalisten, Menschen dazu zu motivieren, monatlich oder in einem Jahresbeitrag Geld an den Künstler, an den Journalisten, an den Programmierer etc zu überweisen.
Das Ganze kann man Abo nennen. Das Ganze kann man aber auch Membership-Modell nennen. Ein Abo hat ja immer, gerade in Deutschland, etwas Anrüchiges. [lacht] Da denkt man immer gleich: „Oh Gott, Abofalle! Da komme ich nie wieder raus.“ Das Wort ist eigentlich ganz negativ besetzt. Deswegen sprechen wir auch eher von Subscribern oder Abonnenten. Dieses Abo an sich in den Vordergrund zu stellen, ist immer schwierig.

Aber Steady bietet eben die Möglichkeit an, eine Webseite aufzusetzen und zu sagen: „Hey, hier ist mein Blog. Ich würde mich freuen, wenn du auch dieses Blog lesen möchtest. Falls du es lesen möchtest, dann zahl doch bitte 5 Euro oder 3 Euro oder 7,50 Euro im Monat.“ Die Preise kann man sich selber aussuchen.
Wir haben bei Steady drei Abstufungen gewählt. Leute, die sich hauptberuflich mit Social Media auseinandersetzen, mögen bitte 5 Euro zahlen. Menschen, die studieren, sich in einem Volontariat befinden, in einer Ausbildung sind oder aber vielleicht auch tatsächlich nur ein eher grundsätzliches Interesse an sozialen Medien haben, zahlen einen vergünstigten Beitrag von 3 Euro pro Monat bzw. 33 Euro im Jahr. Und dann gibt es noch den Fördererbeitrag für Menschen, die uns schon seit Jahren lesen und ein großes Interesse an alternativen Bezahlmodellen haben. Das ist dann schon eher die Feinschmeckervariante und natürlich ist es ganz toll, dass uns auch in diesem Segment viele Menschen unterstützen und dazugehören. Die uns wirklich mit einem deutlich höheren Beitrag jeden Monat supporten.

Daneben gibt es noch die Option für Firmen, an uns heranzutreten und zu sagen: „Okay, wir haben bei uns in der Social-Media-Abteilung 25 Mitarbeiter. Was wäre ein Preis für diese 25 Mitarbeiter?“ Da gibt es aber auch große Institutionen wie das ZDF, die Deutsche Welle oder die Süddeutsche Zeitung, die kaufen das dann gleich für ein paar hundert Mitarbeiter ein. Das sind Abos, die wir ganz regulär über Rechnung etc. begleichen und die eben unabhängig von Steady aufgesetzt werden und funktionieren. Das Zweigleisige funktioniert für uns sehr gut, weil wir einerseits wirklich private Abonnenten und andererseits Firmenabos haben und das am Ende des Tages dazu führt, dass wir das wirklich mittlerweile hauptberuflich machen können.

Christian: Das klingt auf jeden Fall extrem spannend. Auch das Unternehmen bereit sind, dafür zu zahlen. Du hast kurz beschrieben, was für fachliche Hintergründe ihr im Team habt. Was mich immer bei solchen Projekten interessiert ist: Welche persönlichen und menschlichen Voraussetzungen brauchst du, braucht ihr denn im Team, um diesen doch sehr anderen Weg zu gehen? Auch wenn Du sagst, ihr habt eine große Community, ist es aber trotzdem kein Automatismus, dass dann auch genug in die zahlende Community rübergehen und dass sich das so weit finanziert, dass ihr davon leben könnt. Was waren denn oder was sind eure persönlichen, menschlichen Voraussetzungen, die nötig sind, damit das Projekt überhaupt an den Start ging und heute noch funktioniert?

Martin:
Ganz wesentlich ist, glaube ich, die Bereitschaft zu einem langen Atem. Dieses Social Media Watchblog, wie gesagt, hat gute fünfeinhalb Jahre existiert, ohne dass ich da direkt einen Return on Investment hatte. Es gab zwar immer schon mal die Option, zum Beispiel auf einer Veranstaltung zu sprechen oder mal einen Workshop zu leiten, weil der Workshopverantwortliche vielleicht auch ein Abonnent des Newsletters ist und er wusste: „Ah, da ist jemand, der kennt sich gut mit dem Thema aus. Den hätte ich gerne mal bei uns im Haus.“ Aber darauf konnte man nicht setzen. Das war immer wunderbar und super als nice-to-have. Aber das ist kein Beruf in dem Sinne.

Ich habe erst einmal fünf, fünfeinhalb Jahre wirklich sehr viel Zeit investiert und auch sehr viele Auseinandersetzungen im eigenen Umfeld gehabt. Da kann man sich vorstellen, wenn man nach neun Stunden ZDF nach Hause kommt und sich dann abends noch einmal vier Stunden an so einen Newsletter oder einen Blog setzt. Dann verbringt man in der Zeit auf jeden Fall keine Zeit mit seiner Freundin oder mit seinen Kumpels, sondern hängt wieder am Computer. [lacht] Anfangs muss man dann doch erst einmal diesen Kompromiss eingehen wollen. Da hat es natürlich auch viele Momente gegeben, wo ich gedacht habe: „Okay, das ist so viel Arbeit und am Ende auch wirklich so eine Verantwortung, die da mittlerweile mitschwingt. Das muss weg. Das möchte ich nicht mehr. Das will ich wegschmeißen.“ Gleichermaßen gab es aber immer diesen Impuls: „Oh wow, wir reden gerade im Journalismus ganz viel darüber, dass die Nische immer wichtiger wird. Wir reden ganz viel darüber – schwierige Diskussionen übrigens, [lacht] da können wir an anderer Stelle vielleicht noch mal darüber sprechen – dass jeder zu so einer Art Marke werden muss. Dass gerade Journalisten zu Botschaftern ihrer eigenen Themen werden und als Person weiter im Vordergrund stehen müssen.“

Aufgrund dieser Diskussion, habe ich mir gedacht: „Okay, wenn ich es schon geschafft habe, über die Jahre mit viel Schweiß und Tränen so eine Leserschaft, eine sehr spitze Leserschaft, aber trotzdem eine Expertenleserschaft für mich, für mich und meine Themen gewinnen zu können, dann wäre es total dämlich, das wegzuschmeißen. Es ist eine Entwicklung aus dieser Folge Ausbildung beim Öffentlich-rechtlichen, bei dem alles safe ist, wenn man so möchte – dort bekommt man zwar auch nicht mehr Verträge für 30 Jahre, aber trotzdem ist es im weitesten Sinne erst mal relativ safe – dann zu einem sehr kommerziellen Unterfangen, Spiegel Online bzw. Bento, gewechselt, um dann im Anschluss zu sagen: „Okay, jetzt mache ich mal etwas Eigenes, Selbstständiges aus diesen beiden Erfahrungen heraus und versuche, das Beste aus beiden Welten mit in dieses Projekt zu nehmen.“ Ich muss ganz ehrlich sagen, man springt noch ein Stück weit ins kalte Wasser, selbst wenn man viele Leser hat, die signalisieren: „Ja, ich mach mit.“

Man darf sich nicht wundern, welche hochdotierten Kollegen dann doch trotzdem nur das 3-Euro-Abo im Monat wählen. [lacht] Das werde ich hier nicht öffentlich machen, aber das ist natürlich krass, wenn man sieht: „Oh wow! Du bist der Chef der Agentur. Warum nimmst du das 3-Euro-Abo?!“ Sowas passiert. Da darf man sich nichts vormachen. Das ist der Markt, auf dem man sich bewegt. Dann gehören, glaube ich, auch wirklich – ich will das nicht überbetonen, weil ich auch weiterhin ein Kind des Öffentlich-rechtlichen bin; ich fand es klasse in diesem Umfeld agieren zu dürfen – ein Schuss Wahnsinn und ein Schuss Freiheitsliebe dazu, wenn man sagt: „Okay, ich und mein Computer, wir machen das jetzt!“ Als wir begonnen haben, es wirklich auf die Paywall umzustellen, war auch völlig klar: „Ich ziehe das jetzt ein Jahr durch.“

Wir leben in Göttingen. Ich habe jetzt keine Hipster-Wohnung in Hamburg, die mich 2.300 Euro Monat kostet, sondern Göttingen ist eine angenehme Studentenstadt. Auch hier haben die Preise angezogen, aber es ist trotzdem ein anderes Lebensniveau. Ich habe einen sehr tollen Arbeitsplatz, der mich nur 100 Euro im Monat kostet. Man muss schon schauen, dass es auch zum Lebensstil insgesamt passt, wenn man so ein Projekt aufsetzt. Ich glaube, man sollte nicht direkt die teuersten Büros mieten, sondern erst einmal schauen, dass man das Ding zum Laufen bekommt. Und dann wie gesagt ein Jahr ansetzen. Wenn es in diesem Jahr vor die Wand gefahren würde, dann muss man sich etwas anderes suchen. Aber erst einmal wollte ich es dann doch wissen.

Christian: Ja, das muss man einfach ausprobieren. Weil es ja, ich nehme jetzt den Begriff in den Mund, Neuland für euch war. Du hast es gerade beschrieben: viel Einsatz gebracht, viele Opfer gebracht. Du hast es für dich erst einmal limitiert, das ist eine super Sache. Dennoch die Frage, die ich immer am liebsten stelle: Gab es Sachen, die so überhaupt nicht funktioniert haben und aus denen vielleicht andere lernen können, die sich selber etwas Eigenes überlegen? Also gab es irgendwelche Fails, von denen du sagst: „Würde ich definitiv nicht noch einmal so machen.“?

Martin: Dieser Prozess, den ich gerade angerissen habe, dieses Leserfragen: „Könnt ihr euch vorstellen, dass wir ein Bezahlmodell aufsetzen?“, hat sich ja über fast zwei Jahre hingezogen. Ich glaube, da kann man schon eine ganze Ecke stringenter herangehen. Es gab auch vielfach Feedback in die Richtung: „Entweder macht ihr es jetzt oder scheiß doch drauf!“ Da wurde es dann auch wirklich etwas zynischer. Viele haben dieses eher sehr Fragende, dieses teilweise auch fast schon etwas Gefühlige unsererseits nicht so richtig mitgetragen und fanden es zu unentschlossen. Sie hätten es sich, glaube ich – weil sie es von all den anderen Projekten und Produkten, die sie konsumieren und bei denen sie vielleicht selber beruflich mit an Bord sind, natürlich ganz anders, klarer kennen und immer ein fertiges Produkt bekommen – anders gewünscht. Bei uns stand aber im Fokus, dieses Produkt mit der Community gemeinsam aufzusetzen. Das hätte man am Ende aber doch stringenter hinbekommen können.

Ein weiterer Fail ist sicherlich auch die Preisfindung als solche für diesen Newsletter. Ja, 5 Euro pro Monat ist ein cooler Preis. Ich glaube aber, wenn man sich mit jemandem hingesetzt hätte, der sich mit Budgetierung auskennt und weiß, wie es sich auch in ein, zwei, drei Jahren verhält, dieses Blog noch zu haben, dann muss man eben nicht jedes Jahr sagen: „Okay, wir nehmen jetzt aber 6 Euro, jetzt nehmen wir 7 Euro und jetzt nehmen wir 8 Euro.“ Also erst einmal wirklich einen Businessplan entwerfen. Ich glaube, das kann nicht schaden.

Wir haben wirklich extrem viel mit der Community gesprochen, auch viel aus dem Bauch heraus entschieden und waren immer daran interessiert, zu unserem Thema etwas zu schreiben. Wir können uns jetzt einfach dem Beat widmen und müssen nicht gucken, dass wir irgendwelche Boxen in irgendeinem CMS von irgendeiner Website befüllen, um damit Geld zu verdienen, sondern wir können richtig recherchieren. Wir können uns den ganzen Tag richtig mit dem Thema auseinandersetzen. Das war immer die Möhre, hinter der wir hergelaufen sind. [lacht] Und mittlerweile schmeckt sie so ganz gut, gar keine Frage. Aber wir hätten uns um die ganze Businessseite, da muss man sich nichts vormachen, viel, viel stärker kümmern müssen.

Christian: Du hast gerade schon vieles beschrieben, was dazugehört hat, um das zu machen. Man hört aber schon raus, ihr habt da richtig Spaß dran. Das ist schon euer Baby und das ist das, was ihr jetzt gerade extrem gerne macht. Dazu meine Frage: Du hast vorhin gesagt, es war auf ein Jahr limitiert. Das Jahr ist jetzt schon deutlich vorbei. Wie sieht die Zukunft aus? Denkt ihr so weit oder wie weit plant ihr denn?

Martin: Wir haben tatsächlich nächste Woche, nee, Anfang November, das erste richtige Strategietreffen. Es wird jetzt wahnsinnig professionell. [lacht] Simon, Tilman und ich treffen uns das erste Mal in persona. Simon und ich kennen uns schon. Tilmann und ich haben uns noch nie getroffen. Ich glaube, Tilman und Simon haben sich auch noch nie in persona getroffen. Das heißt, wir kennen uns eigentlich nur virtuell. Jetzt treffen wir uns in Göttingen und wollen zusammen einen Tag workshopen und schauen: Wo stehen wir eigentlich? Was ist eigentlich das Produkt? Was ist das Interesse des jeweils Einzelnen, der dort mitwirkt? Und was ist die Perspektive?

Simon zum Beispiel ist ein unglaublich begnadeter, toller Autor, der, wenn er denn wollte, so mein Verständnis, garantiert bei jedem anderen Medienunternehmen auch zu diesen Technologiethemen schreiben könnte. Ich zum Beispiel, um ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern, muss mir natürlich überlegen, wie kann ich denn sicherstellen, dass Simon, auch wenn ich ihm freundschaftlich verbunden bin, er ein klasse Typ ist und wir sehr ehrlich miteinander sprechen, dass er auch in anderthalb Jahren noch Bock hat, für das Social Media Watchblog zu schreiben. Warum sollte er nicht vielleicht lieber, weil er womöglich auch super Englisch spricht, irgendwann für den Guardian aus Berlin schreiben? Man weiß ja nicht was passiert.
Solche Fragen stehen natürlich im Raum und die wollen wir jetzt in den nächsten 14 Tagen klären – das ist vielleicht zu viel des Guten – aber zumindest sehr viel genauer umreißen, um darauf Antworten zu finden. Für mich persönlich sieht es so aus, dass ich dieses Social Media Watchblog gerne weiter betreiben möchte.

Es gibt, wie man herausgehört hat, keinen Zehnjahresplan. Aber ich merke, dass das Thema weiterhin wichtig bleibt. Dass mir das Thema weiterhin wichtig ist. Ich finde diese Art, so unabhängig arbeiten zu können, großartig. Einerseits weil es wirklich toll ist, sein eigener Chef zu sein und sich nicht immer nur darum bemühen muss, irgendwelche Themen, die erst genommen werden und am Ende muss man dann aber doch etwas anderes machen, in irgendeinem Haus zu pitchen. Sondern das ist ein großer Glücksfall für mich, dass ich mich dem Thema so widmen kann, wie ich es für richtig halte.

Es hat aber auch privat einfach eine Menge Vorteile, auch wenn ich viel arbeiten muss, gar keine Frage. Ich habe, gerade wenn ich das Briefing schreibe, auch schon mal meine 12-, 13-Stunden-Tage. Aber die kann ich mir komplett frei einteilen. Ich gehe morgens, frühmorgens ins Büro und bin bis nachmittags dort. Ab dann bis zum Abend bin ich aber komplett zuhause. Ich kann mich um meine Familie, um private Angelegenheiten kümmern und schreibe dann einfach später am Abend das Ding fertig. Dieses komplette Herr-über-seine-eigene-Zeit-Sein ist ebenfalls fantastisch und führt dann dazu, dass ich mir gerade nicht so richtig vorstellen kann, in ein reguläres Anstellungsverhältnis zurückzukehren. Ich schätze dieses freie Arbeiten wirklich sehr. Von daher stellt das Social Media Watchblog für mich im besten Fall in den kommenden Jahren weiterhin einen sehr großen Pfeiler dieser Art zu arbeiten dar.

Christian: Ich habe im Vorfeld gesagt sehr viel länger als 30 Minuten macht man nicht. Wir nähern uns diesem Punkt schon. Deswegen gehe ich jetzt mal so langsam in Richtung Abschlussfragen. Da ist die erste Frage: Wenn sich jetzt jemand durch unser Gespräch inspiriert fühlt, etwas Eigenes zu machen, was wäre denn jetzt dein Rat aus diesem doch wilden Ritt der Entwicklung? Was sollte er oder sie denn so im Blick haben, bevor er oder sie sich in ein eigenes Projekt stürzt?

Martin: Mein Rat an alle, die Bock auf ein eigenes Projekt haben, ist, erst einmal einen Zeitraum zu wählen, in dem man das parallel aufsetzt und seine ersten Meter macht.
Ich glaube, es ist ganz wichtig, klein zu denken. Das Social Media Watchblog zum Beispiel ist ja sehr nischig und ich glaube an die Nische. Ich kann mir wirklich vorstellen, dass man für alle möglichen Themen, ein gutes Publikum findet. Dann sollte man zu diesem Thema aber auch genuin arbeiten und sich nicht so stark ablenken lassen. Man sollte sich wirklich nur auf eine oder zwei Plattformen beschränken. Wir sind mit dem Social Media Watchblog auch nur im Newsletter, haben das auf dem Blog gespiegelt und machen ansonsten noch ein bisschen Twitter. Aber wir machen eigentlich gar kein Social Media, weil das so eine krasse Ablenkungsmaschine für uns wäre – kein Instagram, kein Facebook, kein Snapchat. Man könnte ja alles auf eine gewisse Art und Weise bespielen.

Wir haben noch keinen Podcast, wir haben kein YouTube, gar nichts. Vielleicht ist das irgendwann einmal spannend für uns. Aber momentan, wo wir unsere Kraft wirklich auf dieses Produkt fokussieren, erscheint uns das als zu große Ablenkung. Wichtig ist, alles erst einmal parallel aufzusetzen und sich wirklich sehr genau zu überlegen: Was ist das Thema? Wer könnte die Zielgruppe sein? Und was ist die Plattform? DIE eine Plattform, auf der ich dann wirklich zum Master of Desaster werde und nicht gleich denke: „Ich muss jetzt überall präsent sein.“

Christian: Also klarer Fokus und klares Commitment für die Kernsache.

Martin: Absolut.

Christian: Die vorletzte Frage, die ich immer stelle, ist: Habe ich eine Frage nicht gestellt, die du gerne noch beantworten würdest?

Martin: Was heißt, die ich gerne beantworten würde. Eine wesentliche Frage für uns ist: Wie können wir weiterwachsen? Das Social Media Wachtblog ist bislang komplett ohne Werbung ausgekommen. Es funktioniert einzig und allein über Mund-zu-Mund-Propaganda, dass Leute es sich gegenseitig empfehlen. Dieses Empfehlen ist natürlich absolut großartig. Aber darauf kann man nicht setzen oder zählen, denn vielleicht ist es auch einmal auserzählt, dass das Social Media Watchblog gut ist. Dann muss man über diese Kreise hinauskommen. Das ist eine der Fragen, die wir für uns beantworten wollen, ob wir wirklich weiterwachsen müssen. Ob das ein Zwang ist oder ob man einfach damit zufrieden sein kann, was man hat. Das ist eine der wesentlichen Aufgaben, sich darüber klar zu werden.

Christian: Sprich, was macht ihr jetzt damit? Bleibt ihr in eurer Nische oder erweitert ihr im Zweifel auch das Ganze?

Martin: Ja. Man führe sich vor Augen, dass wir jetzt Pi mal Daumen 3000 Leser haben, von denen auch schon eine Menge aus ganz vielen unterschiedlichen Medienunternehmen sind. Aber was ist denn mit dem ganzen Politikbetrieb? Was ist mit dem Wissenschaftsbetrieb, wo wir vielleicht persönlich gar nicht so viele Kontakte hinein haben? Was ist auch mit den ganzen Marketing-Kollegen, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen? Wie sprechen wir die an? Wie können wir die für uns gewinnen? Was ist dann notwendig? Darüber werden wir in den kommenden Wochen wahrscheinlich noch sehr viel mehr nachdenken müssen.

Christian: Und die letzte Frage: Wo finden denn die Hörerinnen und Hörer dich und das Social Media Briefing?

Martin:
Bei Google, Martin Fehrensen eingeben, dann findet man meine Website. Man kann auch direkt drauf gehen: martinfehrensen.de. Dort findet man sämtliche Kontaktmöglichkeiten. Auch ich halte es relativ eindimensional mit Social Media. In allererster Linie bin ich bei Twitter: @martinfehrensen. Das Social Media Watchblog findet man auf socialmediawatchblog.de. Wir freuen uns natürlich über viele neue Kolleginnen und Kollegen und ich bin ganz begeistert, dass ich hier bei dir über das Projekt berichten darf.

Christian: Ich sage auf jeden Fall danke für deine Zeit, Martin. Ich fand es super, dass du dir Zeit genommen hast.
Ich finde es total spannend, das Projekt wachsen zu sehen. Ich bin auch schon eine Weile Abonnent und bin beeindruckt, dass es so lange am Leben bleibt. Ich gebe zu, ganz am Anfang dachte ich: „Mal gucken, wie lange das mit so einem payed Newsletter funktioniert.“ Ihr habt mich eines Besseren belehrt. Es lebt deutlich länger, als ich gedacht hätte. Respekt dafür und noch einmal ein dickes Danke für deine Zeit. Vielleicht machen wir in einem halben Jahr oder so noch einmal einen Nachklapp und schauen, wie es sich entwickelt hat. Wie ihr gewachsen seid. Das finde ich ganz cool.

Martin: Ja, super gern. Vielen Dank auch für dein Abo. Ich habe es aus Datenschutzgründen nicht gesagt. Aber wenn du es sagst, dann kann ich mich natürlich auch an dieser Stelle noch einmal dafür bedanken. Lass uns unbedingt in einem halben Jahr noch einmal sprechen. Und tolle Sache hier mit deinem Podcast. Ich finde, es ist ein richtig gutes Thema.

Christian: Dankeschön. Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, euch aber natürlich am meisten Dank, dass ihr wieder reingehört habt. Ohne euch macht das Ganze ja relativ wenig Sinn.
Wie immer gilt: Fragen zum Podcast bitte entweder im Kommunikationsraum-Blog bei sozial-pr.net, unter dem Artikel zum Beitrag oder direkt an Martin. Ihr habt gehört, wo ihr ihn findet. Die Links findet ihr aber auch noch einmal im Artikel. In diesem Sinne ganz herzlichen Dank euch fürs Zuhören. Danke dir Martin und bis zum nächsten Mal. Tschau zusammen.

Martin: Sehr gerne. Tschau, tschau.

Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

Kommentare zu diesem Artikel

Gedanken zum Lebenslauf  |   4. Dezember 2019 um 10:37 Uhr

Vielen Dank für interessanten Podcast!

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